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Wer ist "Immo Tommy"?

"Immo Tommy," alias Tomislav Primorac, ist ein bekannter Immobilien-Influencer mit über 2 Millionen Followern auf den Plattformen TikTok und Instagram. Er wirbt für einfache Immobilieninvestitionen mit All-inclusive-Dienstleistungen, die alles von Finanzierung bis zur Verwaltung abdecken sollen. Allerdings berichten viele seiner Kunden von Problemen wie überteuerten Objekten, unzureichenden Sanierungen und riskanten Finanzierungen, die in finanziellen Schwierigkeiten endeten. Experten kritisieren sein Geschäftsmodell als intransparent und betrügerisch, darüber hinaus soll "Immo Tommy" hohe Provisionen von beteiligten Kreditgebern erhalten haben. 

Das Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von "Immo-Tommy" basierte darauf, Investoren in vermeintlich lukrative Immobilienprojekte zu locken, die jedoch häufig mit nachteiligen Vertragsbedingungen verbunden waren, Sachmängel aufwiesen oder stark überteuert waren. Kredite wurden häufig als "Kombi-Kredite" aufgenommen, welche nach Expertenmeinungen schlechte Konditionen zu teils extremen Risiken umfassen. Dieser Kredit stellt häufig für den Kunden eine unangemessen hohe Belastung bis hin zur arglistigen Täuschung dar. Ansprüche gegen die Verantwortlichen des Immo-Tommy-Kreises laufen jedoch beinahe immer ins Leere. In vielen Fällen bleiben die Investoren auf den Schäden sitzen, da die beteiligten Firmen oft Insolvenz anmelden und somit einer Haftung entgehen​. 

Was tun als Geschädigter?

Für Geschädigte bedeutet das häufig, die nächste Stelle zu kontaktieren: in diesem Falle das kreditgebende Institut. Nachweislich war in vielen Fällen die bekannte Bausparkasse Schwäbisch Hall der Kreditgeber. Ob Ansprüche gegenüber den Banken bestehen, bleibt zu klären. Eine saubere Beweisführung, um die Täuschung des Anlegers durch den Verkäufer nachweisen zu können, ist jedoch unabdingbar. In der Vergangenheit erfolgte höchstrichterliche Beschlüsse zu ähnlichen Fällen fielen in den meisten Fällen jedoch zugunsten der Anleger aus, womit durchaus gute Erfolgsaussichten für getäuschte Anleger ersichtlich sind. Darüber hinaus sind ähnliche Klagen anderer Immo-Tommy-Kunden zu erwarten. 

Die Kanzlei Dr. Araujo Kurth hat sich auf solche Fälle spezialisiert und bietet betroffenen Investoren kompetente Unterstützung an, um Schadensersatzansprüche durchzusetzen und gegen die verantwortlichen Parteien vorzugehen.

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Anwalt für Bankrecht: Wir unterstützen Sie gerne!

Fehlverhalten seitens der Banken gegenüber ihren Kunden sind keine Seltenheit. Häufig geht es dabei um falsche Beratung, fehlerhafte Berechnungen, Kontosperrungen oder Kündigungen. Aber auch andere Problematiken wie Phishing, Cyberkriminalität und Betrug begegnen einem Anwalt für Bankrecht in seinem Alltag oft. Nicht selten geht es dabei um große Geldsummen und verzweifelte Kunden. 

In solchen Fällen alleine dazustehen. ist schmerzlich - genau deswegen haben wir uns auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert.Als Anwalt für Bankrecht setze ich Ihre Ansprüche gegenüber Ihrer Bank bundesweit für Sie durch und berate Sie umfassend zu den rechtlichen Möglichkeiten. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Anliegen!

Was macht ein Anwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht? 

Das Bankrecht umfasst wichtige Gesetze und Rechtsgrundlagen, die Regeln für Finanzprodukte und Bankangelegenheiten aufstellen. Grundsätzlich umfasst das Bankrecht alle Regelungen, die das Verhältnis zwischen Kreditinstitut (sprich der Bank) und dem Kunden regeln. Aber auch rechtliche Grundlagen zu Brokern und Anlagen sind vom Bankrecht umfasst. 

Das Kapitalmarktrecht konzentriert sich hingegen auf Rechtsangelegenheiten im Bereich des Kapitalmarktes. Ein Anwalt im Kapitalmarktrecht befasst sich also mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Ausgabe und den Handel von Finanzinstrumenten, wie Aktien, Anleihen und Derivaten, regeln. Es ist ein Teilgebiet des Wirtschaftsrechts und umfasst verschiedene Bereiche.

Anwälte für Bankrecht und Kapitalmarktrecht haben die Aufgabe sicherzustellen, dass alle rechtlichen Standards eingehalten werden. So wird das Risiko von Rechtsstreitigkeiten und finanziellen Verlusten für alle Seiten minimiert.

Im deutschen Recht gibt es kein eigenes Gesetz, welches das Bank- und Kapitalmarktrecht regelt. Das Bankrecht findet sich stattdessen in vielen einzelnen Gesetzen wieder, die Regeln gelten nicht immer ausschließlich für Banken. Aus diesem Grund ist es wichtig, mit einem erfahrenen und spezialisierten Anwalt für Bankrecht zusammenzuarbeiten.

Welche Rechte haben Kunden gegenüber der Bank?

Wer eine Bank zu Rate zieht, sei es, um Geld anzulegen, ein Darlehen aufzunehmen oder in Aktien zu investieren, geht in der Regel davon aus, dass die Banken ihre Kunden kompetent und wahrheitsgetreu beraten. Die meisten Menschen sind sich bei Abschluss eines Vertrages mit einer Bank keines Risikos bewusst. Dennoch kommt es nicht selten vor, dass Banken in ihren Verträgen Fehler machen, falsch beraten, Aufklärungspflichten verletzen oder insolvent gehen. 

In jedem dieser Fälle haben Kunden einer Bank gewisse Rechte, die sich entweder aus dem Gesetz oder dem konkreten Vertrag ergeben können. Als Verbraucher sind Bankkunden in der Regel besonders geschützt, zum Beispiel durch die Einlagensicherung

Welche Rechte Kunden genau haben, hängt immer vom konkreten Einzelfall ab. Möglich sind beispielsweise Schadensersatz, Widerruf oder Kündigung des Vertrages oder Rückabwicklungen. Je nach Fall kann aber auch zum Beispiel die Leistung (z.B. die Auszahlung des Darlehens) ein Recht sein, welches durchgesetzt werden soll. 

Wobei kann ein Bankrecht-Anwalt mich unterstützen?

Als Anwalt im Bankrecht ist das Tätigkeitsfeld sehr vielseitig. Mandanten können im Verhältnis mit der Bank verschiedene Anliegen und rechtliche Probleme haben. Noch einmal anders liegt der Fall, wenn es sich um “falsche” Banken oder Broker handelt und eine Betrugsmasche oder illegale Schneeballsysteme im Raum stehen. 

Bei allen rechtlichen Schwierigkeiten unterstütze ich Sie als erfahrener und spezialisierter Anwalt gerne. Welche Fragen und Anliegen häufig Teil meiner Arbeit sind, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.

Falsche Beratung bei der Bank

Eine falsche Beratung bei der Bank kann große Schäden anrichten und auch schwerwiegende finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Zunächst einmal muss sich die Bank bei der Anlageberatung über die finanzielle Situation des Kunden informieren und die Beratung entsprechend anpassen. Aber auch bei Darlehensverträgen oder Ähnlichem kann eine falsche Beratung zur Auswahl falscher Produkte, dem Verschweigen von Risiken oder Provisionen und Ähnlichem führen. Damit können Banken eine Aufklärungspflicht verletzen, die unter Umständen zum Rücktritt vom Vertrag und zum Schadensersatz berechtigt. 

Widerruf von Immobiliendarlehen oder dem Bank-Vertrag 

Bei Verträgen über einen Immobilienkredit besteht immer ein gesetzliches Widerrufsrecht, über das der Kunde informiert sein muss. Dieses muss auch im Vertrag schriftlich wiedergegeben werden. Ist dieses fehlerhaft, kann sich die Widerrufsfrist um viele Jahre verlängern. 

Sie möchten einen Bank-Vertrag widerrufen, zum Beispiel für einen Autokredit? Verträge, auch Leasingverträge, lassen sich sehr gut juristisch analysieren und überprüfen. Auf diese Weise kann ein Anwalt für Bankrecht ermitteln, welche Möglichkeiten Kunden für den Widerruf, die Kündigung oder Anfechtung des Vertrages haben. 

Prüfung von Vorfälligkeitsentschädigungen

Möchten Sie einen Darlehensvertrag vorzeitig beenden, kann dies schnell sehr kostenintensiv werden. Banken verlangen für das vorläufige Ablösen des Vertrages eine Vorfälligkeitsentschädigung. Doch es gibt Ausnahmen und Möglichkeiten, diese Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen

Kontosperrungen

Auch Kontosperrungen sind ein großes Problem für Kunden, wenn sie dadurch keinen Zugriff mehr auf ihr Geld haben. Das kann zu erheblichen finanziellen Problemen führen. Dabei sind längst nicht alle Kontosperrungen rechtmäßig. Zu prüfen ist deshalb, ob die Kontosperrung einen legitimen Grund hat und wie eine schnellstmögliche Wiederherstellung Ihres Kontos möglich wird. In einigen Fällen ist darüber hinaus auch die Forderung von Schadensersatz gegenüber der Bank eine Möglichkeit.

Vorzeitige Kündigung durch die Bank

Vorzeitige Kündigungen eines Darlehens oder eines Kontos können ein Schock sein. Kunden, die eine Kündigung der Bank erhalten, haben meist existenzielle Sorgen und Befürchtungen. Doch in vielen Fällen muss eine solche Kündigung nicht hingenommen werden. Durch Prüfung des Vertrages und des Kündigungsschreibens kann ein erfahrener Anwalt für Bankrecht herausfinden, welche Möglichkeiten in einem solchen Fall bestehen. 

Phishing und Betrug

Neben Angelegenheiten, die die Bank und den Kunden direkt betreffen, gibt es auch andere Formen, die im Bankrecht relevant sind. Durch das Internet und Online-Banking stetig relevanter werdend ist die Problematik von Phishing und Banking-Betrug oder Broker-Betrug

Immer mehr Menschen werden Opfer von Phishing-Mails oder werden von falschen Brokern getäuscht. Auch in solchen Fällen besteht die Möglichkeit, rechtliche Schritte einzuleiten und gegen die Betrüger vorzugehen, um doch noch an das verlorene Geld zu kommen. 

Wann sollte ich einen Anwalt für Bankrecht einschalten? 

Egal, welche Probleme Sie mit Ihrer Bank haben, können Sie sich zunächst einmal unverbindlich an einen erfahrenen Anwalt für Bankrecht in der Nähe wenden, um Ihr Anliegen zu besprechen. In einem Erstgespräch lässt sich schnell herausfinden, ob Ihr Anwalt Ihnen weiterhelfen kann und welche Schritte die nächsten sind. 

Auch bei der Prüfung des Vertrages zwischen Ihnen und der Bank kann es hilfreich sein, einen spezialisierten Bankrecht-Anwalt hinzuzuziehen, um die rechtlichen Möglichkeiten einer Kündigung oder eines Widerrufs zu prüfen. 

In vielen Fällen kann es bei Streitigkeiten mit der Bank bereits hilfreich sein, die Kommunikation durch einen Anwalt erfolgen zu lassen. Gerade in Situationen, in denen die Bank die Löschungsbewilligung verweigert oder Darlehen nicht auszahlt, wie viele Kunden der DSL Bank erleben mussten, kann ein anwaltliches Schreiben zum Erfolg führen. 

Hilft das nicht, bleibt immer noch der Gang vor ein Zivilgericht. In einer ausführlichen Beratung zu den rechtlichen Möglichkeiten in Ihrem Fall entscheiden wir gemeinsam, welche rechtlichen Schritte wir gehen und welche sinnvoll und erfolgversprechend erscheinen. 

Probleme mit der Bank? Wir unterstützen Sie gerne!

Als erfahrener und spezialisierter Anwalt für Bankrecht ist es mir wichtig, Sie umfassend und transparent zu Ihren Möglichkeiten gegenüber Ihrer Bank zu beraten und zu betreuen. Durch meine jahrelange Erfahrung und Expertise konnte ich schon vielen Mandanten zum Erfolg verhelfen. 

Durch die Prüfung des jeweiligen Vertrages lässt sich meist schnell erkennen, welche Möglichkeiten zum Widerruf oder zur Kündigung bestehen. Gleichzeitig prüfen wir auch die Aussichten auf Schadensersatz, damit Sie für Ihre Verluste eine Entschädigung erhalten.  Gerade wenn es um große Summen geht, die über die eigene Existenz oder etwa das Eigenheim entscheiden, ist es wichtig, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu haben, der kompetent und transparent berät und Ihnen zur Seite steht!

Ihr Anwalt für Arbeitsrecht in Darmstadt

Als Anwalt für Arbeitsrecht in Darmstadt kommen mein Team und ich häufig in Berührung mit rechtlichen Fragestellungen rund um Arbeitsverhältnisse. Der deutsche Gesetzgeber ist hier besonders auf den Schutz von Arbeitnehmern bedacht und schützt diese vor Kündigung, Diskriminierung oder rechtswidrigen Praktiken.

Unsere Kanzlei für Arbeitsrecht in Darmstadt kümmert sich seit Jahren erfolgreich um Mandanten im Arbeitsrecht. Als spezialisierte Anwälte konnten wir so schon unzähligen Arbeitnehmern helfen, sich gegen Arbeitgeber zu behaupten und die eigene Rechte durchzusetzen. Gemeinsam finden wir eine Lösung für Ihr Problem.

Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht in Darmstadt?

Konflikte am Arbeitsplatz sind kräftezehrend und belastend. Im Arbeitsrecht kommt es nicht nur auf Erfahrung, sondern auch auf fachliche Expertise und Einfühlungsvermögen an. Als Anwälte für Arbeitsrecht in Darmstadt unterstützen wir Sie umfassend bei Ihrem Fall. Kontaktieren Sie mich und mein Team jederzeit für ein unverbindliches Erstgespräch.

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Was macht ein Anwalt für Arbeitsrecht am Standort Darmstadt?

Darmstadt ist eine der größten Städte in Hessen und damit ein wirtschaftlicher Ballungsraum, der vielen ortsansässigen Menschen das Arbeitsleben ermöglicht. Im Arbeitsrecht geht es insbesondere um das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, meist im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses. Anwälte für Arbeitsrecht arbeiten  deshalb mit arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlagen wie Gesetzen oder der Rechtsprechung, die auf das Arbeitsleben Bezug nehmen.

Grundlage für jede Arbeitsbeziehung ist immer der Arbeitsvertrag. In einem solchen Arbeitsvertrag verpflichtet sich der Arbeitnehmer zu einer Arbeitsleistung gegen eine Vergütung in Geld durch den Arbeitgeber. Genaueres bestimmt in der Regel der Arbeitsvertrag im Einzelfall.

Da in Deutschland Vertragsfreiheit herrscht, ist die Ausgestaltung dieses Arbeitsvertrages in der Regel frei, solange die Klauseln nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Als Anwälte für Arbeitsrecht prüfen wir genau, ob alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden oder die Regelungen nichtig, also rechtlich unwirksam sind.

Das betrifft insbesondere folgende Regelungen:

Doch bereits vor dem eigentlichen Arbeitsvertrag gibt es gesetzliche Regelungen, die zu beachten sind, insbesondere im Bewerbungsverfahren. So ist etwa das Diskriminierungsverbot (§ 1 AGG) unbedingt einzuhalten. Auch bestimmte Fragen, etwa nach Behinderung oder Schwangerschaft, sind im Bewerbungsgespräch zu unterlassen. Bei Verstößen können Betroffene zum Beispiel und unter Umständen Schadensersatzansprüche geltend machen.

Achtung: Bei Personen im öffentlichen Dienst, Soldaten oder Beamten greift nicht das Arbeitsrecht. In diesem Fall hat der Gesetzgeber bzw. der Arbeitgeber andere Regelungen vorgesehen.

Welche Mandate betreuen Anwälte für Arbeitsrecht?

Anwälte für Arbeitsrecht betreuen nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber oder Betriebsräte. Je nachdem, zu welcher Gruppe der Mandant gehört, unterscheiden sich auch die Themen. Während Arbeitnehmer häufig mit Diskriminierung, unwirksamen Kündigungen oder nicht gezahlter Abfindungen zu uns kommen, unterstützen wir Arbeitgeber dabei, rechtlich sichere Verträge aufzusetzen oder arbeitsrechtliche Fragen zu klären.

Auch der Betriebsrat kommt mit Fragen zum Betriebsverfassungsgesetz oder Ähnlichem zu unserer Kanzlei in Darmstadt. Wir beraten diese meist bei Themen wie Tarifverträgen, Umstrukturierungen oder Betriebsvereinbarungen oder Einigungen weiter.

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht: Das müssen Arbeitnehmer in Darmstadt wissen

Das Arbeitsrecht ist in Deutschland besonders arbeitnehmerfreundlich und schützt diese vor Diskriminierung, Ausbeutung, unwirksamen Vereinbarungen und Ähnlichem. Besonders der Kündigungsschutz ist dabei Schwerpunkt unserer Tätigkeit im Arbeitsrecht.

Möchte ein Arbeitgeber einen Angestellten kündigen, muss dafür ein Grund vorliegen. Es wird zwischen drei Arten von Gründen für eine Kündigung durch den Arbeitgeber unterschieden:

  1. Betriebsbedingte Gründe: Solche liegen vor, wenn betriebswirtschaftliche oder strukturelle Probleme eine Weiterbeschäftigung nicht zulassen, zum Beispiel eine Wirtschaftskrise. Zu beachten ist hier immer eine Sozialauswahl (“Wen trifft die Kündigung unter vergleichbaren Mitarbeitern am wenigsten hart?”).
  2. Personenbedingte Gründe: Personenbedingte Gründe sind immer dann gegeben, wenn der Arbeitnehmer die Tätigkeit nicht mehr ausüben kann, etwa aufgrund von Verletzung oder weil die nötigen Qualifikationen nicht vorliegen. Hier ist unbedingt auch der Kündigungsschutz zu beachten.
  3. Verhaltensbedingte Kündigung: Kommt es zu einem Fehlverhalten durch den Arbeitnehmer, der zur Kündigung führt, kann eine verhaltensbedingte Kündigung ausgesprochen werden. In der Regel muss zuerst jedoch eine Abmahnung erfolgen.

Mehr zu den gesetzlichen Bestimmungen im Kündigungsrecht und Ähnlichem bietet unsere Seite zum Arbeitsrecht.

Liegen keine ausreichenden Gründe für eine (außerordentliche) Kündigung vor, so können sich Arbeitgeber gegen die Kündigung wehren. Eine Kündigungsschutzklage ist binnen 3 Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht zu erheben. Arbeitnehmer sollten deshalb schnellstmöglich handeln.

Sie möchten einen Anwalt im Arbeitsrecht kontaktieren, der sich dem Fall annimmt? Sie erreichen uns daher jederzeit unter den angegebenen Nummern für ein unverbindliches Erstgespräch.

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Was können Anwälte für Arbeitsrecht für Arbeitgeber in Darmstadt tun?

In Deutschland gibt es viele Gesetze vom Schutz von Arbeitnehmern - und es kommen stets neue dazu. Den Überblick bei der Erstellung von Arbeitsverträgen und der Personalverwaltung nicht zu verlieren, kann deshalb eine Herausforderung sein. Gerne unterstützen wir Sie als Anwälte für Arbeitsrecht am Standort Darmstadt bei allen arbeitsrechtlichen Fragen.

Für Konzerne und große Unternehmen in Darmstadt bieten wir auch Beratungen zu allen Fragen im Hinblick auf den Betriebsrat und anderen wichtigen Gesetzen und Bestimmungen in diesem Zusammenhang an.

Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht? Wir kümmern uns um Ihr Anliegen in Darmstadt

Unsere Kanzlei berät und vertritt Sie umfassend und versiert auf dem Gebiet des Arbeitsrechts in und um Darmstadt. Es ist uns ein Anliegen, dass Sie zu Ihrem Recht kommen. Deshalb lösen wir seit vielen Jahren arbeitsrechtliche Fragestellungen und betreuen erfolgreich Arbeitnehmer, Betriebsräte und Arbeitgeber in Darmstadt.

