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Geld zurückfordern bei Brokerbetrug und Online-Trading-Betrug

Geld zurückfordern bei Brokerbetrug und Online-Trading-Betrug

Online-Broker-Plattformen locken im Internet mit der Aussicht auf hohe Gewinne bei gleichzeitig geringem Risiko. Oftmals entpuppen sich solche scheinbar professionell gestalteten Plattformen jedoch als betrügerisch.

Wenn ein Broker es ablehnt, Auszahlungen an seine Kunden vorzunehmen und jede Kommunikation verweigert, wird dem Investor klar: Hier könnte es sich um einen Fall von Brokerbetrug handeln.

Sie sind von Brokerbetrug oder Online-Trading-Betrug betroffen?

Die Fälle von Brokerbetrug und Online-Trading-Betrug nehmen stetig zu. Als erfahrene Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen wir Sie dabei, Ihr Geld zurückzubekommen und gegen Betrüger vorzugehen. Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich für ein Erstgespräch.

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Als Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht möchte ich Ihnen in diesem Artikel zeigen, welche Schritte Sie unternehmen können, um einen erlittenen Betrugsschaden auszugleichen oder zumindest zu minimieren.

Brokerbetrug: Eine zunehmende Herausforderung im Online-Trading

Betrug durch Broker ist ein bedeutendes Anliegen in der Online-Trading-Branche. Unzuverlässige Broker können durch manipulative Handelsplattformen oder die Verweigerung von Auszahlungen betrügen. Anleger sollten stets die Reputation eines Brokers gründlich prüfen und sich von unabhängigen Quellen beraten lassen, bevor sie investieren. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Broker reguliert ist und über die erforderlichen Lizenzen verfügt, um seine Dienste anzubieten.

Warnungen namhafter Institutionen vor Brokerbetrug

Einige der bedeutenden Institutionen, die vor Brokerbetrug warnen, sind:

Obwohl es keine offizielle schwarze Liste der BaFin gibt, informiert die Behörde auf Anfrage darüber, ob ein bestimmtes Broker-Unternehmen zugelassen ist.

Es wird angenommen, dass eine beträchtliche Anzahl von unseriösen oder sogar betrügerischen Broker-Plattformen aktiv ist, oft unter häufig wechselnden Namen. Dies erschwert die Rückgewinnung von Geldern, insbesondere bei Betrugsfällen im Bereich Kryptowährungen.

Sowohl das BKA als auch die LKA berichten über steigende Fallzahlen im Bereich des Anlagebetrugs.

Vorsicht vor Betrugsmaschen beim Online-Trading: Tipps zur Abwehr

Häufig funktioniert die Betrugsmasche im Online-Trading durch gefälschte Werbeanzeigen, die unrealistische Gewinne versprechen. Ein typisches Merkmal solcher Betrugsfälle ist der Einsatz von Software, die vorgibt, fehlerfreie Trades zu ermöglichen. Diese Programme sind jedoch oft manipuliert, um Anleger zu täuschen. Es ist ratsam, dass Anleger stets unabhängige Bewertungen lesen und niemals Geld investieren, ohne die Glaubwürdigkeit der Plattform gründlich zu überprüfen.

Was ist Online-Broker-Betrug?

Verbraucher werden häufig von unseriösen Broker-Plattformen über soziale Medien und telefonisch kontaktiert und aggressiv dazu gedrängt, immer größere Geldsummen zu überweisen.

Einmal eine erste Überweisung getätigt und eine vermeintliche "Geldanlage" vorgenommen, finden Kunden betrügerischer Broker oft Schwierigkeiten, ihre Investitionen zurückzuerhalten, geschweige denn die vermeintlich erzielten Gewinne. Einige Broker veruntreuen auf diese Weise sogar Millionenbeträge.

Wenn Kunden eines betrügerischen Brokers um Rückzahlung ihrer Gelder ersuchen, bleiben solche Anfragen oft unbeantwortet. Brokerbetrug geht oft über den reinen Anlagebetrug hinaus und birgt zusätzlich das Risiko von Datenmissbrauch bis hin zum Identitätsdiebstahl.

