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Immediate Bitwave: Fake oder seriöse Trading-Plattform?

Der Online-Handel mit Kryptowährungen hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Parallel dazu nimmt jedoch auch die Zahl betrügerischer Trading-Plattformen zu, die mit automatisierten Handelssystemen, angeblicher Künstlicher Intelligenz und unrealistischen Gewinnversprechen werben. Eine dieser Plattformen ist Immediate Bitwave.

Zahlreiche Anleger berichten von identischen Erfahrungen: Nach einer Einzahlung werden rasch hohe Gewinne angezeigt, doch sobald eine Auszahlung beantragt wird, treten Probleme auf oder der Kontakt bricht vollständig ab. Für Betroffene stellt sich daher die zentrale Frage, ob es sich bei Immediate Bitwave um ein seriöses Angebot oder um einen gezielten Anlagebetrug handelt.

Haben Sie über Immediate Bitwave investiert und erhalten Ihr Geld nicht zurück? Solche Konstellationen sprechen häufig für eine betrügerische Struktur ohne rechtliche Regulierung. Eine fundierte Analyse der Zahlungswege und beteiligten Banken ist entscheidend, um rechtliche Schritte gezielt einzuleiten. Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Erstgespräch.

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Immediate Bitwave Fake: So läuft die Betrugsmasche ab

Die Vorgehensweise hinter Immediate Bitwave entspricht dem bekannten Muster zahlreicher Online-Trading-Betrugsmodelle. Ziel ist es, Anleger systematisch zu Einzahlungen zu bewegen und anschließend den Zugriff auf das Kryptoinvestment zu verhindern. Dabei kommen psychologischer Druck, technische Täuschung und gezielte Desinformation zum Einsatz.

Auffällige Werbeanzeigen und unrealistische Versprechen

Der erste Kontakt erfolgt häufig über aggressive Online-Werbung, Social-Media-Anzeigen oder angebliche Nachrichtenartikel. Immediate Bitwave wird dort als automatisierte Handelssoftware dargestellt, die selbstständig mit Kryptowährungen handelt und angeblich konstant hohe Gewinne erzielt.

Typische Aussagen lauten etwa:

  • tägliche Gewinne im vierstelligen Bereich
  • kein Vorwissen erforderlich
  • begrenzte Zugänge für neue Nutzer
  • angebliche Empfehlungen durch Prominente oder Medien

Zur Untermauerung werden gefälschte Erfahrungsberichte, manipulierte Presseartikel oder vermeintliche Interviews eingesetzt. Diese Inhalte dienen ausschließlich dem Zweck, Vertrauen aufzubauen und Anleger zur Registrierung zu bewegen.

Registrierung und telefonische Kontaktaufnahme

Nach der Anmeldung auf der Plattform erfolgt in der Regel sehr schnell ein Anruf durch einen angeblichen persönlichen Berater. Dieser gibt sich professionell, freundlich und zugleich bestimmt. Meist wird eine Mindesteinzahlung von 250 Euro gefordert, um den Handel zu aktivieren.

In weiteren Gesprächen wird gezielt Druck aufgebaut. Anleger werden zu höheren Einzahlungen gedrängt, um angeblich bessere Ergebnisse zu erzielen oder exklusive Handelsfunktionen freizuschalten. Wer zögert, wird mit Zeitdruck, vermeintlichen Erfolgsgeschichten anderer Nutzer oder angeblich sicheren Marktchancen konfrontiert.

Manipulierte Handelsplattform und Scheingewinne

Nach der Einzahlung erhalten Anleger Zugang zu einer optisch professionellen Handelsoberfläche. Dort werden steigende Kontostände, erfolgreiche Trades und hohe Gewinne angezeigt. Diese Darstellung vermittelt den Eindruck eines realen Krypto-Handels.

Tatsächlich findet jedoch kein echter Handel statt. Die angezeigten Gewinne existieren nur auf dem Bildschirm. Das eingezahlte Geld wird direkt auf Konten der Täter oder auf zwischengeschaltete Zahlungsdienstleister weitergeleitet, häufig ins Ausland. Anleger verlieren so die Kontrolle über ihr Kapital, ohne dies zunächst zu bemerken.

Auszahlung scheitert oder wird verzögert

Spätestens bei dem Versuch, Guthaben oder Gewinne auszuzahlen, zeigt sich der wahre Charakter von Immediate Bitwave. Auszahlungen werden verzögert oder vollständig verweigert. Als Begründung werden immer neue Vorwände genannt, etwa:

  • angeblich fehlende Verifizierungen
  • angebliche Steuer- oder Provisionszahlungen
  • technische Probleme
  • interne Sicherheitsprüfungen

Oft wird verlangt, vor einer Auszahlung weitere Beträge zu überweisen. Wer darauf eingeht, erhöht seinen Verlust erheblich. In vielen Fällen verschwindet die Plattform schließlich oder der Kontakt zu den Ansprechpartnern bricht vollständig ab.

Ist Immediate Bitwave legal?

Immediate Bitwave verfügt über keine erkennbare Lizenz einer staatlichen Finanzaufsichtsbehörde. Weder eine Erlaubnis der BaFin noch eine Zulassung durch andere europäische Aufsichtsstellen ist ersichtlich. Damit fehlt jede rechtliche Grundlage für das Anbieten von Finanz- oder Kryptodienstleistungen.

Die rechtlichen Konsequenzen sind erheblich:

  • kein gesetzlicher Anlegerschutz
  • kein haftbares, registriertes Unternehmen
  • keine Einlagensicherung
  • erschwerte Rückforderung von Geldern

Unregulierte Plattformen wie Immediate Bitwave agieren außerhalb des europäischen Finanzrechts. Häufig werden Domains gewechselt oder neue Plattformnamen verwendet, während die dahinterstehenden Strukturen identisch bleiben.