Nicht immer muss es dabei bis zu einer Kündigung kommen. Schon im Vorfeld prüfen wir bestehende Arbeitsverträge auf unwirksame Klauseln und beraten Sie bei Vertrags- oder Gehaltsverhandlungen. Wir prüfen Aufhebungsverträge, Arbeitszeugnisse oder Abfindungen gestalten oder prüfen wir rechtlich und beraten Sie dahingehend kompetent und mit der nötigen Diskretion.

Aber auch Diskriminierung am Arbeitsplatz oder im Bewerbungsverfahren, fehlende Arbeitsschutzmaßnahmen oder Lohnausfälle gehören zu unseren Kerngebieten im Arbeitsrecht.

Im Ernstfall einer Kündigung bereiten wir gerne mit Ihnen eine Kündigungsschutzklage vor und vertreten Sie im gesamten Verfahren. Sie können sich dabei sicher sein, dass wir an Ihrer Seite stehen und Sie rechtlich versiert zu Ihren Möglichkeiten und Chancen beraten und umfassend betreuen.

Gerade bei einer bereits ausgesprochenen Kündigung des Arbeitsverhältnisses sollten Sie nicht lange warten, da die Klagefristen mit 3 Wochen sehr knapp sind. Bei einer Kontaktaufnahme sollten Sie deshalb unbedingt erwähnen, dass die Frist bereits läuft.

Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht in Darmstadt?

Unsere Kanzlei betreut und vertritt seit Jahren erfolgreich Mandanten im Arbeitsrecht in Darmstadt. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, das beste Ergebnis für unsere Mandanten zu erzielen - gerichtlich wie außergerichtlich. Egal ob es um Fragen zum Betriebsrat oder eine unwirksame Kündigung geht – wir sind für Sie da. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit für ein unverbindliches Erstgespräch.

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Probleme mit der DSL Bank? Das sagt der Anwalt

Für viele Bauherren und Immobilienkäufer ist es der absolute Albtraum: Seit der Übernahme der DSL Bank durch die Deutsche Bank gibt es immer wieder massive Probleme und Einschränkungen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch eine Bedrohung für den Traum von der eigenen Immobilie.

Die Umstellung der IT-Systeme betrifft insbesondere Kunden von Immobilienfinanzierungen und Krediten. Das umfasst nicht nur Auszahlungen, sondern auch andere Dienste wie etwa Löschungsbewilligungen. Doch müssen Kunden sich damit zufriedengeben?

Welche rechtlichen Möglichkeiten Sie haben, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Sie sind Kunde der DSL Bank und betroffen?

Damit sind Sie nicht alleine. Seit der Übernahme durch die Deutsche Bank leiden viele Menschen unter den Konsequenzen für ihr Eigenheim. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem Anliegen und setzen Ihre Rechte gemeinsam durch. Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches Erstgespräch.

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Probleme mit der DSL Bank: Das beschäftigt Kunden aktuell

Seit der Übernahme der Postbank und ihrer Tochtergesellschaft, der DSL Bank, gibt es verstärkt Probleme mit dem IT-System. Unter anderem können Anfragen nur verzögert bearbeitet und Zahlungen nicht getätigt werden. So entstehen lange Warteschleifen beim Kundenservice und bewilligte Gelder werden nicht gezahlt. Auch in den Filialen haben Kunden meist kein Glück, die Mitarbeiter sind meist genauso ratlos und überfordert wie die Kunden selbst.

Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat bereits im September 2023 einen Sonderbeauftragten bestellt, der die Probleme der Deutschen Bank bei der Übernahme beobachten und die Lösung unterstützen soll. Damit sollten die Probleme schnellstmöglich beseitigt und die Verbraucher geschützt werden. Dennoch halten die Probleme weiter an und wurden immer noch nicht gelöst. Für Bauherren und andere Kreditnehmer kann das schnell zum großen Problem werden. Mittlerweile droht die BaFin sogar mit Sanktionen gegenüber der DSL Bank. Gebracht hat dies jedoch bisher nichts.

Probleme bei der Auszahlung 

Insbesondere im Immobilienbereich hängt alles an der schnellen Auszahlung der vereinbarten Kreditsumme oder Finanzierung. Kommt es aufgrund technischer Probleme nicht zur Auszahlung, so stehen Kunden der DSL Bank vor großen Problemen: Sie können die Immobilien weder kaufen noch Handwerker oder Ähnliches beauftragen bzw. bezahlen. Im schlimmsten Fall kann das zum Baustopp oder zum Platzen des gesamten Kaufvertrages führen.

Probleme bei der Löschungsbewilligung

Auch Ausstellungen der sogenannten Löschungsbewilligung nach Tilgung des Kredits lassen auf sich warten. In der Folge kann die Grundschuld oder die Hypothek aus dem Grundbuch nicht gelöscht werden – die Immobilie gilt dann weiterhin als belastet, auch wenn sie eigentlich schuldenfrei ist. Eine Löschungsbewilligung ist dabei im Grunde eine reine Formsache.

Was Sie tun können, wenn die Löschungsbewilligung nicht erteilt wird, erfahren Sie in unserem Beitrag zur Verweigerung einer Löschungsbewilligung.

Tipps vom Anwalt: Was tun bei Problemen mit der DSL Bank?

Wenn Sie Probleme mit Immobilienfinanzierungen oder Krediten der DSL Bank haben, sind Sie nicht allein. Sie können sich gegen die Einschränkungen und Ausfälle zur Wehr setzen. Wichtig ist, trotz der ärgerlichen Umstände die Ruhe zu bewahren und strategisch vorzugehen. Gerne unterstützen wir Sie dabei!

Die folgende Liste dient zur groben Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung durch einen Anwalt. Wenden Sie sich für eine verbindliche Auskunft gerne direkt an uns.

  1. Nehmen Sie immer wieder Kontakt auf: Machen Sie deutlich, was Ihr konkretes Anliegen ist (z. B. Auszahlung der bewilligten Mittel). Achten Sie darauf, Ihre Daten immer vollständig anzugeben, um eine Kontaktaufnahme seitens der Bank zu ermöglichen. Auch wenn es zermürbend und kräftezehrend ist, sollten Sie immer wieder versuchen, Kontakt aufzunehmen. Das kann bereits in einigen Fällen zum Erfolg führen.
  2. Dokumentieren Sie die Kontaktaufnahmen und die Zeit, die Sie für diese aufgewendet haben: Dies hilft Ihnen später, rechtliche Ansprüche geltend zu machen. Sie können so beweisen, dass Sie immer wieder nachgehakt haben und nicht für die Verzögerung verantwortlich sind.
  3. Informieren Sie Ihre Vertragspartner: Treten Sie auch in Kontakt mit den Verkäufern der Immobilie, Handwerkern oder anderen Beteiligten und schildern Sie die Probleme. Hier können auch die dokumentierten Kontaktaufnahmen helfen.
  4. Mahnen Sie die DSL Bank: Sprechen Sie eine Mahnung gegenüber der Bank aus und setzen Sie eine klare Frist, bis zu der Sie die Vertragserfüllung erwarten. Dies erhöht nicht nur den Druck, sondern ist auch eine Voraussetzung für einen möglichen Schadensersatz.
  5. Informieren Sie die BaFin über die Probleme: Auch wenn die BaFin bereits tätig geworden ist, kann eine weitere Meldung helfen, um den Ernst der Lage zu verdeutlichen. Idealerweise werden mehr Ressourcen eingesetzt, um das Problem schneller zu beheben.
  6. Versuchen Sie, den Anbieter zu wechseln: Haben Sie Ihr Geld erhalten, können Sie versuchen, den Anbieter zu wechseln und Ihr Geld auf ein anderes Konto zu transferieren, um Probleme bei der Abhebung zu vermeiden. Es ist zu prüfen, ob das im Einzelfall möglich ist und sich der Kredit möglicherweise auch umschulden lässt.
  7. Kontaktieren Sie einen Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht: Wir unterstützen Sie gerne bei der Kommunikation mit der Bank und auch bei einem möglichen Klageweg. Unser Ziel ist es nicht nur, dass Sie an Ihr Geld kommen, sondern auch, mögliche Schadensersatzansprüche durchzusetzen.

Probleme mit der DSL Bank: Wie kann ein Anwalt helfen? 

Der Gang zum Anwalt kann Ihnen helfen, alle rechtlichen Fragen rund um die DSL Bank zu klären. Trotz Einschalten der BaFin hat sich in diesem Fall noch sehr wenig bewegt. Für Kunden ist das schlichtweg ein inakzeptabler Zustand.

In vielen Fällen hat sich gezeigt, dass die IT-Probleme zwar nicht überwunden werden können, eine anwaltliche Unterstützung jedoch trotzdem dazu geführt hat, dass Kunden priorisiert wurden und schneller an ihr Geld gekommen sind. Die Mandatierung eines Anwalts kann im Fall der DSL Bank dazu führen, Bewegung in die Situation zu bringen.

Als erfahrener Anwalt im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützt meine Kanzlei Sie bei allen Schritten im Streit mit der DSL Bank. Dazu gehören:

Durch eine Klage lässt sich viel erreichen, unter anderem unter Umständen die Auszahlung des Darlehens oder auch ein Schadensersatzanspruch aufgrund von Pflichtverletzungen. Ein solcher Anspruch greift sowohl bei der Verzögerung der Auszahlung als auch bei dadurch entstehenden Schäden und Mehrkosten, zum Beispiel für Handwerker. Auch die Anwaltskosten können unter Umständen durch Schadensersatz beglichen werden.

Gerne prüfen wir zudem, ob es in Ihrem Fall möglich ist, den Anbieter zu wechseln und den Vertrag mit der DSL Bank vorzeitig zu beenden. Dazu bedarf es jedoch einer genauen Sichtung des Vertrages im Einzelfall.

Sie sind betroffen von den Problemen der DSL Bank?

Gemeinsam können wir Kontakt zur DSL-Bank aufnehmen und Ihre Rechte durchsetzen. Auch ein Zivilverfahren gegen die Bank ist möglich. Wir haben bereits zahlreiche Mandanten in diesen Fällen betreut und wissen genau, worauf es ankommt. Kontaktieren Sie uns deshalb gerne und jederzeit für ein unverbindliches Erstgespräch.

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Anwalt bei Internetbetrug – Schnelle Hilfe vom Profi

Sind Sie ein Opfer von Internetbetrug? Haben Sie einen finanziellen Schaden erlitten oder haben Betrüger Ihre persönlichen Daten erbeutet?

Dann reagieren Sie möglichst schnell! Als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Internetbetrug kann ich Ihnen in einer solchen Situation dabei helfen, den Schaden für Sie weitestmöglich zu reduzieren und in vielen Fällen die Erstattung Ihrer finanziellen Verluste zu erreichen.

Je schneller Sie einen erfahrenen Anwalt einschalten, desto größer sind dabei Ihre Chancen auf einen möglichst positiven Ausgang. Rufen Sie daher direkt an, um einen Termin für ein Erstgespräch zu vereinbaren.

Sind Sie ein Opfer von Internetbetrug? Lassen Sie sich jetzt von einem unserer erfahrenen Rechtsanwälte unterstützen!

Als erfahrene Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen wir Sie dabei, Ihr Geld zurückzubekommen und gegen Betrüger vorzugehen. Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich für ein Erstgespräch.

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Wie reagiere ich bei Internetbetrug am besten?

Egal, welcher Form von Internetbetrug Sie zum Opfer gefallen sind: Der potenzielle Schaden für Sie ist in den meisten Fällen sehr groß! Dabei stehen nicht nur ihre Finanzen auf dem Spiel, sondern potenziell auch ihr guter Ruf und ihre Sicherheit, sollten private Daten und Informationen in die falschen Hände geraten.

Reagieren Sie daher umgehend, um weiteren Schaden abzuwenden und bereits entstandene Schäden, soweit es möglich ist, zu beheben.

Wenden Sie sich daher direkt an einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Internetbetrug. Als solcher kann ich Sie dabei beraten, die richtigen nächsten Schritte einzuleiten und beispielsweise die Zugänge zu kompromittierten Accounts zu sperren bzw. wieder zu sichern.

Daneben kann ich Ihnen in meiner Funktion als Rechtsanwalt dabei helfen, entstandene finanzielle Verluste als Folge eines Internetbetrugs wiedergutzumachen. Im Fall von Online-Banking-Betrug können Sie häufig Ansprüche gegenüber Ihrem Geldinstitut geltend machen und so Ihr Geld wiedererhalten.

Sind Sie Opfer einer Abofalle geworden, setzen die Täter häufig Anwälte ein, um Druck auf Sie auszuüben. In diesem Fall sollten Sie unbedingt Ihren eigenen Rechtsanwalt mandatieren, um sich bestmöglich zur Wehr zu setzen. Ich helfe Ihnen dabei, betrügerisch entstandene Verträge rückgängig zu machen.

Außerdem unterstütze ich Sie gerne bei der Erstattung einer Strafanzeige.

Was zählt zum Internetbetrug?

Internetbetrug ist ein Oberbegriff, der alle Betrugsdelikte umfasst, die über das Internet verübt werden. Zu den Hauptzielen von Betrügern gehören dabei zumeist:

In den folgenden Abschnitten finden Sie eine Übersicht über die geläufigsten Delikte, die zum Internetbetrug zählen.

Phishing / Online-Banking-Betrug

Beim Phishing zielen Betrüger darauf ab, Login-Daten zu wichtigen Diensten wie etwa Ihrem Online-Banking zu erhalten. Dafür werden häufig E-Mails oder Textnachrichten versendet, in denen sich die Täter als Vertreter der Institution ausgeben, um Sie auf eine gefakte Login-Seite zu locken.

Die falschen Login-Seiten können auf den ersten Blick täuschend echt aussehen. Bemerken Sie den Betrug nicht und geben Sie dort Ihre Daten ein, haben die Täter direkt Zugriff auf Ihre Konten. In diesen Fällen sollten Sie möglichst schnell reagieren, umgehend Ihre Passwörter ändern und den Betrug der Institution mitteilen.

Ziehen die Betrüger Geld aus Ihren Konten ab, können Sie sich dies in vielen Fällen durch die Bank wieder zurückerstatten lassen. Um die Chancen für einen erfolgreichen Ausgang dieses Unterfangens zu erhöhen, sollten Sie sich immer an einen Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Phishing wenden.

Broker- und Krypto-Betrug

Mit dem Begriff Broker-Betrug wird der betrügerische Umgang von (Online-)Handelsplattformen mit ihren Kunden bezeichnet. Diese Art von Betrug kann verschiedene Formen annehmen, von denen einige auf den ersten Blick nicht unbedingt als Betrug erkennbar sind.

Beispiele dafür sind Situationen, in denen Handelsplattformen Ihren Anweisungen wie etwa Orderausführungen oder Auszahlungsforderungen aufgrund vermeintlicher technischer Probleme nicht oder nur verzögert nachkommt.

Dies muss nicht zwangsläufig das Ergebnis einer betrügerischen Intention sein, dennoch können auch hier Kunden häufig Ansprüche geltend machen, was wir für Sie in unserem Artikel über Probleme bei Brokern und Handelsplattformen zusammengefasst haben.

In anderen Fällen ist der Betrug sehr viel offensichtlicher, beispielsweise wenn Ihre gesamten investierten Vermögenswerte und Anlagegüter durch den Broker einbehalten werden und Sie Ihren Zugriff auf diese komplett verlieren und Auszahlungsforderungen schlicht ignoriert werden.

In der Vergangenheit wurden bereits ganze Broker-Plattformen nur aus der betrügerischen Absicht heraus gegründet, die Plattform eines Tages abzuschalten und die Vermögenswerte aller Kunden einzubehalten.

Dies betrifft insbesondere Plattformen für den Handel mit Kryptowährungen, weshalb hier die Schnittfläche mit dem Krypto-Betrug groß ist. Unter Krypto-Betrug fallen dazu auch noch andere unzulässige Praktiken wie Pump-and-Dump-Schemes oder Schneeballsysteme.

Da der Krypto-Markt immer noch weitgehend unreguliert operiert, sind die Gefahren für Anleger hier besonders groß. Wir raten Ihnen daher, sich vor Online-Handelsgeschäften insbesondere mit Kryptowährungen weitgehend zu informieren. Mehr Informationen erhalten Sie in den verlinkten Beiträgen.

Scams

Bei Scams versuchen Betrüger, ihre Opfer etwa durch das Vortäuschen einer Notsituation zur Zahlung von Geld zu bewegen. Ein hinlänglich bekanntes Beispiel dafür ist der sogenannte „Enkeltrick“, bei dem die Betrüger insbesondere ältere Menschen kontaktieren und sich als Verwandter ausgeben, um Geld unter falschem Vorwand zu erbetteln.

In anderen Fällen können die Scammer sich als technischer Support ausgeben, um direkten Zugriff auf den PC ihrer Opfer zu erfragen. Auf diese Art können sie beispielsweise Key-Logger installieren, um an die Zugriffsdaten für wichtige Konten wie für Ihr Online-Banking oder andere private Daten zu kommen.

Ein Sonderfall ist das sogenannte Love-Scamming, wobei die Betrüger häufig unter Annahme einer falschen Identität eine romantische Beziehung zu ihren Opfern anbahnen, um diese später um Geld zu bitten. Love-Scams können über Monate oder Jahre aufrechterhalten werden.

Identitätsdiebstahl und Informationsdiebstahl

Beim Identitätsdiebstahl steht für die Betrüger das Erlangen persönlicher Daten im Vordergrund. Dazu gehören unter anderem:

Im Zusammenspiel können Betrüger mit diesen Daten einen erheblichen Schaden anrichten, weshalb Sie sich im Betrugsfall möglichst schnell an einen erfahrenen Rechtsanwalt wenden sollten, der Ihnen dabei hilft, die richtigen nächsten Schritte einzuleiten.

An die Daten kommen die Täter etwa durch das bereits erwähnte Phishing, Hacking-Angriffe oder den (illegalen) Verkauf der Daten durch Online-Portale, denen Sie Ihre Daten anvertraut haben.

Eng verbunden mit dem Identitätsdiebstahl ist der Informationsdiebstahl, wobei die Täter hier den Verkauf Ihrer Daten an eine illegale Auskunftei oder das Ausnutzen der Informationen für Erpressung oder Rufschädigung anstreben. Von Interesse sind daher neben den oben gelisteten Daten weitergehende Informationen über Sie als Person oder zu Dingen, die Sie in der Vergangenheit getan haben.

Eingehungsbetrug

Beim Eingehungsbetrug wird der Verkauf einer Ware oder einer Dienstleistung vorgetäuscht. Das Opfer wird dabei zur Zahlung im Voraus bewegt, die Ware bzw. Dienstleistung jedoch nie geliefert.

Viele moderne (Online-)Zahlungssysteme bieten ihren Nutzern einen gewissen Schutz vor Schäden durch Eingehungsbetrug. Seien Sie daher stets misstrauisch, wenn Sie etwa zur Nutzung einer für Sie unsicheren Zahlungsmethode wie Pay-Pal-Zahlungen für „Familie & Freunde“ oder Direktüberweisungen an eine ausländische Bank aufgefordert werden.

Abofallen

Bei Abofallen werden die Opfer in ein vermeintliches Dauerschuldverhältnis gelockt. Dazu werden die Betroffenen veranlasst, ihre Daten in ein Online-Formular einzutragen, wobei die Dauer des Schuldverhältnisses oder sogar der transaktionale Charakter der Formularübermittlung an sich verschleiert wird.

Nach 2 Wochen erhalten die Betroffenen dann eine Nachricht mit dem Hinweis, dass die Widerrufsfrist abgelaufen sei in Verbindung mit einer Zahlungsaufforderung. Häufig arbeiten die Betrüger mit einschlägig bekannten Rechtsanwälten oder Inkassobüros zusammen, um die Opfer unter Druck zu setzen.

Selbstverständlich ist dieses Vorgehen in den allermeisten Fällen nicht rechtens. Als Rechtsanwalt bei Internetbetrug kann ich Ihnen dabei helfen, den unrechtmäßig zustande gekommenen Vertrag rückgängig zu machen.

Wie kann ich mich vor Internetbetrug bestmöglich schützen?