Wenn ein Broker Ihrem Rückzahlungsersuchen nicht nachkommt, kann dies entweder auf unseriöses Verhalten oder vorsätzlichen Betrug hinweisen:

„Lediglich“ unseriöses Verhalten liegt vor, wenn ein Broker aufgrund spezieller Umstände nicht in der Lage ist, Ihrem Wunsch nach einer Rückzahlung nachzukommen oder die Arbeitsprozesse beim Broker eine schnelle Überweisung nicht gewährleisten können. Solche Verzögerungen bei Überweisungen können auf vertragliche oder gesetzliche Gründe zurückzuführen sein.

• Bei einem vorsätzlichen Betrug ist der Broker nicht bereit, das investierte Geld auszuzahlen. Stattdessen bricht der Broker oft die Kommunikation mit Ihnen ab. Um die Chance auf eine Rückzahlung zu wahren, ist es in solchen Betrugsfällen unerlässlich, rechtliche Schritte einzuleiten. Dazu gehören die Einreichung einer Strafanzeige, ein vorgerichtliches Verfahren und gegebenenfalls ein Klageverfahren, insbesondere wenn der Betrüger im Inland ansässig ist.

Spezialfall Kryptowährungen

Betrügerische Broker nutzen grundsätzlich alle Anlageklassen wie Anleihen, Aktien und Edelmetalle, um Investoren anzulocken. Aktuell sind sie jedoch besonders aktiv im Bereich der "innovativen" Finanzinstrumente wie Kryptowährungen. Diese Anlageklasse übt auf Investoren eine besondere Faszination aus, was betrügerische Broker verstärkt ausnutzen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Beispiele für Brokerbetrug: Wenn der Broker nicht auszahlt

Die Stiftung Warentest hat in ihrer «Warnliste Geldanlage» (Stand: 17. April 2024) mehrere "dubiose Handelsplattformen" identifiziert:

  • Die Handelsplattform Capitalix.com wird beschuldigt, Druck auf Anleger auszuüben und eingezahlte Gelder zurückzuhalten. Betrieben wird sie von der Firma 4Square SY Ltd. mit Sitz auf den Seychellen.
  • Action Refund Ltd. aus Israel richtet sich an Betrugsopfer des Krypto-Brokers «Deutsche Group». Sie fordert die Geschädigten auf, Zugriff auf ihre Computer zu gewähren, um bei der Rückerlangung der Schadenssummen zu helfen.
  • Alpine Profit bietet den Handel mit Kryptowährungen an. Berichten zufolge werden vermeintliche Handelsgewinne jedoch nicht ausgezahlt, wie von der Schutzgemeinschaft für Kleinanleger festgestellt.

Diese Plattformen stehen auf der Warnliste der Stiftung Warentest aufgrund von Berichten über fragwürdiges Verhalten und möglichen Betrug im Bereich der Geldanlage.

Welche Warnsignale deuten an, dass Sie es mit einem betrügerischen Broker zu tun haben?

Es gibt bestimmte Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass Sie an einen betrügerischen Broker geraten sind:

  • Trotz einer anfänglich angenehmen Zusammenarbeit werden Auszahlungen trotz Aufforderung nicht durchgeführt.
  • Unabhängig von Ihren Bemühungen erfolgt keine Rückzahlung, und jede Kommunikation endet schließlich mit der Aufforderung, weitere Einzahlungen vorzunehmen.
  • Ihre Anrufe werden nicht mehr beantwortet, und es ist keine Kontaktaufnahme über die Broker-Plattform oder mit dem Broker persönlich möglich.
  • Ihnen angezeigte Gewinne werden nicht an Sie ausgezahlt, obwohl keine tatsächliche Kapitalanlage stattgefunden hat.
  • Besondere Vorsicht ist bei Überweisungen ins Ausland geboten.

Einige Auffälligkeiten sollten Sie ebenfalls skeptisch machen:

  • Fehlende Registrierung und Aufsicht durch eine Finanzaufsichtsbehörde.
  • Unklare Regelung von Gebühren und Geschäftsbedingungen.
  • Mangelnder Datenschutz aufgrund fehlender SSL-Verschlüsselungstechnik.
  • Unklarer Geschäftssitz des Brokers.
  • Fehlen eines Impressums und genauer Angaben zu den Geschäftsführern auf der Webseite des Brokers.