Immediate Bitwave Betrug: Welche Rechte haben Betroffene?

Auch wenn die Situation zunächst aussichtslos erscheint, bestehen rechtliche Ansatzpunkte, um Verluste aufzuarbeiten oder Gelder zurückzuholen. Entscheidend ist ein schnelles und strukturiertes Vorgehen.

Unterstützung durch einen Anwalt für Bankrecht

Ein spezialisierter Anwalt analysiert, über welche Zahlungswege das investierte Geld geflossen ist. In vielen Fällen bestehen Ansprüche gegen beteiligte Banken oder Zahlungsdienstleister, wenn diese auffällige oder betrugsnahe Transaktionen nicht ordnungsgemäß geprüft haben.

Zu den anwaltlichen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Rückverfolgung der Zahlungsströme
  • Prüfung von Sorgfalts- und Prüfpflichtverletzungen
  • Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
  • Einleitung zivilrechtlicher Schritte

Bei Zahlungen in Kryptowährungen kann zusätzlich eine forensische Blockchain-Analyse erfolgen. Durch Kryptotracing lassen sich Transaktionen nachvollziehen und Wallet-Adressen identifizieren. In geeigneten Fällen kommen Sperranträge und Auskunftsersuchen gegenüber Börsen oder Wallet-Anbietern in Betracht.

Rückbuchung über die Bank oder den Kreditkartenanbieter

Erfolgten Einzahlungen per Kreditkarte oder Lastschrift, kommt ein sogenanntes Chargeback-Verfahren in Betracht. Wird nachgewiesen, dass die Zahlung im Zusammenhang mit einem Betrug steht, bestehen gute Chancen auf eine Rückerstattung.

Die Erfolgsaussichten hängen maßgeblich davon ab, wie schnell reagiert wird und welche Nachweise vorgelegt werden. Eine anwaltliche Begleitung erhöht die Chancen deutlich.

Strafanzeige wegen Betrugs

Zusätzlich empfiehlt sich eine Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft. Diese dient nicht nur der strafrechtlichen Verfolgung der Täter, sondern liefert auch wichtige Erkenntnisse für zivilrechtliche Verfahren.

In grenzüberschreitenden Fällen arbeiten Ermittlungsbehörden häufig international zusammen. Die Anzeige kann daher ein wichtiger Baustein bei der Aufklärung und Sicherung von Vermögenswerten sein.

Vorsicht: Warnsignale für betrügerische Krypto-Plattformen

Anleger sollten bei bestimmten Merkmalen besonders vorsichtig sein:

  • fehlende oder nicht überprüfbare Regulierung
  • garantierte oder außergewöhnlich hohe Renditen
  • ständiger telefonischer Druck
  • anonyme Betreiber ohne ladungsfähige Anschrift
  • Aufforderung zu Zahlungen in Kryptowährungen

Seriöse Anbieter informieren transparent über ihre Zulassung, setzen keine Anleger unter Druck und versprechen keine garantierten Gewinne.

Was Sie tun sollten, wenn Sie bei Immediate Bitwave Geld verloren haben

Viele Betroffene zögern aus Scham oder Unsicherheit. Das verschlechtert jedoch die rechtliche Ausgangslage. Je früher gehandelt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten.

Sichern Sie alle verfügbaren Beweise:

  • E-Mails, Chatverläufe und Telefonnummern
  • Zahlungsnachweise und Kontoauszüge
  • Screenshots der Handelsplattform
  • Zeitpunkte und Inhalte von Gesprächen

Diese Unterlagen sind entscheidend für eine rechtliche Bewertung und die Durchsetzung von Ansprüchen.

Wie ein Anwalt für Bankrecht Sie unterstützt

Ein Anwalt für Bankrecht begleitet Betroffene von Immediate Bitwave umfassend bei der rechtlichen Aufarbeitung. Unsere Kanzlei prüft Zahlungsströme, identifiziert beteiligte Finanzinstitute und bewertet mögliche Haftungsansprüche.

Darüber hinaus werden Rückbuchungen, Sperranträge und Auskunftsersuchen koordiniert. Bei Bedarf erfolgt die Zusammenarbeit mit forensischen Spezialisten zur Nachverfolgung von Kryptowährungen. Ziel ist es, Beweise zu sichern, rechtlichen Druck aufzubauen und die Chancen auf eine Rückzahlung zu maximieren.

Sie wurden Opfer eines Krypto-Betrugs? Ihre Bank stellt sich quer?

Verweigert Immediate Bitwave die Auszahlung Ihres Guthabens oder fordert weitere Einzahlungen? Dies ist ein typisches Warnsignal unseriöser Trading-Plattformen. Unsere Kanzlei prüft Ihren Fall, verfolgt Geldflüsse und berät Sie in einem unverbindlichen Erstgespräch zu möglichen Maßnahmen, damit Sie Ihr Geld zurückbekommen.

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Fazit

Immediate Bitwave weist zahlreiche Merkmale einer betrügerischen Krypto-Trading-Plattform auf. Fehlende Regulierung, manipulierte Handelsoberflächen und verweigerte Auszahlungen sprechen klar gegen Seriosität. Anleger verlieren häufig erhebliche Beträge, wenn sie nicht rechtzeitig reagieren.Mit anwaltlicher Unterstützung, konsequenter Beweissicherung und forensischer Analyse bestehen jedoch realistische Chancen, zumindest einen Teil des investierten Kapitals zurückzuerlangen und weitere Schäden zu verhindern.

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