Die verschiedenen Arten von Internetbetrug erfordern jeweils unterschiedliche Herangehensweisen für einen bestmöglichen Schutz. Ganz allgemein können Sie sich dabei an den folgenden Tipps orientieren:

Lassen Sie sich bei Internetbetrug von einem Rechtsanwalt helfen

Internetbetrug ist eine Straftat mit oft verheerenden Konsequenzen für Betroffene. Ohne zielstrebiges Handeln kann der Schaden mit der Zeit noch größer werden. Reagieren Sie daher schnell und lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Internetbetrug beraten.

Unsere Kanzlei betreut Opfer von Internetbetrug bereits seit vielen Jahren und konnte für viele Mandanten unter anderem eine Rückerstattung von unrechtmäßig erbeutetem Geld erreichen.

Vereinbaren Sie per Telefon ein Erstgespräch mit einem unserer erfahrenen Rechtsanwälte oder schreiben Sie uns eine E-Mail mit einer Bitte um Rückruf. Wir werden uns schnellstmöglich um Ihren Fall kümmern!

Richtiges Verhalten nach Phishing-Angriffen

Falls Sie aufgefordert wurden, per E-Mail oder SMS ein Passwort einzugeben und erst später bemerkten, dass es sich um einen Betrug handelte, sind Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden.

Es ist wichtig, schnell zu handeln, um den möglichen Schaden zu minimieren. Sollten die Angreifer Zugang zu Ihrem Online-Banking erhalten und unerlaubt Geld überwiesen haben, besteht die Möglichkeit, dieses von Ihrer Bank zurückzufordern.

Wenn Sie Opfer von Phishing geworden sind, bewahren Sie Ruhe, sperren Sie umgehend alle betroffenen Konten und suchen Sie im Schadensfall einen Rechtsanwalt auf, der auf Phishing und Online-Banking-Betrug spezialisiert ist.

Falls Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

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Erkennungsmerkmale für Phishing-Angriffe

Kriminelle zielen bei Phishing-Angriffen oft darauf ab, Zugangsdaten für wichtige Benutzerkonten wie Ihr Online-Banking zu stehlen. Dafür erstellen sie oft täuschend echt aussehende Websites, die den originalen Login-Seiten ähneln. Sobald Sie dort Ihre Zugangsdaten eingeben, werden diese direkt an die Betrüger übermittelt.

Phishing-Mails und SMS erkennen

Phishing-Nachrichten führen Sie häufig über Hyperlinks zu diesen gefälschten Login-Seiten. Diese Links werden oft in Mails oder SMS versendet, in denen sich die Angreifer als Vertreter einer vertrauenswürdigen Organisation, wie Ihrer Bank, ausgeben und Sie auffordern, Ihre Zugangsdaten einzugeben. Dabei wird möglicherweise auf eine dringende Passwortänderung hingewiesen.

Diese Mails sind so gestaltet, dass sie auf den ersten Blick echt wirken. Sie enthalten jedoch häufig auffällige Rechtschreib- und Grammatikfehler. Zudem stimmt die Domain der Absender-E-Mail-Adresse oft nicht mit der offiziellen Domain der Organisation überein.

Zusammenfassend können Sie Phishing-Angriffe anhand dieser Merkmale erkennen: Misstrauen Sie Mails oder SMS, die zu einer sofortigen Aktion auffordern, prüfen Sie die Rechtschreibung und Grammatik sorgfältig und überprüfen Sie die Absenderadresse genau auf Abweichungen von der offiziellen Domain.

Gefälschte Login-Seiten erkennen

Gefälschte Login-Seiten weisen typischerweise Fehler und Abweichungen zum Original auf (siehe hier). Ein einfacher Weg, den Betrug zu erkennen, ist die Überprüfung der Webadresse der Login-Seite. Diese unterscheidet sich von der echten Login-Seite und gehört oft nicht einmal zur gleichen Domain. Achten Sie genau darauf, da Betrüger gerne ähnlich klingende Domains verwenden.

Zusätzliche Sicherheit bietet die Überprüfung des SSL-Zertifikats, das den Betreiber der Website authentifiziert. Vertrauenswürdige Organisationen verwenden solche Zertifikate, erkennbar am "https" am Anfang der URL.

Seien Sie stets wachsam, wenn Sie per Mail oder SMS zur Eingabe von Zugangsdaten aufgefordert werden und direkt zu einer Login-Seite geleitet werden. Geben Sie Ihre Zugangsdaten niemals über Mail oder Telefon weiter.

Ich bin auf Phishing reingefallen – Was soll ich tun?

Wenn Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind, sollten Sie folgende Schritte unternehmen:

  1. Sofortiges Handeln beim Online-Banking:
    • Sperren Sie umgehend die betroffenen Konten. Kontaktieren Sie dazu den Kundenservice Ihrer Bank, um die Sperrung zu veranlassen. Dies verhindert, dass die Angreifer auf Ihr Geld zugreifen können.
  2. Änderung von Zugangsdaten und Einrichtung von 2FA:
    • Für alle anderen Benutzerkonten, bei denen Sie möglicherweise Ihre Zugangsdaten preisgegeben haben, ändern Sie sofort Ihre Passwörter. Falls verfügbar, richten Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ein, um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten.
  3. Kontakt mit betroffenen Organisationen:
    • Informieren Sie die jeweilige Organisation (z.B. Online-Shops, soziale Netzwerke) über den Vorfall. Sie können Ihnen dabei helfen, zusätzliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen und verdächtige Aktivitäten zu überwachen.
  4. Überwachung der Konten:
    • Beobachten Sie Ihre betroffenen Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten. Melden Sie jegliche verdächtige Transaktionen sofort Ihrer Bank oder der entsprechenden Organisation.
  5. Malware-Überprüfung:
    • Scannen Sie Ihren Computer auf Malware, insbesondere wenn Sie auf Links in Phishing-Mails geklickt haben könnten. Diese könnten neben dem Diebstahl Ihrer Zugangsdaten auch Malware auf Ihrem System installiert haben.

Durch schnelles und entschlossenes Handeln können Sie die Auswirkungen eines Phishing-Angriffs minimieren und Ihre Sicherheit online wiederherstellen.

Kann ich mein Geld nach einem Online-Banking-Betrug zurückerhalten?

Falls Ihre Online-Banking-Daten von Betrügern kompromittiert wurden und unautorisierte Transaktionen stattgefunden haben, gibt es eine erfreuliche Möglichkeit: In vielen Fällen besteht eine realistische Chance, dass Ihre Bank Ihnen das Geld zurückerstattet.

Wenn Sie nachweisen können, dass Betrüger Zugang zu Ihren Konten erlangt und Zahlungen ohne Ihre Zustimmung veranlasst haben, ist Ihre Bank gesetzlich verpflichtet, den entstandenen Schaden zu erstatten.

Nur wenn Sie grob fahrlässig gehandelt haben und damit die notwendige Sorgfalt vernachlässigt haben, kann die Bank eine Rückzahlung verweigern. Die Beweislast liegt jedoch in solchen Fällen bei der Bank.

Im Falle eines Streits sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Rechtsanwalt konsultieren, der auf Phishing und Online-Banking-Betrug spezialisiert ist. Dies kann Ihre Chancen auf ein positives Ergebnis des Verfahrens erheblich steigern.

Zögern Sie nicht, sich umgehend beraten zu lassen und nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Was kann ich tun, um mich gegen Phishing zu wehren?

Um sich effektiv gegen Phishing-Betrug zu schützen, gibt es mehrere wichtige Maßnahmen:

  1. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Aktivieren Sie für Ihre Benutzerkonten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dadurch wird ein zusätzlicher Sicherheitsschritt eingeführt, der neben Ihren Login-Daten überwunden werden muss. Dies kann beispielsweise durch einen App-generierten Sicherheitscode erfolgen.
  2. Verwenden Sie für jeden Account ein unterschiedliches Passwort: Dadurch wird sichergestellt, dass ein gestohlenes Passwort nicht für den Zugang zu anderen Diensten verwendet werden kann.
  3. Aufmerksames Lesen und Verifizierung von Nachrichten: Seien Sie vorsichtig bei Nachrichten, die Sie zur Eingabe von Login-Informationen auffordern. Prüfen Sie genau, ob die Nachricht von der genannten Organisation stammt und kontaktieren Sie diese im Zweifelsfall direkt.
  4. Login nur über bekannte Wege: Vermeiden Sie es, Hyperlinks aus E-Mails oder SMS zu folgen, die zu Login-Seiten führen könnten. Geben Sie die Webadresse der Seite manuell ein und prüfen Sie, ob Sie sich auf der korrekten Website befinden. Ein Blick auf das SSL-Zertifikat der Seite kann zusätzliche Sicherheit bieten.

Wenn Sie Opfer von Phishing wurden und dadurch ein Schaden entstanden ist, insbesondere bei Zugriff auf Ihren Online-Banking-Account, können Sie auch im Nachhinein Maßnahmen ergreifen. Konsultieren Sie einen Anwalt, der auf Phishing spezialisiert ist, um Ihre Rechte zu vertreten und mögliche rechtliche Schritte gegen die Betrüger oder die betroffene Organisation einzuleiten.

Auf Phishing hereingefallen? Ich berate und vertrete Sie!

Wenn Sie Opfer von Phishing wurden und durch Online-Banking-Betrug einen Schaden erlitten haben, stehe ich Ihnen als erfahrener Rechtsanwalt mit Spezialisierung auf Phishing und Online-Banking-Betrug zur Verfügung. Gerne biete ich Ihnen eine umfassende Beratung über Ihre rechtlichen Möglichkeiten und Chancen.

Ich vertrete Sie engagiert gegenüber Ihrem Geldinstitut und setze mich entschlossen für Ihre Rechte ein. Besonders in Fällen, in denen Sie mit Vorwürfen mangelnder Sorgfalt konfrontiert werden, ist eine professionelle Rechtsvertretung von großer Bedeutung.

Kontaktieren Sie mich gerne, um Ihre Situation zu besprechen und die nächsten Schritte zu planen.

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 So erreichen Sie unsere Kanzlei:

Bestehen Hinweise auf Krypto-Betrug bei M.B.F. Management Limited?

1. Erfahrungen unserer Klientin mit M.B.F. Management Limited

In der Adventszeit entschied sich eine Klientin unserer Anwaltskanzlei aufgrund einer überzeugenden Werbeanzeige dafür, sich auf der Krypto-Trading-Plattform von M.B.F. Management Limited zu registrieren. Die Kontaktaufnahme erfolgte über verschiedene Kanäle wie Telefon, E-Mail und WhatsApp, wobei eine Person, die sich als Mitarbeiterin der Firma ausgab, die Registrierung durchführte.

Anschließend überwies unsere Klientin erhebliche Geldbeträge in Höhe von insgesamt 25.000 EUR an die Plattform, die laut Vereinbarung als Startkapital dienen sollten. Diese Gelder wurden jedoch später festgestellt nie für den beabsichtigten Handel verwendet zu werden. Zusätzlich wurden ohne das Wissen und die Zustimmung unserer Klientin zwei Kredite in Höhe von jeweils 30.000 EUR aufgenommen. Eine weitere gravierende Unregelmäßigkeit war die unerlaubte Abbuchung von 11.000 EUR von ihrem Bankkonto.

Die gesamte Kommunikation sowie die angeblichen Handelsaktivitäten auf dem Konto unserer Klientin erwiesen sich als falsch. Trotz wiederholter Aufforderungen zur Online-Verifikation, die angeblich auf technische Probleme zurückzuführen waren, konnte M.B.F. Management Limited unsere Klientin täuschen und sie zu Handlungen verleiten, die zu den unerwünschten Kreditabschlüssen führten.

Im Februar 2024 bemerkte unsere Klientin eine unberechtigte Transaktion auf ihrem Konto und meldete den Vorfall sofort ihrer Bank, die die Konten sperrte und eine Rückbuchung der Gelder veranlasste. Eine Auszahlung des investierten Kapitals auf der Plattform wurde plötzlich unmöglich. Trotz Nachfrage wurden hierzu keine Erklärungen geliefert.

Dieser Fall dient als ernsthafte Warnung für alle, die erwägen, ähnliche Plattformen zu nutzen. Wir raten dringend zur Vorsicht und empfehlen, umfassende Recherchen anzustellen, bevor finanzielle Mittel überwiesen oder persönliche Informationen preisgegeben werden. Es ist von entscheidender Bedeutung, wachsam zu sein und bei Anzeichen von Unregelmäßigkeiten sofort zu handeln, um finanzielle Verluste und persönlichen Stress zu vermeiden.

2. Was versteht man eigentlich unter Krypto-Betrug?

Unter Krypto-Betrug versteht man verschiedene Formen von Betrug, die im Zusammenhang mit Kryptowährungen auftreten können. Dies umfasst betrügerische Handelsplattformen, unehrliche Broker, überhöhte Gebühren sowie Schneeballsysteme. Im rechtlichen Sinne gibt es keinen speziellen Straftatbestand, der ausschließlich auf Krypto-Betrug abzielt. Stattdessen fällt Krypto-Betrug unter den allgemeinen Straftatbestand des Betrugs nach § 263 des Strafgesetzbuches (StGB).

Gemäß § 263 StGB liegt Betrug vor, wenn durch das Vorspiegeln falscher Tatsachen ein Irrtum erzeugt wird, der zu einer Vermögensverfügung führt. Im Kontext von Krypto-Betrug könnte dies bedeuten, dass einem Anleger falsche Informationen über eine Kryptowährung oder deren Wert vermittelt werden, was dazu führt, dass der Anleger Geld investiert oder anderweitig Vermögen zur Verfügung stellt, das dann unrechtmäßig verwendet oder entzogen wird.

Falls Sie als Kunde der M.B.F. Management Limited den Verdacht haben, Opfer eines raffinierten Betrugs geworden zu sein, ist es wichtig, rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um Ihre Situation zu klären und mögliche rechtliche Schritte zu prüfen.

3. Was tun bei Krypto-Betrug: Schritte für Betroffen

Falls Sie Opfer von Krypto-Betrug geworden sind, ist schnelles Handeln entscheidend. Im oft undurchsichtigen Internet ist es schwierig, seriöse Anbieter von betrügerischen zu unterscheiden. Es ist wichtig, sich selbst keine Schuld zu geben.

Vermeiden Sie unbedingt weitere Zahlungen und bemühen Sie sich darum, bereits gesendete Beträge zurückzuerhalten. Ignorieren Sie Drohungen und lassen Sie sich nicht einschüchtern, da Krypto-Betrüger häufig mit knappen Fristen und Konsequenzen drohen, um Druck auszuüben.

Dokumentieren Sie Beweise, indem Sie Screenshots von Unterhaltungen, Webseiten und Kontoständen anfertigen. Halten Sie Kontaktinformationen wie Telefonnummern und E-Mail-Adressen sicher fest. Jedes Detail, das den Betrug belegen könnte, ist von Wert.

Bleiben Sie wachsam, da Betrüger möglicherweise erneut Kontakt aufnehmen könnten, oft unter einem anderen Namen.

Schützen Sie Ihre Geräte mit Antivirus-Software, um sich vor Malware zu schützen, die Ihren Computer oder Ihr Smartphone infizieren könnte. Öffnen Sie keine Links in zweifelhaften oder verdächtigen E-Mails.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Mitteilung von Ihrem Broker oder Ihrer Bank echt ist, kontaktieren Sie direkt die entsprechende Stelle, um die Authentizität zu überprüfen.

4.Wie Sie Kryptobetrug vermeiden können, um finanzielle Verluste zu verhindern:

Seien Sie auf der Hut! Eine gesunde Skepsis schützt vor Betrug. Seien Sie skeptisch gegenüber Angeboten, die zu gut sind, um wahr zu sein, besonders im Bereich der Krypto-Investitionen, die immer mit spekulativen Risiken verbunden sind. Behauptungen über risikofreie Investitionsmöglichkeiten sind nicht wahrheitsgemäß.

Recherchieren Sie den Anbieter gründlich: Im Internet finden Sie zahlreiche Bewertungen und Nutzerberichte. Vertrauen Sie ausschließlich etablierten und vertrauenswürdigen Brokern und Finanzdienstleistern.

Geben Sie niemals sensible Informationen preis, insbesondere keine privaten Schlüssel, Kontodaten oder Passwörter.

Beachten Sie Warnhinweise: Seien Sie kritisch gegenüber Ratschlägen von Einzelpersonen sowie Sicherheitswarnungen von Apps und Webseiten. Halten Sie Ihre Systeme regelmäßig auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu schließen.

Wenn Sie Opfer von Krypto-Betrug werden, wenden Sie sich sofort an einen erfahrenen Rechtsanwalt, um rechtliche Schritte einzuleiten.

5. Effektive Maßnahmen zur Wiedererlangung Ihres Geldes nach Krypto-Betrug

Sind Sie Opfer von Krypto-Betrug geworden? Handeln Sie sofort, denn schnelles Handeln verbessert Ihre Chancen, die Verantwortlichen zu identifizieren und Ihr Geld zurückzugewinnen!

Folgen Sie dieser ersten Checkliste zur Orientierung. Beachten Sie jedoch, dass diese keine rechtliche Beratung durch einen spezialisierten Anwalt ersetzt. Nur in einem persönlichen Gespräch kann Ihnen eine zuverlässige rechtliche Beratung zu Ihrem individuellen Fall angeboten werden:

  1. Unterbrechen Sie umgehend jegliche Zahlungen und versuchen Sie, laufende Transaktionen zu stoppen. Lassen Sie sich hierbei nicht einschüchtern.
  2. Sichern Sie alle verfügbaren Beweise wie E-Mails, Chatverläufe, Kontostände usw. Speichern und dokumentieren Sie Ihre Daten, besonders diejenigen aus der Blockchain.
  3. Bleiben Sie wachsam bezüglich weiterer Straftaten wie Identitätsdiebstahl oder Geldwäsche. Überwachen Sie weiterhin die Geldflüsse und die Aktivitäten auf der Blockchain genau.
  4. Erstatten Sie bei der Polizei Anzeige, um einer möglichen Beschuldigung der Geldwäsche vorzubeugen, falls Ihr Name in illegale Aktivitäten verwickelt wurde.
  5. Suchen Sie so schnell wie möglich einen erfahrenen Anwalt auf, der Ihnen die rechtlichen Optionen erläutert und Ihnen hilft, Ihr Geld zurückzugewinnen. Je schneller Sie auf den Betrug reagieren, desto größer sind in der Regel die Chancen, Ihr Investment zu schützen.

6. Muss man Kryptobetrug melden?


Zögern Sie nicht, schnell zu handeln! Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt regelmäßig vor Betrügereien im Bereich Kryptowährungen. Obwohl das Erstatten einer Strafanzeige nicht verpflichtend ist, kann es entscheidend sein, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Eine Strafanzeige lenkt die Aufmerksamkeit der Ermittlungsbehörden auf den Fall und ermöglicht strafrechtliche Maßnahmen gegen die Betrüger. Im Falle international operierender Täter ermöglicht dies auch eine Zusammenarbeit mit internationalen Behörden. Zusätzlich schützen Sie sich vor dem Verdacht, wenn Ihre persönlichen Daten für illegale Aktivitäten missbraucht werden.

Durch das Einreichen zahlreicher Anzeigen wird das öffentliche Bewusstsein für derartige Betrugsfälle gesteigert. Mehr Anzeigen bedeuten auch mehr Beweismaterial, das zur Verhaftung der Betrüger beitragen kann. Eine Strafanzeige zu erstatten ist oft der effektivste Weg, um auf das gesellschaftliche Problem des Kryptobetrugs aufmerksam zu machen. Bei Unsicherheiten sollten Sie sich rechtlichen Beistand suchen.

Falls Sie bereits betroffen sind, sollten Sie wissen: Die Zunahme von Kryptobetrug ist kein Grund zur Resignation – Sie sind nicht allein. Viele Mandanten haben wir in ähnlichen Fällen vertreten und wissen, welche Schritte entscheidend sind. Zögern Sie nicht und handeln Sie schnell. Kontaktieren Sie uns für Unterstützung!

Sind Sie ein Opfer von Krypto-Betrug bei M.B.F. Management Limited geworden?

Als erfahrene Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen wir Sie dabei, Ihr Geld von M.B.F. Management Limited zurückzubekommen. Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich für ein Erstgespräch. Oder rufen Sie uns unter der Rufnummer +49 6151 7076982 an.