Warnsignale und Schutzmaßnahmen gegen Online-Trading-Betrug

Der Online Trading Betrug stellt eine zunehmende Gefahr in der Welt des digitalen Handels dar. Viele Anleger werden durch verlockende Versprechungen schneller Gewinne angelockt, nur um später festzustellen, dass sie Opfer eines Betrugs wurden. Um sich zu schützen, ist es entscheidend, die Warnsignale zu erkennen: unklare Gebührenstrukturen, unrealistische Versprechen hoher Renditen und fehlende Lizenzen der Plattformen sind klare Indikatoren für potenziellen Betrug. Anleger sollten stets Plattformen wählen, die reguliert sind und ihre Geschäftsbedingungen transparent offenlegen.

Vor der Überweisung an einen Broker ist eine gründliche Recherche unerlässlich. Dies umfasst die Überprüfung der Regulierung des Brokers, das Lesen von Bewertungen durch unabhängige Quellen und das Verständnis der angebotenen Handelsprodukte.

Wie gelingt es betrügerischen Brokern immer wieder, Investoren zu täuschen?

Unseriöse Broker locken ihre Kunden oft mit unrealistisch hohen Renditen. Anfänglich werden vergleichsweise kleine Überweisungen von oft nur 250 Euro getätigt, in der Annahme des Investors, dass das Risiko bei dieser überschaubaren Summe gering ist.

Betrügerische Broker setzen ihre Kunden jedoch psychologisch unter Druck, um weitere Zahlungen zu erhalten. Zunächst greifen sie möglicherweise zu sanften Methoden, schrecken jedoch auch nicht vor aggressiver Kommunikation zurück.

Zu den drastischen Maßnahmen, denen Brokerkunden ausgesetzt sein können, gehört die Drohung des Brokers, eine Strafanzeige gegen den Investor zu erstatten und eine Geldwäscheverdachtsmeldung vorzunehmen, falls weitere Geldüberweisungen nicht erfolgen oder geforderte "Gebühren" nicht entrichtet werden.

Solche Drohungen sind häufig Teil einer Taktik, um die Opfer weiter zu verunsichern und zu zusätzlichen Zahlungen zu bewegen. Es ist entscheidend, in solchen Situationen besonnen zu bleiben, rechtlichen Rat einzuholen und keinerlei weiteren Forderungen nachzugeben, insbesondere wenn sie unangemessen oder verdächtig erscheinen.

Broker zahlt nicht: Was tun bei Brokerbetrug?



Wenn Sie einen Brokerbetrug vermuten, ist schnelles Handeln entscheidend, um zu verhindern, dass die Betrüger Spuren verwischen und möglicherweise zusätzlichen Schaden anrichten. Hier sind wichtige Schritte, die Sie unternehmen sollten:

  1. Geldrückforderung vom Broker: Fordern Sie den Broker schriftlich auf, das eingezahlte Geld zurückzuerstatten, setzen Sie dabei eine angemessene Frist.
  2. Sichern der Kommunikation: Speichern Sie sämtliche Kommunikation mit dem Broker, einschließlich E-Mail-Verkehr und Chatverläufe. Diese können wichtige Beweismittel sein.
  3. Blockchain-Daten bei Kryptowährungen: Wenn der Betrug Kryptowährungen betrifft, sichern Sie alle relevanten Blockchain-Daten.
  4. Schutz Ihrer Konten: Stellen Sie sicher, dass Ihre Konten für Onlinebanking oder den Handel mit Kryptowährungen bestmöglich geschützt sind. Verwenden Sie aktuelle Antiviren-Software und ändern Sie gegebenenfalls Ihre Zugangsdaten.
  5. Informieren Sie Ihre Bank: Benachrichtigen Sie Ihre Bank über den Betrugsfall, damit zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden können. Betrüger könnten versuchen, auf Ihre Konten zuzugreifen.
  6. Überweisungsrückruf prüfen: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob eine Überweisung an den Broker möglicherweise zurückgerufen werden kann.
  7. Einlagensicherung prüfen: Prüfen Sie, ob die staatliche Einlagensicherung in Ihrem Fall möglicherweise einen Teil des Schadens abdeckt.
  8. Melden Sie den Betrugsfall: Informieren Sie die zuständigen Aufsichtsbehörden wie die BaFin und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Ziehen Sie einen Rechtsanwalt mit Expertise im Kapitalmarktrecht hinzu.