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Missbrauch von Festgeldern und Zinsbetrug: Rechtsbeistand zur Unterstützung

In der heutigen Zeit erfreut sich die Investition in Festgeld großer Beliebtheit als eine stabile und sichere Anlageform mit zuverlässiger Rendite. Sicherheit und finanzieller Wohlstand stehen derzeit bei vielen Menschen im Fokus. Leider ist mit der steigenden Beliebtheit von Festgeldanlagen auch ein Anstieg an Betrugsfällen verbunden. Diese können für die Opfer erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten und ihre hart ersparten Gelder gefährden.

In unserer Anwaltskanzlei beschäftigen wir uns intensiv mit verschiedenen Betrugsarten, darunter auch dem Festgeldbetrug. In diesem Artikel möchten wir Ihnen erklären, wie Sie Betrüger erkennen können und vor allem, wie wir Ihnen als Experten helfen können.

Gibt es betrügerische Banken bezüglich Festgeldanlagen?

Es ist oft schwierig zu bestimmen, welche Rolle eine Bank in einem Festgeldbetrug spielt, bei dem das Geld eingezahlt wird. Auf der einen Seite gibt es fragwürdige Finanzvermittler, die gefälschte Festgeldkonten im Internet anbieten, während auf der anderen Seite auch legitime Banken existieren, die Einzahlungen annehmen und verbuchen. Die Täter nutzen diese Situation geschickt aus, indem sie nicht immer klar machen, auf welches Konto das Geld eingezahlt wird.

Legitime Banken können nicht immer sofort erkennen, ob ein Anbieter unseriös oder seriös ist. Häufig werden legitime Banken von Betrügern ausgenutzt, die ihnen vorgeben, ein echtes Festgeldkonto zu führen. Es kommt nicht selten vor, dass die Täter gefälschte Bankdokumente oder andere Unterlagen vorlegen. Dennoch dürfen die Banken nicht einfach blind vertrauen und müssen wachsam bleiben.

Festgeldbetrug unter Nutzung einer etablierten und seriösen Bank

Bisher ist dies noch selten, aber es kommt immer häufiger vor: In einigen Fällen des Festgeldbetrugs geben die Täter vor, eine lizenzierte Bank zu sein. Die Betrüger sind sich bewusst, dass Opfer ungern großen Geldbeträgen einer unbekannten Bank anvertrauen. Daher geben sie sich oft als Anlagefirma oder Finanzvermittler aus, um bei bekannten Banken echte Konten zu eröffnen. Ihr Ziel ist es, dass die Opfer ihre Einlagen auf diese Konten überweisen.

Ein neues Konto wird Ihnen geschickt aufgedrängt

Obwohl es nur ein schwacher Trost ist, sollten Sie wissen, dass Sie mit den Problemen rund um fragwürdige Festgeldanlagen nicht allein sind. In meiner Kanzlei häufen sich die Anfragen bezüglich erfundener Bankkonten und betrügerischer Zinsversprechen.

Besonders schockierend ist es, wie geschickt Kriminelle ihren Opfern eine scheinbar perfekte digitale Realität vorgaukeln können. Meist entdecken die Opfer diese riskanten Sparangebote bei ihren Internetrecherchen, durch die sie auf die fragwürdigen Anbieter stoßen.

Einige dieser Anbieter sind tatsächlich seriös. Jedoch ist es bedauerlich, dass Betrüger es immer wieder schaffen, ihre Werbung auf bekannten Zinsvergleichsportalen zu platzieren. Bisher ist jedoch noch kein finanzieller Schaden entstanden, solange es bei der reinen Werbung bleibt.

Missbrauch von Banken durch Betrüger

Immer häufiger geraten seriöse Banken in die Fänge von Kriminellen. Entweder werden echte Banken zweckentfremdet oder die Täter geben sich selbst als Bank aus.

Besonders auffällig sind die zunehmenden Vorfälle und Schadensmeldungen im Zusammenhang mit der sogenannten „Qliro-Bank“. Qliro, ein bekannter Zahlungsdienstleister, wird regelmäßig von Festgeldbetrügern missbraucht. Diese verwenden die Identität von Qliro, um gefälschte Unterlagen zu erstellen und potenziellen Opfern zuzusenden.


Sofortmaßnahmen gegen Festgeld-Betrug

Bevor Sie einer Bank Geld überweisen, sollten Sie unbedingt direkt dort anrufen und die Echtheit des Angebots überprüfen, das Sie im Internet gefunden haben.

Die Qliro-Bank geht mit solchen Vorfällen transparent um und informiert frühzeitig über die Risiken eventuell dubioser Festgeldanlagen.

Wie man einen seriösen Broker erkennt

Häufig erfolgt keine Auszahlung durch den Broker in vielen Fällen. Es gibt bestimmte Indizien, die auf die Seriosität eines Brokers hinweisen:

  1. Seriöse Broker legen großen Wert darauf, ihre Geschäftsbedingungen und Gebühren transparent darzulegen. Achten Sie darauf, ob der Broker klare Informationen über Gebühren, Handelsbedingungen und Kommissionen bereitstellt.
  2. Prüfen Sie die Bewertungen anderer Nutzer bezüglich ihrer Erfahrungen mit dem Broker, um festzustellen, ob er einen guten Ruf genießt und als vertrauenswürdig gilt.
  3. Ein seriöser Broker bietet eine sichere Handelsplattform an, die durch SSL-Verschlüsselung geschützt ist, um die Privatsphäre und Sicherheit der Kunden zu gewährleisten.
  4. Seriöse Broker sind üblicherweise von offiziellen Aufsichtsbehörden reguliert. Dies zeigt an, dass der Broker über eine gültige Lizenz verfügt und den Richtlinien der Regulierungsbehörde unterliegt.
  5. Ein professioneller Kundensupport ist ebenfalls ein Merkmal eines seriösen Brokers. Er sollte in der Lage sein, Fragen der Kunden effizient und zeitnah zu beantworten.

Stellen Sie sicher, dass der Broker keine unrealistischen Versprechungen macht. Ein seriöser Broker wird stets darauf hinweisen, dass der Handel mit Finanzprodukten mit Risiken verbunden ist und keine dauerhaften Gewinne garantiert werden können. Vor einer Investition sollten Sie sich daher gründlich über die Risiken informieren.

Wie kann ich mich vor Festgeldbetrug schützen?


Um sich wirksam gegen Festgeldbetrug zu schützen, sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

  1. Seien Sie misstrauisch bei übermäßig attraktiven Angeboten. Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es wahrscheinlich nicht seriös.
  2. Überprüfen Sie die Glaubwürdigkeit des Anbieters. Recherchieren Sie das Unternehmen im Internet und prüfen Sie, ob es von einer anerkannten Finanzaufsichtsbehörde reguliert wird.
  3. Achten Sie auf die Details: Lesen Sie alle Vertragsbedingungen sorgfältig durch, bevor Sie etwas unterschreiben. Der Teufel steckt oft im Detail.
  4. Holen Sie sich vor einer Investition einen unabhängigen Rat ein. Ein unabhängiger Finanzberater oder auch ein Anwalt kann Ihnen helfen, die Risiken besser zu verstehen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Als Anwalt stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, um Sie in dieser Angelegenheit zu unterstützen.

Vorgehensweise bei Verdacht auf Festgeldbetrug

Wenn Sie den Verdacht haben, Opfer von Festgeldbetrug geworden zu sein, sollten Sie schnell handeln:

  1. Dokumentieren Sie alles genau: Bewahren Sie alle relevanten Kommunikationen, Dokumente und Beweise sorgfältig auf.
  2. Kontaktieren Sie Ihre Bank: Informieren Sie Ihre Bank über Ihren Verdacht und erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten zur Rückbuchung der überwiesenen Beträge.
  3. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei: Melden Sie den Betrugsfall bei der Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.
  4. Suchen Sie rechtliche Unterstützung: Konsultieren Sie einen erfahrenen Rechtsanwalt, um Ihre rechtlichen Optionen zu besprechen und Unterstützung bei der Rückforderung Ihres verlorenen Geldes zu erhalten.

Ist es ratsam, Festgeldanlagen nur noch über die eigene Hausbank abzuwickeln?

Wir empfehlen nachdrücklich, Ihr Festgeld bei Ihrer eigenen Hausbank anzulegen. Vermeiden Sie es, dies über beliebige Websites oder fragwürdige Vergleichsportale zu tun. Nutzen Sie stattdessen Ihr eigenes Online-Banking oder suchen Sie persönlich einen Bankberater auf. Denken Sie daran, dass andere Methoden mit Risiken verbunden sind und im schlimmsten Fall zu einem Totalverlust führen können.

Aufgrund meiner umfassenden Erfahrung mit Festgeldbetrug kann ich bestätigen, dass die Betrüger mittlerweile äußerst professionell agieren, was selbst geschulte Personen vor Herausforderungen stellt. Wenn Sie Opfer geworden sind, stehe ich Ihnen für eine kostenfreie Ersteinschätzung zur Verfügung.

Sicherstellung der Rückforderung von Geld nach einem Festgeldbetrug: Die Rolle eines Anwalts


Wenn Sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind, sollten Sie nicht resignieren. Unsere Kanzlei Dr. Araujo Kurth bietet spezialisierte Unterstützung an, um Ihnen zu helfen, Ihr investiertes Kapital möglichst vollständig zurückzuerhalten. Hier ist, wie wir vorgehen:

  1. Sammeln Sie sämtliche Unterlagen, die mit Ihrem Fall zu tun haben, wie Vertragsdokumente, E-Mails, Kontoauszüge und jegliche Kommunikation mit den Betrügern.
  2. Vereinbaren Sie eine Erstberatung in unserer Kanzlei Dr. Araujo Kurth. Unsere Experten im Bankrecht werden Ihren Fall prüfen und Ihnen einen Überblick über Ihre rechtlichen Möglichkeiten geben.
  3. Falls es sinnvoll erscheint, rechtliche Schritte einzuleiten, übernehmen wir alle notwendigen Maßnahmen für Sie, sei es die Einleitung eines Gerichtsverfahrens oder die Benachrichtigung der zuständigen Finanzbehörden.
  4. Wir kooperieren eng mit Ihrer Bank und relevanten Behörden, um die Transaktionen zu überprüfen und potenzielle Wege zur Rückgewinnung Ihres verlorenen Geldes zu identifizieren.
  5. Nicht nur unterstützen wir Sie bei der Rückforderung Ihres Geldes, sondern wir schulen Sie auch darin, zukünftig Betrugsfällen aus dem Weg zu gehen.

Im Fall eines Betrugs ist schnelles Handeln entscheidend. Holen Sie sich professionelle Unterstützung, um die besten Chancen auf die Rückgewinnung Ihres verlorenen Geldes zu haben. Die Kanzlei Dr. Araujo Kurth steht Ihnen zur Seite, um diesen Prozess erfolgreich für Sie durchzuführen.

Sie brauchen Rechtsbeistand wegen Festgeld- oder Zinsbetrug?

Als erfahrene Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen wir Sie dabei. Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich für ein Erstgespräch. Oder rufen Sie uns unter der Rufnummer +49 6151 7076982

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Seit Anfang 2023 berichten zahlreiche Kunden über vielfältige und schwerwiegende Probleme mit der Postbank, im Umgang mit ihren Konten.

Einzahlungen, Auszahlungen und Überweisungen wurden häufig fehlerhaft abgewickelt, während Gebühren gelegentlich doppelt berechnet wurden. Kunden hatten Schwierigkeiten, ihre Bankkarten an Postbank-Geldautomaten zu verwenden, und manche Karten wurden ohne erkennbaren Grund gesperrt. Zusätzlich wurden Konten ohne Autorisierung gelöscht. Viele Beschwerden richteten sich zudem gegen die schlechte Erreichbarkeit der Postbank und den unzureichenden Kundenservice.

Dr. Michel de Araujo Kurth ist ein erfahrener Rechtsanwalt im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht. In diesem Artikel erklärt er die Ursachen der Probleme bei der Postbank und beschreibt, wie seine Kanzlei bundesweit Postbank-Kunden kompetent und engagiert unterstützt, wenn Schwierigkeiten mit ihrer Bank auftreten.

Hintergrund der Probleme mit der Postbank: Eine Analyse der Ursachen

Seit einigen Jahren gehört die Postbank zum Deutsche-Bank-Konzern. Um Kosten zu senken, hat die Deutsche Bank das IT-System der Postbank auf ihre eigene IT-Plattform überführt. Diese umfassende IT-Migration begann Anfang 2023 in mehreren Phasen. Dabei traten zahlreiche Probleme bei der Nutzung von Postbank-Konten auf.

Einige Postbank-Kunden gerieten aufgrund von eingeschränktem Zugang zu ihren liquiden Mitteln an den Rand der Existenz. Mietdaueraufträge konnten aufgrund der fehlerhaften Postbank-Konten nicht ausgeführt werden, was zur Kündigung von Mietverträgen durch Vermieter führte. Die Bewältigung solcher Notlagen erforderte erheblichen Mehraufwand für alle Beteiligten.

Die Bemühungen der Kunden, Probleme mit der Postbank in den Filialen oder über die Hotline zu lösen, waren oft erfolglos. Postbank-Mitarbeiter konnten häufig keine schnellen Lösungen bieten und verwiesen die Kunden an andere Stellen, die vermeintlich zuständiger und kompetenter sein sollten.

Da die Deutsche Bank über viele Monate hinweg nicht in der Lage war, die Probleme ihrer Tochtergesellschaft Postbank zu lösen, griff die Finanzaufsicht BaFin nach einer Beschwerde der Verbraucherzentralen ein. Ende September 2023 wurde ein Sonderbeauftragter für die Deutsche Bank bestellt, um die Fortschritte bei der Lösung der Postbank-Probleme zu überwachen.

Praktische Auswirkungen der IT-Migration auf die Kunden der Postbank

Postbank-Kunden haben schwerwiegende Probleme gemeldet, darunter:

Diese Probleme haben erhebliche Auswirkungen auf die betroffenen Postbank-Kunden und erfordern dringendige Lösungen seitens der Bank.

Herausforderungen bei der Erreichbarkeit des Postbank-Kundenservice

Postbank-Kunden haben oft berichtet, dass der Kundenservice der Postbank sehr schwer oder überhaupt nicht erreichbar war. Dies ist besonders untragbar für Kunden in Notsituationen, die dringende Probleme kurzfristig lösen müssen.

Kunden, die es schließlich geschafft haben, einen telefonischen Ansprechpartner zu erreichen, bekamen häufig mitgeteilt, dass ihr Problem leider nicht gelöst werden könne oder dass der aktuelle Gesprächspartner nicht zuständig sei. Anderen Kunden wurde lediglich ein Standardschreiben der Postbank als alleinige und wenig hilfreiche Reaktion zuteil.

Der Eindruck der hilfesuchenden Postbank-Kunden war: Die Postbank reagiert nicht angemessen auf ihre Anliegen.

Online Banking-Betrug nach Hackerangriffen

Trotz der Probleme bei der Postbank nutzen Betrüger weiterhin gezielt Phishing-Angriffe aus. Eine aktuelle Methode besteht darin, dass Betrüger Postbank-Kunden kontaktieren und behaupten, deren Konto sei gesperrt oder gelöscht worden. Sie fordern die Kontoinhaber auf, alle Zugangsdaten erneut in einem Antwortformular einzugeben, um wieder Zugriff auf ihr Konto zu erhalten.

Wenn es den Betrügern gelingt, durch Phishing wichtige personenbezogene Daten zu sammeln, können sie diese für Kreditkartenbetrug und andere kriminelle Machenschaften nutzen.

Schäden durch Datenlecks

Durch bestimmte Datenlecks bei der Postbank können Schäden entstehen. Die Postbank hatte einen externen Dienstleister mit der Durchführung des Kontowechsel-Services beauftragt. Es wurde bekannt, dass Postbank-Kundendaten bei einem Hackerangriff auf diesen externen Dienstleister entwendet wurden. Betroffen sind laut Angaben der Postbank eine "niedrige vierstellige" Anzahl von Kunden, die den Kontowechsel-Service der Postbank genutzt hatten.

Die gestohlenen Daten, darunter Vor- und Nachnamen sowie die IBAN der betroffenen Konten, könnten missbräuchlich verwendet werden, was auch zukünftig noch möglich ist.

Schwierigkeiten bei DSL-Bank: Baufinanzierungen und andere Kredite

Auch die DSL-Bank, die zur Deutschen Bank gehört und für Baufinanzierungen sowie andere Kredite zuständig ist, war von den IT-Problemen betroffen. Die Auszahlung von Geldern von Konten sowie die Verlängerung von Baufinanzierungen über die DSL-Bank verzögerten sich in vielen Fällen erheblich. Dies führte dazu, dass auch Kunden der DSL-Bank, die Kredite aufgenommen hatten, in Zahlungsschwierigkeiten gerieten.

Falschberatungen

Neben den beschriebenen technischen Problemen scheint es bei der Postbank gelegentlich zu Falschberatungen sowohl bei Anlage- als auch bei Kreditprodukten zu kommen. Falls es zu Schäden durch solche Falschberatungen kommt, kann ein Anwalt im Bankrecht gezielt und kompetent helfen.

Aktuelle Probleme mit der Postbank

Obwohl die Deutsche Bank Ende April 2024 erklärt hat, dass die Probleme der Postbank "im Großen und Ganzen" gelöst seien und sie mit den erzielten Fortschritten sehr zufrieden sei, berichteten Postbank-Kunden zu diesem Zeitpunkt immer noch täglich über zahlreiche Probleme wie Nichterreichbarkeiten bei der Postbank.

Angesichts dieser fortlaufenden Schwierigkeiten ist es angebracht, den Erfolgsmeldungen der Deutschen Bank mit einer gewissen Skepsis zu begegnen. Bereits Mitte 2023 hatte die Deutsche Bank gemeldet, dass ihr Migrationsprojekt "Unity" erfolgreich abgeschlossen sei, was sich jedoch als vorzeitig erwies.

Es ist ebenfalls zu bedenken, dass sicherlich nicht alle entstandenen Schäden bereits ausgeglichen wurden. Die Deutsche Bank hat bisher keine Informationen darüber veröffentlicht, wie viele Kunden bereits Schadenersatz erhalten haben.

Verbraucherzentralen haben die Deutsche Bank daher aufgefordert, einen pauschalen Schadenersatz zu leisten, was von der Bank jedoch abgelehnt wurde. Stattdessen kündigte die Bank an, "berechtigte Ansprüche" individuell zu prüfen und zu erstatten. Geschädigte Postbank-Kunden müssen daher ihre Schäden und Mehrkosten im Detail gegenüber der Bank geltend machen.

Anwälte im Bankrecht stehen Postbank-Kunden zur Seite, um ihnen bei der Durchsetzung ihrer Schadenersatzansprüche zu helfen.

Probleme mit der Postbank: So kann Ihnen ein Anwalt helfen

Zögern Sie nicht, bei Problemen mit der Postbank, wie etwa einer unberechtigten Kontosperre, rasch einen Anwalt im Bankrecht einzuschalten, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.

Ihr Anwalt im Bankrecht wird den aktuellen Sachverhalt von Ihnen aufnehmen, Sie ausführlich zur Rechtslage beraten und gemeinsam mit Ihnen die nächsten sinnvollen Schritte besprechen. Dazu können verschiedene außergerichtliche und gerichtliche Maßnahmen gehören:

Fazit: Bei schwerwiegenden Problemen mit der Postbank ist es ratsam, schnell einen erfahrenen Anwalt im Bankrecht zu konsultieren!

Dr. Michel de Araujo Kurth empfiehlt dringend allen Postbankkunden, die mit erheblichen Problemen bezüglich ihres Kontos konfrontiert sind, sich schnellstmöglich mit einem erfahrenen Rechtsanwalt im Bank- und Kapitalmarktrecht in Verbindung zu setzen. Der Versuch, solche Schwierigkeiten eigenständig zu bewältigen, ist oft mit beträchtlichem Zeitaufwand und hoher Stressbelastung verbunden. Vor allem besteht das Risiko schwerwiegender finanzieller Nachteile, die möglicherweise sogar existenzbedrohlich sein können.

Sind Sie von Problemen mit der Postbank betroffen?

Um solche Risiken zu vermeiden, sollten betroffene Kunden das Kontaktformular der Kanzlei Dr. Araujo Kurth nutzen, um ihren Anwalt im Bankrecht schnell zu erreichen. Alternativ können sie auch direkt bei allen schwerwiegenden Problemen mit der Postbank unter der Rufnummer +49 6151 7076982 Kontakt aufnehmen.

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Geld zurückfordern bei Brokerbetrug und Online-Trading-Betrug

Online-Broker-Plattformen locken im Internet mit der Aussicht auf hohe Gewinne bei gleichzeitig geringem Risiko. Oftmals entpuppen sich solche scheinbar professionell gestalteten Plattformen jedoch als betrügerisch.

Wenn ein Broker es ablehnt, Auszahlungen an seine Kunden vorzunehmen und jede Kommunikation verweigert, wird dem Investor klar: Hier könnte es sich um einen Fall von Brokerbetrug handeln.

Sie sind von Brokerbetrug oder Online-Trading-Betrug betroffen?

Die Fälle von Brokerbetrug und Online-Trading-Betrug nehmen stetig zu. Als erfahrene Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen wir Sie dabei, Ihr Geld zurückzubekommen und gegen Betrüger vorzugehen. Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich für ein Erstgespräch.

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Als Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht möchte ich Ihnen in diesem Artikel zeigen, welche Schritte Sie unternehmen können, um einen erlittenen Betrugsschaden auszugleichen oder zumindest zu minimieren.

Brokerbetrug: Eine zunehmende Herausforderung im Online-Trading

Betrug durch Broker ist ein bedeutendes Anliegen in der Online-Trading-Branche. Unzuverlässige Broker können durch manipulative Handelsplattformen oder die Verweigerung von Auszahlungen betrügen. Anleger sollten stets die Reputation eines Brokers gründlich prüfen und sich von unabhängigen Quellen beraten lassen, bevor sie investieren. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Broker reguliert ist und über die erforderlichen Lizenzen verfügt, um seine Dienste anzubieten.

Warnungen namhafter Institutionen vor Brokerbetrug

Einige der bedeutenden Institutionen, die vor Brokerbetrug warnen, sind:

Obwohl es keine offizielle schwarze Liste der BaFin gibt, informiert die Behörde auf Anfrage darüber, ob ein bestimmtes Broker-Unternehmen zugelassen ist.

Es wird angenommen, dass eine beträchtliche Anzahl von unseriösen oder sogar betrügerischen Broker-Plattformen aktiv ist, oft unter häufig wechselnden Namen. Dies erschwert die Rückgewinnung von Geldern, insbesondere bei Betrugsfällen im Bereich Kryptowährungen.

Sowohl das BKA als auch die LKA berichten über steigende Fallzahlen im Bereich des Anlagebetrugs.

Vorsicht vor Betrugsmaschen beim Online-Trading: Tipps zur Abwehr

Häufig funktioniert die Betrugsmasche im Online-Trading durch gefälschte Werbeanzeigen, die unrealistische Gewinne versprechen. Ein typisches Merkmal solcher Betrugsfälle ist der Einsatz von Software, die vorgibt, fehlerfreie Trades zu ermöglichen. Diese Programme sind jedoch oft manipuliert, um Anleger zu täuschen. Es ist ratsam, dass Anleger stets unabhängige Bewertungen lesen und niemals Geld investieren, ohne die Glaubwürdigkeit der Plattform gründlich zu überprüfen.

Was ist Online-Broker-Betrug?

Verbraucher werden häufig von unseriösen Broker-Plattformen über soziale Medien und telefonisch kontaktiert und aggressiv dazu gedrängt, immer größere Geldsummen zu überweisen.

Einmal eine erste Überweisung getätigt und eine vermeintliche "Geldanlage" vorgenommen, finden Kunden betrügerischer Broker oft Schwierigkeiten, ihre Investitionen zurückzuerhalten, geschweige denn die vermeintlich erzielten Gewinne. Einige Broker veruntreuen auf diese Weise sogar Millionenbeträge.

Wenn Kunden eines betrügerischen Brokers um Rückzahlung ihrer Gelder ersuchen, bleiben solche Anfragen oft unbeantwortet. Brokerbetrug geht oft über den reinen Anlagebetrug hinaus und birgt zusätzlich das Risiko von Datenmissbrauch bis hin zum Identitätsdiebstahl.

Wenn ein Broker Ihrem Rückzahlungsersuchen nicht nachkommt, kann dies entweder auf unseriöses Verhalten oder vorsätzlichen Betrug hinweisen:

„Lediglich“ unseriöses Verhalten liegt vor, wenn ein Broker aufgrund spezieller Umstände nicht in der Lage ist, Ihrem Wunsch nach einer Rückzahlung nachzukommen oder die Arbeitsprozesse beim Broker eine schnelle Überweisung nicht gewährleisten können. Solche Verzögerungen bei Überweisungen können auf vertragliche oder gesetzliche Gründe zurückzuführen sein.

• Bei einem vorsätzlichen Betrug ist der Broker nicht bereit, das investierte Geld auszuzahlen. Stattdessen bricht der Broker oft die Kommunikation mit Ihnen ab. Um die Chance auf eine Rückzahlung zu wahren, ist es in solchen Betrugsfällen unerlässlich, rechtliche Schritte einzuleiten. Dazu gehören die Einreichung einer Strafanzeige, ein vorgerichtliches Verfahren und gegebenenfalls ein Klageverfahren, insbesondere wenn der Betrüger im Inland ansässig ist.

Spezialfall Kryptowährungen

Betrügerische Broker nutzen grundsätzlich alle Anlageklassen wie Anleihen, Aktien und Edelmetalle, um Investoren anzulocken. Aktuell sind sie jedoch besonders aktiv im Bereich der "innovativen" Finanzinstrumente wie Kryptowährungen. Diese Anlageklasse übt auf Investoren eine besondere Faszination aus, was betrügerische Broker verstärkt ausnutzen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Beispiele für Brokerbetrug: Wenn der Broker nicht auszahlt

Die Stiftung Warentest hat in ihrer «Warnliste Geldanlage» (Stand: 17. April 2024) mehrere "dubiose Handelsplattformen" identifiziert:

Diese Plattformen stehen auf der Warnliste der Stiftung Warentest aufgrund von Berichten über fragwürdiges Verhalten und möglichen Betrug im Bereich der Geldanlage.

Welche Warnsignale deuten an, dass Sie es mit einem betrügerischen Broker zu tun haben?

Es gibt bestimmte Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass Sie an einen betrügerischen Broker geraten sind:

Einige Auffälligkeiten sollten Sie ebenfalls skeptisch machen:

Warnsignale und Schutzmaßnahmen gegen Online-Trading-Betrug

Der Online Trading Betrug stellt eine zunehmende Gefahr in der Welt des digitalen Handels dar. Viele Anleger werden durch verlockende Versprechungen schneller Gewinne angelockt, nur um später festzustellen, dass sie Opfer eines Betrugs wurden. Um sich zu schützen, ist es entscheidend, die Warnsignale zu erkennen: unklare Gebührenstrukturen, unrealistische Versprechen hoher Renditen und fehlende Lizenzen der Plattformen sind klare Indikatoren für potenziellen Betrug. Anleger sollten stets Plattformen wählen, die reguliert sind und ihre Geschäftsbedingungen transparent offenlegen.

Vor der Überweisung an einen Broker ist eine gründliche Recherche unerlässlich. Dies umfasst die Überprüfung der Regulierung des Brokers, das Lesen von Bewertungen durch unabhängige Quellen und das Verständnis der angebotenen Handelsprodukte.

Wie gelingt es betrügerischen Brokern immer wieder, Investoren zu täuschen?

Unseriöse Broker locken ihre Kunden oft mit unrealistisch hohen Renditen. Anfänglich werden vergleichsweise kleine Überweisungen von oft nur 250 Euro getätigt, in der Annahme des Investors, dass das Risiko bei dieser überschaubaren Summe gering ist.

Betrügerische Broker setzen ihre Kunden jedoch psychologisch unter Druck, um weitere Zahlungen zu erhalten. Zunächst greifen sie möglicherweise zu sanften Methoden, schrecken jedoch auch nicht vor aggressiver Kommunikation zurück.

Zu den drastischen Maßnahmen, denen Brokerkunden ausgesetzt sein können, gehört die Drohung des Brokers, eine Strafanzeige gegen den Investor zu erstatten und eine Geldwäscheverdachtsmeldung vorzunehmen, falls weitere Geldüberweisungen nicht erfolgen oder geforderte "Gebühren" nicht entrichtet werden.

Solche Drohungen sind häufig Teil einer Taktik, um die Opfer weiter zu verunsichern und zu zusätzlichen Zahlungen zu bewegen. Es ist entscheidend, in solchen Situationen besonnen zu bleiben, rechtlichen Rat einzuholen und keinerlei weiteren Forderungen nachzugeben, insbesondere wenn sie unangemessen oder verdächtig erscheinen.

Broker zahlt nicht: Was tun bei Brokerbetrug?



Wenn Sie einen Brokerbetrug vermuten, ist schnelles Handeln entscheidend, um zu verhindern, dass die Betrüger Spuren verwischen und möglicherweise zusätzlichen Schaden anrichten. Hier sind wichtige Schritte, die Sie unternehmen sollten:

  1. Geldrückforderung vom Broker: Fordern Sie den Broker schriftlich auf, das eingezahlte Geld zurückzuerstatten, setzen Sie dabei eine angemessene Frist.
  2. Sichern der Kommunikation: Speichern Sie sämtliche Kommunikation mit dem Broker, einschließlich E-Mail-Verkehr und Chatverläufe. Diese können wichtige Beweismittel sein.
  3. Blockchain-Daten bei Kryptowährungen: Wenn der Betrug Kryptowährungen betrifft, sichern Sie alle relevanten Blockchain-Daten.
  4. Schutz Ihrer Konten: Stellen Sie sicher, dass Ihre Konten für Onlinebanking oder den Handel mit Kryptowährungen bestmöglich geschützt sind. Verwenden Sie aktuelle Antiviren-Software und ändern Sie gegebenenfalls Ihre Zugangsdaten.
  5. Informieren Sie Ihre Bank: Benachrichtigen Sie Ihre Bank über den Betrugsfall, damit zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen werden können. Betrüger könnten versuchen, auf Ihre Konten zuzugreifen.
  6. Überweisungsrückruf prüfen: Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank, ob eine Überweisung an den Broker möglicherweise zurückgerufen werden kann.
  7. Einlagensicherung prüfen: Prüfen Sie, ob die staatliche Einlagensicherung in Ihrem Fall möglicherweise einen Teil des Schadens abdeckt.
  8. Melden Sie den Betrugsfall: Informieren Sie die zuständigen Aufsichtsbehörden wie die BaFin und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Ziehen Sie einen Rechtsanwalt mit Expertise im Kapitalmarktrecht hinzu.

Durch schnelles und entschlossenes Handeln können Sie Ihre Chancen erhöhen, Ihr investiertes Geld zurückzuerhalten und weiteren Schaden zu vermeiden.

Broker zahlt nicht aus: Was nun?

Wenn ein Broker Auszahlungen verweigert, können dafür unterschiedliche Gründe vorliegen, angefangen bei technischen Schwierigkeiten bis hin zu betrügerischen Absichten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie sofort reagieren, indem Sie den Kundenservice kontaktieren und Ihre Ansprüche anmelden. Sollten die Zahlungen dennoch ausbleiben, wäre es ratsam, rechtliche Schritte in Betracht zu ziehen und gegebenenfalls einen Anwalt zu konsultieren, der über Erfahrung in der Bearbeitung solcher Fälle verfügt. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Brokerbetrug: Wie kann ein erfahrener Rechtsanwalt helfen?

Ihr Rechtsanwalt wird Sie ausführlich über die rechtliche Situation informieren und Sie in Bezug auf das weitere Vorgehen beraten. Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Umstände des Falles entscheidend sind.

Ihr Anwalt wird Ihnen besonders helfen:

Ihr Rechtsanwalt wird ebenfalls die Kommunikation mit Behörden und Banken übernehmen. Er wird alle potenziellen Ansprüche prüfen, die Sie gegen den Broker geltend machen können, insbesondere Schadensersatzansprüche und Ansprüche aus der Nichterfüllung vertraglich vereinbarter Leistungen. Im Rahmen eines Strafverfahrens kann der Broker auch dazu verurteilt werden, die durch Betrug erzielten Gewinne zurückzuzahlen.

Rechtsanwalt für Betrugsfälle: Ihr Partner im Kampf gegen Betrug

Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, kann ein spezialisierter Rechtsanwalt für Betrugsfälle entscheidend sein, um Ihr Geld zurückzuerhalten. Diese Anwälte haben tiefgehendes Verständnis für die komplexen rechtlichen Aspekte, die Betrugsfälle umgeben, und können effektive Strategien entwickeln, um gegen die Betrüger vorzugehen. Sie bieten nicht nur rechtliche Vertretung, sondern auch Beratung darüber, wie Sie sich zukünftig vor ähnlichen Betrügereien schützen können.

So fordern Sie Geld vom Broker zurück

Das Rückfordern von Geld von einem Broker kann besonders in Betrugsfällen kompliziert sein. Betroffene sollten schnell handeln und alle relevanten Beweise sichern, darunter Kontoauszüge und Kommunikationsaufzeichnungen. Ein Anwalt kann hierbei äußerst hilfreich sein, um die Erfolgsaussichten zu maximieren, das Geld erfolgreich zurückzuerhalten.

Fazit: Bei Brokerbetrug ist schnelles Handeln seitens des Geschädigten erforderlich!

Wenn Sie möglicherweise Opfer eines Brokerbetrugs geworden sind, ist es wichtig, schnell zu handeln, um eine Rückzahlung Ihrer Investition oder zumindest eine Begrenzung des Schadens zu erreichen.

Nehmen Sie umgehend Kontakt zu uns auf!

Dr. Michel de Araujo Kurth steht Ihnen mit seiner Expertise gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie den erfahrenen Rechtsanwalt im Kapitalmarktrecht unter der Rufnummer +49 6151 7076982 oder nutzen Sie das Kontaktformular der Kanzlei Dr. Araujo Kurth. Ihr Anwalt wird sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen!

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Broker Betrug: Das können Sie tun

Aktien, Anleihen, ETFs oder Kryptowährungen kaufen und verkaufen, das alles geht heute nicht mehr nur noch bei der Hausbank um die Ecke. Durch das Internet nimmt auch das Angebot an Online-Brokern und Trading-Apps immer weiter zu. Das macht den Aktienhandel nicht nur einfacher und bequemer, sondern steigert auch das Risiko von Broker-Betrug.

So drängen neben guten und seriösen Brokern auch immer mehr unseriöse Anbieter auf den Markt, die mit raffinierten Betrugsmaschen versuchen, an das Kapital unwissender Kunden zu kommen. Wenn Sie von Broker-Betrug betroffen sind, stehen Sie damit nicht allein da. Immer mehr Menschen werden Opfer von Betrug bei Brokern. Als erfahrener Anwalt zeige ich Ihnen, wie Sie sich schützen und im Fall der Fälle gegen die Betrüger vorgehen.

Sie sind von Broker Betrug betroffen?

Die Fälle von Online Broker Betrug steigen immer weiter an. Als erfahrene Kanzlei im Bank- und Kapitalmarktrecht unterstützen wir Sie dabei, Ihr Geld zurückzubekommen und gegen Betrüger vorzugehen. Kontaktieren Sie uns einfach und unverbindlich für ein Erstgespräch.

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Was ist ein Broker Betrug?

Broker-Betrug (häufig auchKrypto-Betrug genannt) ist eine moderne Art des Betrugs, bei der vorgetäuscht wird, dass eine verlässliche Plattform zur Investition in Aktien, Krypto oder andere Finanzprodukte existiert. So gehört der Broker-Betrug im deutschen Recht zum Straftatbestand des Betrugs und ist nach § 263 StGB strafbar. Es drohen bis zu 5 Jahre Gefängnis für dieses Delikt.

Ein Broker ist im weitesten Sinne die Schnittstelle zwischen Ihnen als Kunden und dem Aktienmarkt. Wenn Menschen in Aktien und Co. investieren möchten, beauftragen Sie einen Broker, diese für Sie zu erwerben. Die Aktien befinden sich dann in einem sogenannten Depot.

Betrüger nutzen die Möglichkeiten des Internets und der Neuen Medien, um glaubhaft zu machen, ein verlässlicher Broker zu sein, über den man am Aktienmarkt teilnehmen und gewinnbringend investieren kann. Über Webseiten oder Apps wird vorgegeben, dass ganz bequem und einfach in Finanzprodukte investiert werden kann. In vielen Fällen werden auch hohe Gewinne versprochen, meist mit aggressiver und penetranter Werbung. Sobald Betroffene ein Kundenkonto eröffnet und erstmals investiert haben, wird darauf gedrängt, weiter zu investieren, um die Gewinne zu erhöhen. Hier kommt es nicht nur zu psychischen Manipulationen durch den Aufbau von falschem Vertrauen, sondern teils auch zu perfiden technischen Tricks und sogar zu Bedrohungen.

Das investierte Geld landet dann jedoch nicht wirklich in einem Aktieninvest, sondern auf den Konten der Betrüger oder zum Zwecke anderer illegaler Aktivitäten.

Sind Sie möglicherweise von Betrug bei Kryptowährungen betroffen? Dann lesen Sie gerne unseren Beitrag zum Thema Krypto-Betrug.

Wie kann ich mich vor Broker Betrug schützen?

Wie bei allen Aktivitäten im Internet ist auch bei der Auswahl des richtigen Brokers Vorsicht geboten. Das oberste Gebot im Internet ist deshalb: Seien Sie misstrauisch. Lassen Sie sich niemals unter Druck setzen, Geschäfte mit einem Broker zu machen, dem Sie nicht vertrauen.

Gerade bei Investments ist eine gewisse Recherche über den Broker sinnvoll. Bei seriösen Brokern finden Sie alle wichtigen Informationen durch eine einfache Online-Recherche und im Zweifel bei der zuständigen Finanzaufsichtsbehörde. Informieren Sie sich, wie und durch welche Behörde der Broker kontrolliert wird, ob es sich um einen seriösen Anbieter aus dem Inland handelt und ob es bereits negative Erfahrungen von anderen Kunden gab.

Aufdringliche Werbung, unrealistische Gewinnversprechen oder das Negieren von Risiken sollten Sie aufhorchen lassen. Risiken sind bei Aktiengeschäften nahezu immer vorhanden und das wird von seriösen Brokern auch offen kommuniziert.

Gerade wenn Sie größere Mengen Geld investieren möchten oder sich unsicher sind, kann auch einen Spezialist für KapitalmarkrechtIhnen helfen. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit, wenn Sie Zweifel an Ihrem Broker haben und nicht erst, wenn es vielleicht zu spät ist.

Seriöse Broker finden – so geht’s!

Natürlich gibt es auch seriöse Online-Broker im Internet. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Anbietern für das ungeschulte Auge häufig nicht leicht zu erkennen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor dem Investment sorgfältig mit den zur Verfügung stehenden Brokern auseinanderzusetzen, um einen Broker-Betrug zu vermeiden.

Folgende Punkte können dabei helfen, einen seriösen Broker zu erkennen:

  1. Transparenz: Seriöse Broker stellen alle notwendigen Informationen bereit. Dazu zählen die Vertragsbedingungen, das Impressum, die Aufsichtsbehörde, die Gebühren, aber auch Informationen über das Risiko, das ein Investment immer mit sich bringt.
  2. Zurückhaltende Werbung: Seriöse Broker halten sich mit aufdringlicher Werbung zurück. Im besten Fall werden auch keine einzelnen Produkte beworben, sondern nur die Plattform an sich.
  3. Kundenbewertungen: Informieren Sie sich, ob andere Kunden mit dem Broker zufrieden sind. Das geht über Bewertungsplattformen oder Suchmaschinen wie Google. Falls schon mal gegen den Broker rechtlich vorgegangen wurde, lässt sich dies online häufig schnell herausfinden.
  4. Regulierung: Eine seriöse Broker-Plattform wird in Deutschland immer von einer Finanzaufsichtsbehörde reguliert. Ausländische Unternehmen, die keiner Regulierung unterliegen, können ein Risiko darstellen. Informieren Sie sich auch darüber, ob die erforderlichen Lizenzen vorliegen.
  5. Einlagensicherung: Häufig kann es sinnvoll sein zu überprüfen, ob sich das Depotkonto, das Sie beim Broker eröffnen, auch bei einer deutschen Bank befindet. So greift im Zweifel die Einlagensicherung.

Diese Liste ist nicht abschließend und ersetzt in keinem Fall eine individuelle Beratung durch einen Anwalt. Wenden Sie sich für eine verbindliche Auskunft und rechtliche Überprüfung bitte direkt an uns.