Durch schnelles und entschlossenes Handeln können Sie Ihre Chancen erhöhen, Ihr investiertes Geld zurückzuerhalten und weiteren Schaden zu vermeiden.

Broker zahlt nicht aus: Was nun?

Wenn ein Broker Auszahlungen verweigert, können dafür unterschiedliche Gründe vorliegen, angefangen bei technischen Schwierigkeiten bis hin zu betrügerischen Absichten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie sofort reagieren, indem Sie den Kundenservice kontaktieren und Ihre Ansprüche anmelden. Sollten die Zahlungen dennoch ausbleiben, wäre es ratsam, rechtliche Schritte in Betracht zu ziehen und gegebenenfalls einen Anwalt zu konsultieren, der über Erfahrung in der Bearbeitung solcher Fälle verfügt. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Brokerbetrug: Wie kann ein erfahrener Rechtsanwalt helfen?

Ihr Rechtsanwalt wird Sie ausführlich über die rechtliche Situation informieren und Sie in Bezug auf das weitere Vorgehen beraten. Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Umstände des Falles entscheidend sind.

Ihr Anwalt wird Ihnen besonders helfen:

  • bei der Sammlung von Beweisen,
  • in der Kommunikation mit dem zahlungsunwilligen Broker,
  • bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen den Broker,
  • bei der Einreichung einer Strafanzeige und
  • bei einem möglichen Gerichtsverfahren.
  • Kommunikation mit Behörden und Banken

Ihr Rechtsanwalt wird ebenfalls die Kommunikation mit Behörden und Banken übernehmen. Er wird alle potenziellen Ansprüche prüfen, die Sie gegen den Broker geltend machen können, insbesondere Schadensersatzansprüche und Ansprüche aus der Nichterfüllung vertraglich vereinbarter Leistungen. Im Rahmen eines Strafverfahrens kann der Broker auch dazu verurteilt werden, die durch Betrug erzielten Gewinne zurückzuzahlen.

Rechtsanwalt für Betrugsfälle: Ihr Partner im Kampf gegen Betrug

Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, kann ein spezialisierter Rechtsanwalt für Betrugsfälle entscheidend sein, um Ihr Geld zurückzuerhalten. Diese Anwälte haben tiefgehendes Verständnis für die komplexen rechtlichen Aspekte, die Betrugsfälle umgeben, und können effektive Strategien entwickeln, um gegen die Betrüger vorzugehen. Sie bieten nicht nur rechtliche Vertretung, sondern auch Beratung darüber, wie Sie sich zukünftig vor ähnlichen Betrügereien schützen können.

So fordern Sie Geld vom Broker zurück

Das Rückfordern von Geld von einem Broker kann besonders in Betrugsfällen kompliziert sein. Betroffene sollten schnell handeln und alle relevanten Beweise sichern, darunter Kontoauszüge und Kommunikationsaufzeichnungen. Ein Anwalt kann hierbei äußerst hilfreich sein, um die Erfolgsaussichten zu maximieren, das Geld erfolgreich zurückzuerhalten.

Fazit: Bei Brokerbetrug ist schnelles Handeln seitens des Geschädigten erforderlich!

Wenn Sie möglicherweise Opfer eines Brokerbetrugs geworden sind, ist es wichtig, schnell zu handeln, um eine Rückzahlung Ihrer Investition oder zumindest eine Begrenzung des Schadens zu erreichen.

Nehmen Sie umgehend Kontakt zu uns auf!

Dr. Michel de Araujo Kurth steht Ihnen mit seiner Expertise gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie den erfahrenen Rechtsanwalt im Kapitalmarktrecht unter der Rufnummer +49 6151 7076982 oder nutzen Sie das Kontaktformular der Kanzlei Dr. Araujo Kurth. Ihr Anwalt wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen!

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