Betroffen von Broker Betrug: Was tun?

Wenn Sie von einem Broker-Betrug betroffen sind, müssen Sie sich in keinem Fall dafür schämen. Die Maschen der Betrüger sind oftmals ausgeklügelt und mittlerweile so fortgeschritten, dass selbst erfahrene Investoren darauf hereinfallen können.

Umso wichtiger ist es, jetzt schnell zu handeln, bevor die Betrüger sich absetzen und unauffindbar sind. Je schneller ein erfahrener Anwalt für Broker-Betrug in den Fall eingreifen kann, desto größer ist die Chance, das investierte Geld zurückzubekommen.

Diese Schritte können Sie beachten, wenn Sie den Verdacht haben, von einem Broker-Betrug betroffen zu sein:

  1. Leisten Sie keine weiteren Zahlungen: Haben Sie den Betrug erkannt, zahlen Sie nicht weiter. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, weitere Investments zu tätigen. Es ist allein Ihre Entscheidung, ob Sie investieren oder nicht. Lassen Sie sich keine Angst machen, egal womit die Gegenseite Ihnen droht.
  2. Sichern Sie Beweise: Machen Sie Screenshots von allen Konversationen, den Transaktionen und allem, was Sie finden können, inklusive der Website oder der App. Sammeln Sie auch Dokumente oder E-Mails, falls es solche gibt. Diese Beweise können später bei der Strafverfolgung entscheidend sein.
  3. Sichern Sie sich ab: Geben Sie keine weiteren Daten preis und hinterfragen Sie Kontaktaufnahmen lieber einmal mehr. Achten Sie auf Absender-Adressen und Telefonnummern. Oftmals versuchen die Betrüger über Ihre Daten unter anderem Namen noch einmal Kontakt zu Ihnen aufzunehmen.
  4. Informieren Sie Ihre Bank: Informieren Sie alle Banken, die mit dem Betrug in Verbindung stehen könnten, und lassen Sie alle Transaktionen stoppen. Falls Sie sensible Daten preisgegeben haben, sollten Sie Ihr Konto schnellstmöglich sperren lassen.
  5. Kontaktieren Sie einen erfahrenen Anwalt: Je früher Sie gegen den Broker-Betrug vorgehen, desto besser stehen die Chancen auf Erfolg. Unsere Kanzlei kann Sie dabei unterstützen, rechtliche Schritte einzuleiten und Ihr Geld möglicherweise doch noch zurückzubekommen.

Bitte beachten Sie, dass diese Checkliste der ersten Orientierung dient und keine Rechtsberatung ersetzt. Gerne besprechen wir in einem Erstgespräch Ihre rechtlichen Möglichkeiten.

Gibt es Geld zurück bei einem Broker Betrug?

Mithilfe eines Anwalts können Sie auf verschiedene Art und Weise gegen einen Broker-Betrug vorgehen, um das verlorene Geld zurückzubekommen. Ihr Rechtsanwalt wird zunächst den Fall mit Ihnen durchgehen und den Sachverhalt sorgfältig durchleuchten.

Bei Betrugsfällen ist immer eine Strafanzeige sinnvoll. So wird nicht nur die Polizei auf den Fall aufmerksam und leitet Ermittlungen ein, sondern auch die Finanzbehörden werden aktiv. Das erhöht die Chancen, die Täter zu fassen und weitere Menschen zu schützen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die staatliche Einlagensicherung geltend zu machen und hierüber eine Entschädigung zu verlangen. Zudem besteht möglicherweise auch gegenüber dem Broker ein Anspruch auf Schadensersatz und unter Umständen auch Schmerzensgeld. Als erfahrene Anwälte unterstützen wir Sie gerne dabei, diese und weitere Ansprüche durchzusetzen. Wenden Sie sich für eine Erstberatung

AGB FÜR ONLINESHOP ERSTELLEN LASSEN

Social Media, Kontoeröffnung, Online-Shopping: Fast täglich klicken wir auf Häkchen wie “Ich akzeptiere die AGB” oder “Ich habe die AGB gelesen”. Kein Wunder, Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind ein wichtiger Bestandteil von Verträgen geworden.

Doch genauso oft, wie wir AGB zustimmen, werden diese von den Dienstleistern geändert. Das AGB-Recht ist immer im Wandel und wird auch immer öfter als Gegenstand von Rechtsstreitigkeiten vor Gerichten behandelt. 

Um rechtliche Konsequenzen und teure Abmahnungen zu vermeiden, ist es für Betreiber von Onlineshops essentiell, rechtssichere AGB zu erstellen. Wie Sie dabei vorgehen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. 

Rechtssicherheit ist das A und O für ein erfolgreiches Online-Business! Als erfahrene Anwälte für AGB-Recht unterstützen wir Sie gerne beim Aufsetzen Ihrer Rechtstexte im Onlineshop. Gemeinsam erstellen wir wirksame und sichere AGB im E-Commerce, um teure Abmahnungen oder Rechtsstreits zu vermeiden. Kontaktieren Sie uns jederzeit für ein unverbindliches Erstgespräch.

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AGB-RECHT FÜR E-COMMERCE

AGB sind Verträge, die von einer Vertragspartei (meist: Onlineshop-Betreiber) erstellt werden, ohne dass es bei jedem einzelnen Vertragsschluss zu Vertragsverhandlungen kommt. Die andere Vertragspartei (meist: Verbraucher) akzeptiert diese einfach, ohne Änderungen vorzunehmen. Dies ist insbesondere in Onlineshops, also im E-Commerce, längst üblich.

AGB so konzipiert, dass sie auf eine Vielzahl von Verträgen angewandt werden können. Es handelt sich also um vorformulierte Verträge, die für eine Vielzahl von Vertragsabschlüssen genutzt werden sollen. 

Schauen wir uns hierzu im Folgenden ein paar Beispiele und rechtliche Fakten an.

AGB: BEISPIELE AUS DEM E-COMMERCE 

AGB eignen sich besonders gut für Geschäftsmodelle im Bereich E-Commerce. Denn niemand hat Zeit und Muße, mit jedem Kunden einen eigenen, individuell verhandelten Vertrag aufzusetzen. Oder haben Sie schon einmal in einem Onlineshop Vertragsverhandlungen geführt? Wohl eher nicht. 

Im E-Commerce enthalten AGB vor allem die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Umfasst sind beispielsweise die Kaufbedingungen, Zahlungsarten und die Widerrufsrechte. Aber auch Rechte und Pflichten zur Löschung des Kontos oder Vorgaben zum Versand oder Haftungsbeschränkungen sind häufig darin zu finden.

Im Gesetz sind keine Inhalte für die AGB festgelegt, es steht also den Betreibern von einem Onlineshop frei, eigene Regelungen zu treffen. Die Voraussetzung ist jedoch, dass die AGB rechtlich wirksam sind – und hierzu macht das Gesetz klare Vorgaben.

WANN SIND AGB UNWIRKSAM? 

Weil es keine individuellen Vertragsverhandlungen gibt, sind die Regelungen zu AGB besonders streng. Im deutschen Recht sind AGB in den §§ 305 ff. BGB geregelt. Dabei gibt es viele Vorgaben, die eingehalten werden müssen, um eine Nichtigkeit, also eine rechtliche Unwirksamkeit der AGB zu vermeiden.

Um Verbraucher zu schützen, sind vor allem mehrdeutige oder überraschende Klauseln unwirksam. Sollten die AGB den gesetzlichen Regelungen (zum Beispiel zu den Verjährungsfristen oder der Haftung) widersprechen, können diese ebenfalls unwirksam sein. Im schlimmsten Fall sind die gesamten AGB nichtig, also komplett ungültig. Das gilt es in jedem Fall zu vermeiden.

Wichtig ist bei AGB für ihre Wirksamkeit vor allem: 


Diese Liste ist nicht abschließend und ersetzt keine Rechtsberatung durch einen spezialisierten Anwalt. Wenden Sie sich für eine verlässliche Auskunft bitte direkt an uns. In einem Erstgespräch Kontakt ‣ Dr. Michel de Araujo Kurth M.A (ra-araujo-kurth.de) klären wir Ihre offenen Fragen zum Thema AGB und unterstützen Sie dabei, rechtliche Risiken zu vermeiden.

AGB: DAS SIND DIE VORTEILE FÜR EINEN ONLINESHOP

Eine gesetzliche Pflicht zur Erstellung von AGB besteht nicht. Hat ein Onlineshop keine AGB, greifen ausschließlich die gesetzlichen Vorgaben, insbesondere jene aus dem BGB und HGB. Möchten Betreiber eines Onlineshops eigene Regelungen verfassen und vom Gesetz abweichen, ist das im Grunde nur über die AGB möglich. Vertragsverhandlungen mit jedem einzelnen Kunden zu führen, ist häufig ineffizient und rechtlich riskant.Zudem ermöglichen AGB den Betreibern, den umfassenden Informations- und Belehrungspflichten nachzukommen, die in Deutschland und innerhalb der EU gelten. Meist werden diese gemeinsam mit den Datenschutzinformationen und der Widerrufsbelehrung vor Abschluss des Bestellvorgangs kenntlich gemacht. So wird “auf einen Schlag” allen Pflichten nachgekommen, ohne viel Aufwand zu betreiben. Kurz: Wer einmal rechtswirksame AGB erstellt hat, muss sich dann im Regelfall nicht mehr darum kümmern. Das ist insbesondere in der schnelllebigen Welt des E-Commerce sinnvoll.

RECHTSSICHERE AGB FÜR ONLINE SHOPS ERSTELLEN LASSEN – DARAUF SOLLTEN SIE ACHTEN

Um AGB zu erstellen, gibt es viele Möglichkeiten. Das Gesetz schreibt nicht vor, wie AGB zu erstellen sind oder was deren Inhalt sein muss. Wie bei individuellen Verträgen auch, kommt es daher ganz auf den Shop und die Branche an, welchen Inhalt die AGB haben sollten und können. Zur Erstellung der AGB gibt es im Internet verschiedene Möglichkeiten: Sie selbst erstellen, eine einfache AGB-Vorlage verwenden oder einen AGB-Generator nutzen. Allerdings sind diese drei Möglichkeiten in den seltensten Fällen zielführend.Zum einen sollten AGB immer individuell formuliert werden, denn nicht jeder Onlineshop ist gleich. Verträge sind immer individuell gestaltet, denn jedes Rechtsgeschäft unterliegt anderen Bedürfnissen und Wünschen. Hier auf allgemeine Vorlagen zurückzugreifen, bedeutet zum Teil auch, bei der Gestaltung des eigenen Geschäftsmodells auf viele Freiheiten zu verzichten.

Zum anderen ist es wichtig, dass die AGB wirksam und rechtssicher sind. Andernfalls greifen trotz AGB am Ende die gesetzlichen Regelungen. Unwirksame AGB sind im Grunde wertlos. Aus ihr ergeben sich keinerlei Pflichten oder Rechte für die Beteiligten. Viele Generatoren oder Vorlagen können veraltet oder falsch sein, was insbesondere im schnell wachsenden E-Commerce fatale Folgen mit sich bringen kann.

AGB VORLAGE ODER AGB ANWALT: WAS IST BESSER?

Zwar werden im Internet unzählige Vorlagen, Muster und Generatoren angeboten, die AGB für den Onlineshop in Sekundenschnelle erstellen können. Das ist meistens der kostengünstigste Weg. Aber er bringt auch rechtliche Risiken mit sich.Gerade als Startup und junges Unternehmen im E-Commerce sind die finanziellen Mittel begrenzt. Bei der Rechtssicherheit sollte aber nicht gespart werden. Vorgefertigte AGB bringen immer das Risiko mit sich, unwirksam zu sein und somit nicht ihren Zweck zu erfüllen. Insbesondere kommerziell genutzte Websites, also vor allem Onlineshops sollten daher auf eine anwaltliche Unterstützung setzen.

Wichtig sind dabei folgende Punkte:

  1. Eine AGB Vorlage kann veraltet sein und nicht der aktuellen Rechtsprechung entsprechen – das macht sie unwirksam. Im Fall von Unwirksamkeit greift dann die gesetzliche Regelung, welche das Unternehmen im Zweifel schlechter stellt. 
  2. Beim Kopieren von AGB können auch unwissentlich Urheberrechte verletzt werden. Das kann zu einem langen und teuren Rechtsstreit führen. 
  3. Viele Muster und Generatoren enthalten nur allgemeine Regelungen, die gar nicht zu Ihrem Onlineshop passen. 
  4. Die AGB-Vorlage kann zudem sittenwidrige oder verbotene Klauseln enthalten – das kann zu teuren Abmahnungen und Rechtsstreitigkeiten führen. 
  5. Veraltete oder unwirksame AGB müssen ständig überarbeitet werden, das kostet Zeit und Nerven. Zudem müssen immer die Kunden informiert werden, wenn die AGB geändert wurden. 

Es spricht also viel für individuelle Betreuung durch einen fachkundigen AGB Anwalt. So sind Sie sicher vor Abmahnungen und Unwirksamkeiten. Denn auch lückenhafte AGB können zu teuren Rechtsstreitigkeiten mit Ihren Kunden führen. Sollte es zu einer Änderung der Rechtsprechung kommen, wird Ihr Anwalt Sie darüber in Kenntnis setzen. So sind Sie immer auf dem neuesten Stand.

SCHRITT FÜR SCHRITT: AGB VOM ANWALT ERSTELLEN LASSEN - SO GEHT’S!

Um eine Abmahnung oder teure Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, kann ein Anwalt mit Ihnen gemeinsam individuelle AGB erstellen. Dafür können Sie sich bereits im Vorhinein anschauen, welchen Inhalt die AGB haben sollten und was für Ihren Online-Shop von Bedeutung ist. Um ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Fragen dabei wichtig sind, können Sie gerne die folgende Checkliste benutzen. Diese dient zur Orientierung und ersetzt keine anwaltliche Beratung. 

  1. AGB oder gesetzliche Regelung? – AGB sind keine Pflicht. Ganz oder teilweise können auch gesetzliche Regelungen benutzt werden. Diese können unter Umständen auch einfach in die AGB integriert werden. 
  2. B2B oder B2C? – Mit wem machen Sie Geschäfte, Unternehmer oder Verbraucher? Verbraucher stehen im AGB-Recht unter einem besonderen Schutz, deshalb gelten hier sehr strenge Regeln. 
  3. Wie sollen die AGB eingebunden werden? – AGB müssen sichtbar und leicht zu finden sein. Sie sind in den Kundenvertrag einzubeziehen. Sie müssen festlegen, wie Sie die AGB in Ihrem Onlineshop bestmöglich unterbringen können. 
  4. Häkchen setzen oder nicht? – Bei der Einbindung stellt sich die Frage, ob Sie im Bestellvorgang lediglich auf die AGB hinweisen oder eine Checkbox einbinden, die angeklickt werden muss. Eine Checkbox hemmt vielleicht die Nutzererfahrung, sorgt jedoch für mehr Rechtssicherheit. 
  5. Inhalt und Aktualität der AGB prüfen – Welchen Inhalt sollten die AGB haben? Überraschende Klauseln sind zum Beispiel rechtlich unwirksam. Auch mehrdeutige oder von der Rechtsprechung gekippte AGB sollten nicht verwendet werden. Es droht eine Abmahngefahr. 
  6. Keine fremden AGB nutzen! – Schauen Sie sich gerne andere AGB zur Inspiration an, einfach übernehmen sollten Sie diese aber nicht. Im Zweifel machen Sie sich einer Urheberrechtsverletzung schuldig. Anders ist es nur bei gesetzlichen Regelungen. Diese dürfen auch wörtlich übernommen werden.

FAZIT 

AGB sind ein wichtiger Bestandteil von Onlineshops und im E-Commerce. Weil sie entscheidend für den Vertragsschluss sind, ist es wichtig, wirksame AGB zu erstellen. Hier gibt es strenge Vorgaben, auf die Onlineshop-Betreiber achten müssen.Gerne klären wir mit Ihnen, was für Ihr Geschäftsmodell wichtig zu vereinbaren ist. Sie können sich zudem Gedanken machen, was zusätzlich noch in den AGB erwähnt werden soll. Danach werden wir Sie darüber aufklären, welche rechtlichen Einschränkungen es gibt, welche Klauseln aufgenommen werden können und welche gesetzlichen Regelungen verbindlich und nicht änderbar sind. So wird sichergestellt, dass Ihre AGB auch wirklich rechtssicher und wirksam sind und es nicht zu bösen Überraschungen kommt. 

VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG UMGEHEN - SO GEHT’S!

Die eigene Immobilie oder eine andere große Anschaffung bringt in der Regel auch eine große finanzielle Belastung mit. Häufig geht das mit der Aufnahme eines Kredits einher, der über viele Jahre oder Jahrzehnte abzuzahlen ist. Nicht selten kommt es vor, dass Menschen ihren Kredit schneller abbezahlen können oder wegen Trennung oder im Krankheitsfall den Darlehensvertrag vorzeitig kündigen möchten. 

Schlecht nur, wenn die Bank nicht mitspielt – und eine Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) fordert. Diese fällt an, wenn der Kredit vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Als Ausgleich für entgangene Zinsen fordern Banken und Kreditinstitute dann eine Entschädigung. Welche Konsequenzen das hat, womit zu rechnen ist und wie Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung umgehen können, erfahren Sie in diesem Beitrag. 

Sie möchten Ihren Kredit vorzeitig kündigen? 

Wir unterstützen Sie bei allen rechtlichen Fragen und helfen Ihnen, die Vorfälligkeitsentschädigung nach Möglichkeit zu umgehen. Vereinbaren Sie dazu ganz einfach ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren Anwälten im Bank- und Kapitalmarktrecht Kontakt ‣ Dr. Michel de Araujo Kurth M.A (ra-araujo-kurth.de).

Gemeinsam klären wir, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Rechte Ihnen gegenüber Ihrer Bank zustehen. 

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VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG UND KREDIT: WAS MUSS MAN DARÜBER WISSEN?

Wer sein Darlehen vor Laufzeitende kündigen möchte, muss in der Regel mit einer Vorfälligkeitsentschädigung rechnen. Diese dient als eine Art Schadensersatz für die Bank, um die entgangenen Zinsen auszugleichen. Banken rechnen nämlich bei Vertragsschluss damit, dass die gesamten Zinsen gezahlt werden. Diese Einnahmen gehen natürlich verloren, wenn Sie den Vertrag vorher kündigen. 

Sparen können Sie als Darlehensnehmer durch die vorzeitige Abzahlung des Kredits in der Regel also nichts. Im Gegenteil: Bei Kündigung fallen meist mehrere tausend Euro an, bei Immobilien sogar noch mehr. Schauen wir uns dazu ein Beispiel aus der Praxis an.

VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG AM BEISPIEL VON EINEM IMMOBILIENKREDIT 

Trotz steigender Immobilienpreise träumen immer noch viele Menschen von einem Eigenheim. Umso glücklicher sind Menschen, wenn dieser Wunsch mithilfe eines Immobilienkredits in Erfüllung geht. Doch welche Kosten kommen auf Sie zu, wenn der Traum vom Eigenheim zum Albtraum wird? 

Wir machen in unserer Kanzlei häufig die Erfahrung, dass Menschen ihren Immobilienkredit vorzeitig kündigen müssen, sei es durch Trennung, schwere Krankheit oder den Verlust des Arbeitsplatzes. 

Vor 10 Jahren mussten Darlehensnehmer etwa 11 % des Restbetrags des Darlehens als Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank zahlen. Wie hoch die Entschädigung ausfällt, hängt unter anderem von der Restlaufzeit, der Höhe der Restschuld, den vereinbarten Zinsen und dem aktuellen Bauzins ab. Auch die Restlaufzeit des Sollzinssatzes kann eine Rolle spielen. 

Bei einem Immobilienkredit kann die Vorfälligkeitsentschädigung mehrere zehntausend Euro betragen. Es gilt also, die Vorfälligkeitsentschädigung zu vermeiden.

VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG BERECHNEN MIT FORMEL

Wie hoch die Entschädigung im Einzelnen ausfällt, hängt auch von der Methode ab, wie die Banken diese berechnen. Eine einfache Mathe-Formel gibt es dabei leider nicht. Es gibt jedoch zwei Methoden, die Banken nutzen, um die Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen: die Aktiv-Aktiv-Methode und die Aktiv-Passiv-Methode. Schauen wir uns das einmal an.

DIE AKTIV-AKTIV-METHODE 

Bei dieser Methode wird davon ausgegangen, dass die Bank das zurückgezahlte Darlehen direkt jemand anderem gewähren kann. So entsteht der Bank nur dann ein Verlust, wenn der Bauzins in der Zwischenzeit gesunken ist. Diesen entgangenen Gewinn muss dann der Darlehensnehmer ausgleichen. 

DIE AKTIV-PASSIV-METHODE 

Diese Methode wird häufiger eingesetzt und geht davon aus, dass das zurückgezahlte Geld am Kapitalmarkt angelegt wird. Sie berechnet dann die Rendite für die Anlage bei gleicher Restlaufzeit und den Vertragszins, den die Bank erhalten hätte. Die Differenz zwischen Rendite und potenziellen Vertragszins ergibt dann die Entschädigungssumme. Welche Methode in Ihrem Fall zum Einsatz kommen wird oder gekommen ist, hängt vom Einzelfall ab. Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen und die für Sie bestmögliche Lösung zu finden. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

WAS PASSIERT MIT DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG BEI STEIGENDEN ZINSEN? 

Bei steigenden Zinsen fällt in der Regel keine Vorfälligkeitsentschädigung an, weil die Bank dann durch Ihre Kündigung sogar Gewinn erwirtschaften kann, zumindest nach der Aktiv-Aktiv-Methode. In einigen Fällen kann sogar ein Negativ-Wert das Ergebnis sein, den die Bank Ihnen auszahlen müsste. Bisher gibt es jedoch keine Rechtsprechung dazu, dass sie das tatsächlich tun muss. In diesem Fall kann sich eine rechtliche Beratung lohnen, um die Erfolgsaussichten zu ermitteln.

SO KÖNNEN SIE EINE VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG UMGEHEN

Nicht immer müssen Darlehensnehmer eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. So gibt es eine Vielzahl von Fällen, in denen die Forderung rechtlich unwirksam ist oder aus anderen Gründen nicht durchgesetzt werden kann. Im Einzelnen bestehen folgende Möglichkeiten, die jedoch nicht abschließend sind:

  1. Kündigung des Darlehensvertrags durch die Bank: Kündigen nicht Sie, sondern die Bank, müssen Sie keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Das gilt auch dann, wenn wegen ausbleibender Ratenzahlung gekündigt wird. 
  2. Sonderkündigungsrecht (§ 489 BGB): Nach 10 Jahren Laufzeit haben Verbraucher das Recht, den Darlehensvertrag mit einer Frist von 6 Monaten zu kündigen, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird (sog. Umschuldung). Dies kann sich anbieten, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern. Allerdings fällt die Kündigungsfrist meist sehr lang aus.
  3. Fehlerhafte Widerrufsbelehrung: Ist die Widerrufsfrist noch nicht verstrichen, können Sie den Vertrag noch widerrufen, also rückgängig machen. Wenn eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung komplett fehlt, können Sie ohne Vorfälligkeitsentschädigung kündigen. 
  4. Variabler Zinssatz im Vertrag: Gibt es einen variablen Zinssatz, der vereinbart wurde, entfällt der Anspruch der Bank auf Vorfälligkeitsentschädigung. Sie dürfen das Darlehen dann mit einer Frist von 3 Monaten kündigen. 


Gerne beraten wir Sie zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten, wenn Sie die Vorfälligkeitsentschädigung umgehen oder vermeiden möchten. Nehmen Sie jederzeit Kontakt zu uns auf.

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KANN MAN EINE VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG ZURÜCKFORDERN?

In vielen Fällen haben Betroffene die Vorfälligkeitsentschädigung schon gezahlt, sind jedoch im Nachgang misstrauisch geworden. Was passiert, wenn man eine bereits gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückfordern möchte? Das kommt unter anderem auf den Zeitpunkt der Zahlung an.Wenn die Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung weniger als 3 Jahre zurückliegt, kann diese unter Umständen auch eingefordert werden, wenn keine Rechtfertigung für die Forderung einer solchen besteht. 

Ein erfahrener und spezialisierter Anwalt (Kontakt ‣ Dr. Michel de Araujo Kurth M.A (ra-araujo-kurth.de) wird für Sie prüfen können, ob der Darlehensvertrag möglicherweise unwirksam war oder ob andere Gründe bestanden, die eine Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung ausschließen.

LÖSCHUNGSBEWILLIGUNG BEI EINER GRUNDSCHULD  

Bei der Kündigung eines Immobilienkredits kann auch die Löschungsbewilligung relevant sein. Die meisten Menschen überlassen der Bank die Immobilie oder das Grundstück als Sicherheit, wenn Sie einen Kredit für diese aufnehmen. Wer sein Darlehen abbezahlt hat oder umschulden möchte, muss einen Antrag auf Löschungsbewilligung stellen, damit das Recht auf Sicherheit aus dem Grundbuch gelöscht wird. Gleiches gilt übrigens auch für Grundpfandrechte, die im Grundbuch vermerkt sind. 

LÖSCHUNGSBEWILLIGUNG BEANTRAGEN 

Die Löschungsbewilligung wird beim Kreditinstitut, welches die Sicherheit hält, beantragt. Sie muss das Recht auf Sicherheit aufgeben. Diese wird dann zusammen mit dem Antrag auf Löschung aus dem Grundbuch beim Grundbuchamt eingereicht. Dazu ist eine notarielle Beurkundung nötig. 

KOSTEN FÜR DIE LÖSCHUNGSBEWILLIGUNG 

Auch Notare und das Grundbuchamt verlangen für die Löschung bestimmte Gebühren. Diese sind in der Regel rechtlich festgelegt, es lässt sich also im Voraus gut einschätzen, welche Kosten für die Löschungsbewilligung anfallen werden.Dazu lassen Sie sich am besten individuell und persönlich beraten. Eine grobe Orientierung: Die Kosten belaufen sich in der Regel auf mehrere hundert Euro. Bei einer Grundschuld von 200.000 Euro ist dabei mit etwa 500 Euro Gebühren zu rechnen. 

GIBT ES EINE PFLICHT ZUR ERTEILUNG EINER LÖSCHUNGSBEWILLIGUNG? 

Ist das Darlehen abbezahlt oder der Kredit gekündigt, hat die Bank kein Recht, die Sicherheit zu behalten. Eine Löschungsbewilligung ist in der Regel Formsache und kostenlos. Es kommt aber immer wieder vor, dass Banken die Löschungsbewilligung ablehnen oder verzögern. In diesem Fall sollten Sie nicht zögern, einen Anwalt einzuschalten. Dieser kann zur Not die Löschungsbewilligung auch einklagen. Nur so kann Ihre Immobilie lastenfrei werden.

IST EINE DARLEHENSABLÖSUNG VORZEITIG MÖGLICH?

Haben Sie einen größeren Geldbetrag erhalten, der das Darlehen auf einmal tilgen kann, sollten Sie prüfen, ob eine Darlehensablösung möglich ist. In der Regel wird auch hier eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Der zu zahlende Betrag an die Bank setzt sich dann aus der Restsumme und der Vorfälligkeitsentschädigung zusammen. 

Tipp: Sondertilgungen sind in der Regel kostenfrei. Fragen Sie nach, bis zu welcher Höhe diese gestattet sind. So kann eine Vorfälligkeitsentschädigung umgangen werden. 

Auch eine Umschuldung, also die Aufnahme eines neuen Kredits bei einer anderen Bank, kann möglich sein. Sind bereits 10 Jahre verstrichen, ist das problemlos mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten möglich, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss. 

GEBÜHREN BEI VORZEITIGER DARLEHENSABLÖSUNG 

Auch bei einer Darlehensablösung kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Zudem können Bearbeitungsgebühren erhoben werden. Wir prüfen gerne unverbindlich für Sie, ob die entstehenden Gebühren zu hoch ausfallen und unangemessen sind.

FAZIT

Eine Vorfälligkeitsentschädigung kann hohe Kosten verursachen. Es ist daher ratsam, zu versuchen, auf einem anderen Wege zu versuchen, eine solche Zahlung zu umgehen. Dabei kann ein erfahrener und spezialisierter Anwalt helfen. Durch die fachkundige Prüfung des Darlehensvertrages gelingt es meist, Fehler zu finden, die eine Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen. In vielen Fällen ist aber auch ein Sonderkündigungsrecht oder die Auszahlung durch Sondertilgung möglich. 

KRYPTO-BETRUG: SO ERHALTEN SIE IHR GELD ZURÜCK!

Die Beliebtheit von Kryptowährungen nimmt seit Jahren zu. Wer vor vielen Jahren in Bitcoin und Co. investiert hat, kann im Zweifel nun um viel Geld reicher geworden sein. Doch die positive Entwicklung und steigende Kurse in einzelnen Kryptowährungen rufen nicht nur seriöse Anbieter von Krypto auf den Plan: Die Zahl der Fälle von Krypto-Betrug und Verkaufsmaschen nimmt immer weiter zu. 

Es existieren nunmehr unzählige unseriöse Kryptowährungen, die gar keine sind. Zudem nutzen immer mehr Betrüger die Unwissenheit von Anlegern aus, um über falsche Plattformen zum Beispiel ein vermeintliches Investment in Bitcoin & Co. anzubieten. In diesem Beitrag zeige ich Ihnen, wie Sie sich schützen und rechtlich dagegen wehren können. 

Sie sind betroffen von Krypto-Betrug? 

Damit sind Sie nicht allein. Als erfahrene Anwälte im Bank- und Kapitalmarktrecht helfen wir Ihnen, Ihr Geld zurückzubekommen. Kontaktieren Sie uns ganz einfach für ein unverbindliches Erstgespräch.

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WAS IST EIN KRYPTO-BETRUG?

Krypto-Betrug ist jede Form von Betrug, bei der mit oder über Kryptowährungen getäuscht wird. Dabei gibt es viele verschiedene Formen von Krypto-Betrug. Von gefälschten Börsen über betrügerische Broker bis zu unverhältnismäßig hohen Kosten oder Schneeballsystemen ist alles dabei. 

Gut zu wissen
Einen eigenen Straftatbestand für Krypto-Betrug gibt es im juristischen Sinne nicht. Der Betrug (§ 263 StGB) ist im Strafrecht eine Handlung, bei der ein Täter über Tatsachen täuscht, um einen Irrtum bei dem Geschädigten hervorzurufen, der zu einer Vermögensverfügung führt. Beim Kryptobetrug besteht meist ein Irrtum über eine (in der Realität oft nicht existierende) Kryptowährung als Anlage. 

WAS MACHT EIN KRYPTO-BETRÜGER?

Fakt ist, dass es nicht nur einen Krypto-Betrüger oder nur eine Betrugsmasche im Kryptobereich gibt. Der Bundeslagebericht zum Cybercrime von 2020 legt nahe, dass es verschiedenste Arten gibt, Kryptobetrug zu begehen, von denen viele weit verbreitet sind. Es ist daher besonders wichtig, die Betrugsmaschen zu kennen und sich vor diesen zu schützen, um Geldverlust zu vermeiden. Im Folgen werden die wichtigsten Maschen erläutert: 

SCHNEEBALLSYSTEME UND CLOUD-MINING-BETRUG 

Bestimmt kennen Sie Schneeballsysteme bereits aus anderen Bereichen, aber auch bei vermeintlichen Kryptowährungen werden sie genutzt. So wurde beispielsweise OneCoin als ein bekannter Krypto-Betrug in den Medien groß betitelt. Oftmals soll es sich dabei um neue Kryptowährungen handeln, die eine hohe Rendite versprechen. Doch die vermeintlichen Renditen des Invests stammen aus den Einzahlungen anderer Kunden. Weil dahinter meist keine echte Kryptowährung und damit kein echtes Investment steht, funktioniert das System nur so lange, wie neue Investoren hinzukommen, deren Beiträge anderen Investoren Renditen ermöglichen. Langfristig bricht das System in sich zusammen und die Mitglieder erleiden Verluste.

Schneeball- oder Pyramidensysteme im Zusammenhang mit Verbrauchern sind in Deutschland zudem illegal (§ 16 Abs. 2 UWG) und können schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

FALSCHE BÖRSEN UND WALLETS 

Nicht nur gefälschte Kryptowährungen, sondern auch gefälschte Börsen und Wallets existieren. Meist nutzen die Anbieter ähnliche Namen wie bekannte Börsen, die sich nur durch einen vermeintlichen Tippfehler unterscheiden. Sie versprechen, bekannte Kryptowährungen anzubieten und locken so Investoren an. Ein Investment erfolgt auch in diesem Fall nie, die Betrüger kassieren das eingezahlte Geld selbst. Gleiches gilt für Wallets oder Apps, die als Aufbewahrungsmöglichkeiten für Kryptowährungen dienen. Dadurch können die Betrüger Zahlungen an sich selbst leiten.

PHISHING 

Beim Phishing versuchen Betrüger, sensible Daten über E-Mails, Nachrichten oder Websites abzufangen. Auch diese können in Form von Wallets oder falschen Börsen auftreten. Durch die Eingabe von sensiblen Daten wie Zahlungsmöglichkeiten oder privaten Schlüsseln, gelangen die Betrüger an Geld oder Kryptowährungen.Es ist daher ratsam, E-Mails oder Nachrichten im Zusammenhang mit Investments immer mehrfach zu überprüfen. Meistens lässt sich anhand der Absenderadresse schnell erkennen, dass es sich um Betrug handelt. Auf fremden Websites sollten Sie niemals sensible Daten eingeben, auch wenn Sie aktiv dazu aufgefordert werden.

PUMP-AND-DUMP 

Schwankungen sind bei den meisten Wertanlagen normal, auch bei Krypto. Betrüger treiben jedoch häufig bei kaum bekannten Kryptowährungen den Preis gezielt und künstlich in die Höhe, um dann alles auf einmal zu verkaufen. Anleger können dabei nur Verluste erleiden, hohe Gewinne sind nahezu ausgeschlossen. Bleiben Sie daher misstrauisch bei außergewöhnlichen Preisschwankungen und überprüfen Sie die Herkunft dieser sorgfältig.

KRYPTO-BETRUG: WAS TUN ALS BETROFFENER?

Wenn Sie Betroffener von Kryptobetrug geworden sind, ist es wichtig, schnell und entschieden zu handeln. Gerade in der oft undurchsichtigen Welt des Internets ist es häufig schwierig, seriöse und unseriöse Anbieter voneinander zu unterscheiden. Es gibt daher keinen Grund, sich für den Krypto-Betrug selbst verantwortlich zu machen.Wichtig ist in jedem Fall, keine weiteren Zahlungen zu leisten und zu versuchen, bereits gesendetes Geld zurückzuholen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und gehen Sie nicht auf Drohungen ein. Oft versuchen Krypto-Betrüger gezielt durch kurze Zahlungsfristen und vermeintliche Konsequenzen Angst zu verbreiten.

Soweit möglich, sollten Sie Beweise sichern. Dazu dienen Screenshots von Chats, Webseiten, Kontoständen und Ähnlichem. Sichern Sie auch Kontaktdaten wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen. Alles, was den Betrug nachweisen kann, hilft. Bleiben Sie außerdem wachsam, denn einige Betrüger melden sich erneut bei den Opfern, häufig unter anderen Namen. Schützen Sie sich und Ihre Geräte außerdem mit Antivirus-Software vor Malware-Infektionen, die Ihren Computer oder das Smartphone befallen könnten. Vermeiden Sie es, auf Links innerhalb von fremden oder Misstrauen erweckenden E-Mails zu klicken. Wenn Sie unsicher sind, ob die E-Mail tatsächlich von Ihrem Broker oder Ihrer Bank stammt, rufen Sie dort an und lassen Sie sich die Echtheit bestätigen.

Damit es gar nicht erst zu einem Geldverlust kommt, hier einige wichtige Tipps, um Kryptobetrug zu vermeiden, gerade dann, wenn Sie mit dem Anlegen beginnen möchten: 

  1. Seien Sie misstrauisch! Misstrauen schützt vor Betrug. Hinterfragen Sie Angebote, die zu verlockend klingen, um wahr zu sein. Krypto ist immer auch Spekulation und mit Risiken verbunden. Wer ein risikoloses Invest verspricht, lügt. 
  2. Recherchieren Sie über den Anbieter: Im Internet gibt es zu allen Themen viele Bewertungen und Erfahrungsberichte von Nutzern. Vertrauen Sie nur auf bekannte und verlässliche Broker und Finanzdienstleister. Oder am Beispiel von OneCoin: Hier reicht ein Blick auf Wikipedia, um zu erkennen, dass es sich um Betrug handelt. 
  3. Teilen Sie nie sensible Daten. Das gilt vor allem für private Schlüssel, Kontodaten oder Passwörter. Auch Namen, Adressen und E-Mails können für Betrug genutzt werden.
  4. Nehmen Sie Warnungen ernst: Nicht nur, wenn Sie von anderen Menschen kommen, auch Sicherheitswarnungen von Apps und Webseiten sollten Sie ernst nehmen. Führen Sie regelmäßig Updates durch, um Sicherheitslücken zu schließen.

Wenden Sie sich schnellstmöglich an einen erfahrenen Anwalt, wenn Sie gegen Krypto-Betrug vorgehen möchten.

Als Experten für Bank- und Kapitalmarktrecht bieten wir Ihnen ein unverbindliches Erstgespräch Kontakt an, in dem Sie uns das Geschehene in Ruhe schildern können. Daraufhin unterstützen wir Sie gerne dabei, die Täter rechtlich zu belangen. 

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KRYPTO-BETRUG: SO ERHALTEN SIE IHR GELD ZURÜCK!

Wenn Sie von Krypto-Betrug betroffen sind, sollten Sie nicht lange zögern. Reagieren Sie schnell, denn so erhöhen sich die Chancen, die Täter zu ergreifen und Ihr Geld zurückzubekommen. Die folgende Checkliste dient zur groben Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung durch einen spezialisierten Anwalt. Gerne geben wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch eine verlässliche rechtliche Auskunft zu Ihrem individuellen Fall.

  1. Zahlen Sie nicht weiter und versuchen Sie, alle weiteren Transaktionen zu stoppen. Lassen Sie sich dabei auch nicht unter Druck setzen. 
  2. Sichern Sie alle vorhandenen Beweismittel wie E-Mails, Chats, Kontostände etc. 
  3. Speichern Sie Ihre Daten wie Blockchain-Daten ab und melden Sie diese.
  4. Achten Sie auf weitere Straftaten wie etwa Identitätsdiebstahl oder Geldwäsche.
  5. Verfolgen Sie den weiteren Verlauf der Geldströme und die Entwicklung auf der Blockchain. 
  6. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. So können Sie auch verhindern, dass Ihnen der Vorwurf der Geldwäsche gemacht wird, wenn in Ihrem Namen illegale Aktivitäten folgen. 
  7. Kontaktieren Sie so schnell wie möglich einen erfahrenen Anwalt, der Ihnen die rechtlichen Möglichkeiten erläutert und Sie dabei unterstützt, Ihr Geld zurückzubekommen. Je früher Sie in den Betrug eingreifen, desto höher stehen meist die Chancen, das Investment zu “retten”.

MUSS MAN KRYPTOBETRUG MELDEN? 

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (kurz: BaFin) warnt bereits vor Betrug im Bereich Kryptowährungen. Eine Strafanzeige ist keine Pflicht, kann aber helfen, die Verantwortlichen ausfindig zu machen. Durch eine Strafanzeige werden die Ermittlungsbehörden auf den Fall aufmerksam und können strafrechtlich gegen die Täter vorgehen. Sitzen diese im Ausland, ist eine Zusammenarbeit mit anderen Behörden möglich. Außerdem schützen Sie sich selbst davor, dass der Verdacht auf Sie fällt, wenn Ihr Name für illegale Aktivitäten genutzt wird.Erstatten viele Menschen Anzeige, erhöht sich zudem das öffentliche Interesse an solchen Betrugsmaschen. Viele Menschen bedeuten auch viele Beweise, die zur Ergreifung der Täter führen können. Eine Anzeige ist daher häufig der einzige Weg, um das gesellschaftliche Problem von Kryptobetrug anzugehen.

Lassen Sie sich dabei gerne anwaltlich unterstützen, wenn Sie unsicher sind.

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HERAUSFORDERUNGEN BEI VORZEITIGER DARLEHENSABLÖSUNG: ERFAHRUNGEN UND STRATEGIEN UNSERER KANZLEI

Die frühzeitige Rückzahlung eines Immobiliendarlehens stellt oft eine Hürde dar, da Banken dazu neigen, diesen Prozess zu blockieren oder zu verzögern, wenn keine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt wird. Trotz der potenziellen Schwierigkeiten seitens der Finanzinstitute möchten wir Ihnen verdeutlichen, dass es durchaus mögliche Strategien gibt, um diese Entschädigung zu umgehen oder zu minimieren.

In unserer Anwaltskanzlei häufen sich die Anfragen von Klienten, die mit dem Problem konfrontiert sind, dass ihre finanzierenden Banken die vorzeitige Ablösung des Darlehens entweder verweigern oder stark verzögern und die Zahlung von überhöhten oder unberechtigten Vorfälligkeitsentschädigungen verlangen. Insbesondere Kunden der DSL-Bank berichten von Verzögerungen und anderen Schwierigkeiten.

Im weiteren Verlauf möchten wir Ihnen einen Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen bei einer vorzeitigen Darlehensrückzahlung und den damit verbundenen Entschädigungen, sei es eine Vorfälligkeitsentschädigung oder eine Nichtabnahmeentschädigung, geben.

1. GESETZLICHE REGELUNG BEZÜGLICH DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Wenn Sie in Betracht ziehen, Ihr Immobiliendarlehen vorzeitig zurückzuzahlen, ist es von entscheidender Bedeutung, die Grundlagen der Vorfälligkeitsentschädigung zu verstehen. Diese Entschädigung, gelegentlich als Strafgebühr oder Strafzins bezeichnet, kann von Banken unter bestimmten Bedingungen erhoben werden, wenn Sie Ihr Darlehen vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit zurückzahlen.

Die gesetzlichen Bestimmungen zur Vorfälligkeitsentschädigung finden sich unter anderem im § 502 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Nach dieser Regelung kann der Darlehensgeber unter gewissen Umständen eine angemessene Entschädigung für den entstandenen finanziellen Schaden verlangen, wenn der Darlehensnehmer sich dazu entscheidet, sein Darlehen mit festem Sollzinssatz vorzeitig zurückzuzahlen. Diese Regelung gilt für Standard-Verbraucherkreditverträge nur, wenn der feste Sollzinssatz zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses festgelegt wurde.

1.2 Unterscheidung zwischen Vorfälligkeits- und Nichtabnahmeentschädigung

Es ist wichtig, zwischen Vorfälligkeitsentschädigung und Nichtabnahmeentschädigung zu differenzieren.

1.3 Vorfälligkeitsentschädigung

Die Vorfälligkeitsentschädigung ist eine Gebühr, die von Kreditinstituten erhoben wird, wenn ein Darlehensnehmer sein Darlehen vor dem vereinbarten Ende der Laufzeit zurückzahlt. Diese Entschädigung dient dazu, die Bank für den entgangenen Gewinn aus den Zinszahlungen zu entschädigen, die sie über die ursprünglich vereinbarte Laufzeit erhalten hätte. Die Berechtigung zur Erhebung dieser Gebühr und ihre Höhe hängen von verschiedenen Faktoren ab, darunter das aktuelle Zinsumfeld, die verbleibende Darlehenslaufzeit und die spezifischen Vertragsbedingungen.

1.4 Nichtabnahmeentschädigung

Im Gegensatz dazu steht die Nichtabnahmeentschädigung, die fällig wird, wenn ein Darlehensnehmer die Auszahlung eines zugesagten Darlehens nach Vertragsabschluss doch nicht in Anspruch nimmt. Dies kann geschehen, wenn sich die Pläne des Darlehensnehmers ändern oder wenn er aus irgendeinem Grund das Darlehen nicht mehr benötigt. Diese Entschädigung soll die Bank für die Vorbereitungskosten des Darlehens und für entgangene Zinseinnahmen entschädigen, die sie erwartet hätte, wenn das Darlehen wie geplant ausgezahlt und zurückgezahlt worden wäre.

2. BESTIMMUNGEN, WANN DIE BANK KEINE VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG VERLANGEN DARF

Wie bereits angedeutet, gibt es bestimmte Umstände, unter denen eine Bank (oder der Darlehensgeber) keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen darf. Diese werden im Folgenden näher erläutert:

2.1 Zehnjahresfrist bei festen Zinssätzen

Ein wichtiger Aspekt, den Darlehensnehmer im Auge behalten sollten, ist die sogenannte Zehnjahresfrist. Falls Sie einen Kredit mit einem festen Zinssatz für mehr als zehn Jahre abgeschlossen haben, gewährt Ihnen § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB ein wertvolles Recht: Nach Ablauf von zehn Jahren haben Sie das Recht, das Darlehen mit einer Frist von sechs Monaten zu kündigen, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung entrichten zu müssen. Diese Regelung ermöglicht es Ihnen, strategisch aus einem langfristigen Kreditvertrag auszusteigen, ohne zusätzliche finanzielle Belastungen zu tragen.

2.2 Kündigung seitens der Bank

Eine weitere wichtige Ausnahme betrifft Fälle, in denen die Bank selbst den Darlehensvertrag kündigt. Sollte die Bank aus bestimmten Gründen – etwa aufgrund von Zahlungsverzug – beschließen, den Kreditvertrag zu kündigen, darf sie keine Vorfälligkeitsentschädigung fordern. In solchen Situationen sind lediglich Verzugszinsen fällig. Diese Regelung schützt Verbraucher vor zusätzlichen finanziellen Belastungen in ohnehin schon schwierigen Zeiten. Die Nichterhebung einer Vorfälligkeitsentschädigung bei bankseitiger Kündigung wurde durch höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt und vom BGH bestätigt (Urteil vom 17.01.2013 – XI ZR 512/11). Der Darlehensgeber darf im Falle einer von ihm ausgesprochenen Kündigung lediglich angemessene Verzugszinsen verlangen.

2.3 Fehlerhafte Vertragsangaben

Ein weiterer entscheidender Punkt, der die Erhebung einer Vorfälligkeitsentschädigung ausschließt, sind fehlerhafte oder unvollständige Vertragsangaben gemäß § 502 Abs. 2 Nr. 2 BGB. Falls in Ihrem Darlehensvertrag wesentliche Informationen – wie Details zur Laufzeit, zum Kündigungsrecht oder zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung – fehlen oder unklar sind, kann dies Ihre Position stärken. Verträge, die ab dem 21.03.2016 abgeschlossen wurden, müssen diese Informationen klar und transparent enthalten. Entdecken Sie unzureichende Angaben in Ihrem Vertrag, könnte dies ein wirksames Mittel sein, um die Forderung einer Vorfälligkeitsentschädigung anzufechten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass unzureichende Vertragsangaben zu folgenden Aspekten zu einem Ausschluss der Vorfälligkeitsentschädigung führen können, bei Verträgen, die ab dem 21.03.2016 geschlossen wurden:

Die Darstellung der Informationen zur Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung in einem Darlehensvertrag ist von zentraler Bedeutung. Diese müssen nicht nur vorhanden sein, sondern auch verständlich und transparent. Diese Anforderungen sind entscheidend, damit der Darlehensnehmer die Berechnung nachvollziehen kann.

Die Rechtsprechung, insbesondere die Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 05.11.2019 (Az. XI ZR 650/18) und des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main vom 01.07.2020 (Az. 17 U 810/19), unterstreicht die Bedeutung dieser Anforderungen. Der BGH fordert, dass Kreditinstitute die wesentlichen Parameter für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung im Vertrag grob darstellen müssen. Das OLG Frankfurt am Main betont, dass zusätzliche Angaben, die über die erforderlichen Informationen hinausgehen, ebenfalls klar und verständlich sein müssen.

3. DIE BERECHNUNG DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG VERSTEHEN

Die spezifischen Berechnungsmethoden der Banken für die Vorfälligkeitsentschädigung können für Laien oft undurchsichtig sein. Es ist ratsam, sich über die gängigen Methoden – wie die Aktiv-Passiv-Methode und die Aktiv-Aktiv-Methode – zu informieren, um sicherzustellen, dass die geforderte Summe gerechtfertigt und gesetzeskonform ist (siehe auch BGH 7.11.2000 – XI ZR 27/00).
3.1 Die Aktiv-Passiv-Methode und die Aktiv-Aktiv-Methode

Die Banken verwenden in der Regel zwei anerkannte Methoden, um die Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen: die Aktiv-Passiv-Methode und die Aktiv-Aktiv-Methode. Bei der Aktiv-Passiv-Methode wird angenommen, dass die Bank das zurückgezahlte Kapital am Kapitalmarkt reinvestiert. Die Differenz zwischen den ursprünglichen Kreditkonditionen und den aktuellen Wiederanlagekonditionen bestimmt die Höhe der Entschädigung. Die Aktiv-Aktiv-Methode hingegen geht davon aus, dass die Bank das Kapital erneut in Form eines Darlehens vergibt.Lassen Sie uns die Aktiv-Passiv-Methode, die von den Banken bevorzugt verwendet wird, genauer betrachten.

Gemäß der von BGH genehmigten Berechnungsmethode, der Aktiv-Passiv-Methode, wird angenommen, dass die vorzeitig zurückgezahlten Kreditmittel am Kapitalmarkt reinvestiert werden. Die daraus resultierenden Einnahmen durch Zinsen werden gegen den entgangenen Zinsertrag des ursprünglichen Darlehens aufgerechnet. Die zu zahlende Vorfälligkeitsentschädigung ergibt sich somit aus der Differenz zwischen den Zinseinnahmen des ursprünglichen Kredits und den Erträgen aus laufzeitgleichen Hypothekenpfandbriefen. Der resultierende Betrag wird um angemessene Summen für eingesparte Verwaltungskosten und das wegfallende Risiko reduziert.Zwei Faktoren beeinflussen die Vorfälligkeitsentschädigung nach der Aktiv-Passiv-Methode besonders ungünstig und können sie in die Höhe treiben: Das Zinsniveau des aktuellen Kapitalmarktes und die Restlaufzeit des Darlehens. Wenn das Zinsniveau niedrig ist im Vergleich zu dem Zins des zurückgezahlten Darlehens, ist die Differenz zwischen den Erträgen aus dem ursprünglichen Darlehen und den Erträgen aus den Hypothekenpfandbriefen entsprechend höher. Ebenso wirkt sich eine lange Restlaufzeit des Darlehens negativ aus.

3.2 Einfluss der aktuellen ZinssätzeWie bereits erwähnt, spielen die aktuellen Zinssätze eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung. Wenn die derzeitigen Zinssätze niedriger sind als die Ihres Darlehens, entsteht der Bank ein Zinsausfallschaden, der durch die Entschädigung ausgeglichen werden soll.

3.3 Weitere Berechnungsgrundlagen der BankenDie Bank ist verpflichtet, die entscheidenden Faktoren, die in die Kalkulation der Vorfälligkeitsentschädigung einfließen, transparent zu machen (BGH 7.11.2000 – XI ZR 27/00). Selbst wenn die Bank ein Computerprogramm zur Ermittlung der Entschädigung nutzt, muss sie die zugrunde liegenden finanzmathematischen Prinzipien klar darlegen, um eine Nachprüfung zu ermöglichen. Besonders wichtig ist die genaue Angabe der verwendeten (Wiederanlage-)Zinssätze, die so spezifiziert sein müssen, dass eine Verifizierung mit öffentlich verfügbaren Daten problemlos möglich ist.

3.4 Berücksichtigung von Sondertilgungen und TilgungsoptionenBei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung müssen auch vereinbarte Sondertilgungen und Tilgungsoptionen berücksichtigt werden. Wenn Sie in Ihrem Vertrag Sondertilgungsrechte oder die Möglichkeit zur Änderung des Tilgungssatzes vereinbart haben, kann dies die Höhe der Entschädigung maßgeblich beeinflussen. Diese Optionen reduzieren potenziell den Betrag, den Sie der Bank schulden, und sollten daher in der Berechnung mindernd berücksichtigt werden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Bank alle diese Faktoren in ihrer Berechnung einbezieht, um Ihre finanziellen Interessen zu schützen.

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4. WEITERE MÖGLICHKEITEN ZUR UMGEHUNG DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

4.1. Fehlerhafte Widerrufsbelehrung im Vertrag

Eine Möglichkeit, der Vorfälligkeitsentschädigung zu entgehen, besteht darin, dass der Kreditvertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung aufweist. Wenn die Widerrufsbelehrung nicht korrekt formuliert oder unvollständig ist, kann dies dem Darlehensnehmer das Recht geben, den Kreditvertrag auch Jahre nach Abschluss noch zu widerrufen. Ein erfolgreicher Widerruf führt dazu, dass der Vertrag so behandelt wird, als wäre er nie abgeschlossen worden, wodurch keine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt.
4.2. Kredite mit variablen Zinssätzen

Bei Darlehen mit variablen Zinssätzen besteht die Möglichkeit, das Darlehen ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuzahlen. Variable Zinssätze passen sich regelmäßig den Marktbedingungen an, was bedeutet, dass es für den Darlehensgeber keine festgelegte Zinserwartung gibt.
4.3. Zuteilungsreifer Bausparvertrag und bereits abgerufenes Bauspardarlehen

Ein zuteilungsreifer Bausparvertrag bietet die Möglichkeit, ein bestehendes Immobiliendarlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung abzulösen. Sobald der Bausparvertrag zuteilungsreif ist und bereits ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen wurde, kann das bestehende Immobiliendarlehen zurückgezahlt werden, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird.
4.4 Sicherheiten bzw. Pfandtausch der Immobilie

Eine weitere Methode, um eine Vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen, besteht im Pfandtausch. Dabei erfolgt der Austausch der Sicherheit für das Darlehen – üblicherweise die Immobilie – gegen eine andere Sicherheit, ohne dass das Darlehen selbst gekündigt wird. Wenn die neue Sicherheit für die Bank akzeptabel ist und den gleichen oder einen höheren Wert bietet als die ursprüngliche Sicherheit, kann dies ohne die Notwendigkeit einer Vorfälligkeitsentschädigung realisiert werden. Diese Option kann besonders vorteilhaft sein, wenn Sie die Immobilie verkaufen möchten, aber das Darlehen behalten wollen (BGH 03.02.2004 – XI ZR 398/02).

5. BERECHTIGTER ANSPRUCH AUF VORZEITIGE ABLÖSUNG EINES VERBRAUCHERDARLEHENSVERTRAGES FÜR IMMOBILIEN GEMÄSS § 500 ABS. 2 BGB

Gemäß § 500 Abs. 2 BGB hat der Darlehensnehmer eines Verbraucherdarlehensvertrages für Immobilien das Recht, das Darlehen vorzeitig abzulösen, sofern ein berechtigtes Interesse besteht. Ein solches berechtigtes Interesse könnte zum Beispiel dann vorliegen, wenn der Darlehensnehmer die Immobilie veräußern möchte. Der Gesetzgeber versteht unter „berechtigtem Interesse“ im Sinne des § 500 Abs. 2 BGB entsprechend § 490 Abs. 2 BGB (vgl. BT-Drs. 18/5922, 90).
5.1. Alternativer Gebrauch der Immobilie

Ein berechtigtes Interesse für die vorzeitige Ablösung des Darlehens liegt vor, wenn der Darlehensnehmer beabsichtigt, die Immobilie, die als Sicherheit für das Darlehen dient, anderweitig zu nutzen. Dies könnte der Fall sein, wenn die Immobilie verkauft werden soll oder wenn sie für andere wirtschaftliche Zwecke genutzt werden muss, die eine Ablösung des Darlehens erfordern. Die Bank sollte in solchen Situationen die Möglichkeit zur vorzeitigen Ablösung gewähren, um die wirtschaftliche Handlungsfreiheit des Darlehensnehmers nicht zu beeinträchtigen.
5.2. Nutzung einer Verkaufschance

Ein berechtigter Grund für eine vorzeitige Ablösung liegt vor, wenn der Darlehensnehmer eine Gelegenheit zum Verkauf der Immobilie nutzen möchte. Dies ermöglicht es dem Darlehensnehmer, von Marktchancen zu profitieren, ohne durch das bestehende Darlehen in seiner wirtschaftlichen Handlungsfreiheit eingeschränkt zu sein. Die Bank sollte in solchen Fällen die vorzeitige Ablösung des Darlehens ermöglichen, um dem Darlehensnehmer die freie Wahl seiner wirtschaftlichen Entscheidungen zu ermöglichen.
5.3. Sicherung eines größeren Kredits

Ein berechtigtes Interesse kann auch bestehen, wenn der Darlehensnehmer die belastete Immobilie benötigt, um einen erheblich umfangreicheren Kredit abzusichern, der bei der ursprünglichen kreditgebenden Bank nicht erhältlich ist. In solchen Fällen ist die wirtschaftliche Handlungsfreiheit des Darlehensnehmers betroffen, da die Immobilie für die Realisierung eines wichtigen finanziellen Vorhabens erforderlich ist.

5.4. Vereinbarung zwischen den VertragsparteienEs besteht die Möglichkeit, dass Darlehensnehmer und Bank eine Vereinbarung treffen, die auch in anderen Fällen ein berechtigtes Interesse an der vorzeitigen Vertragsbeendigung anerkennt. Eine solche Vereinbarung kann ausdrücklich oder stillschweigend erfolgen. Zum Beispiel kann die Vereinbarung einer Tilgungsaussetzung gegen Abtretung der Ansprüche aus einer kapitalbildenden Lebensversicherung als implizite Zustimmung gesehen werden, dem Darlehensnehmer oder seinen Erben ein Recht zur vorzeitigen Kreditrückführung einzuräumen.

6. DIE ROLLE VON ANWÄLTINNEN UND ANWÄLTEN IM BANKRECHT

Die vorzeitige Ablösung eines Darlehens kann eine komplexe Angelegenheit sein, und Darlehensnehmer sehen sich oft Herausforderungen wie hohen Vorfälligkeitsentschädigungen, undurchsichtigen Vertragsbedingungen und mangelnder Transparenz bei der Berechnung gegenüber. Anwältinnen und Anwälte für Bankrecht können in solchen Situationen wertvolle Unterstützung bieten. Sie können die Angemessenheit der geforderten Vorfälligkeitsentschädigung überprüfen, bei Verhandlungen mit der Bank assistieren und sicherstellen, dass die Rechte der Darlehensnehmer gewahrt bleiben.6.1 Überprüfung der Vorfälligkeitsentschädigung

Ein Hauptanliegen für Darlehensnehmer ist oft das mangelnde Verständnis für die Berechnung und die Rechtmäßigkeit der Vorfälligkeitsentschädigung. Anwältinnen und Anwälte für Bankrecht können die Berechnungsmethoden der Bank überprüfen und sicherstellen, dass diese den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Sie helfen dabei, die Berechnung zu entschlüsseln und zu überprüfen, ob alle relevanten Faktoren korrekt berücksichtigt wurden.6.2 Verhandlungen mit der Bank

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Verhandlung mit der Bank, insbesondere wenn es darum geht, die Vorfälligkeitsentschädigung zu reduzieren oder anzufechten. Anwältinnen und Anwälte können als Vermittler agieren und die Kommunikation mit der Bank übernehmen. Mit ihrem juristischen Fachwissen und ihrer Verhandlungserfahrung können sie günstigere Bedingungen für die Darlehensnehmer aushandeln.6.3 Rechtliche Unterstützung bei Streitigkeiten

Falls es zu Streitigkeiten bezüglich der Vorfälligkeitsentschädigung kommt, sind Anwältinnen und Anwälte für Bankrecht unverzichtbar. Sie können die Darlehensnehmer vor Gericht vertreten und insbesondere dabei helfen, zu Unrecht gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen zurückzufordern. Die Regelverjährungsfrist für die Geltendmachung solcher Rückzahlungsansprüche beträgt drei Jahre.6.4 Präventive Maßnahmen und strategische Planung

Es ist ratsam, bereits vor Abschluss des Darlehensvertrags eine Anwältin oder einen Anwalt für Bankrecht zu konsultieren. Um das Risiko hoher Vorfälligkeitsentschädigungen zu minimieren, sollten Darlehensnehmer bereits bei Vertragsabschluss auf flexible Bedingungen achten. Optionen wie Sondertilgungen oder die Möglichkeit zur Änderung des Tilgungssatzes können langfristig mehr Freiheit und finanzielle Vorteile bieten.6.5 Frühe Berücksichtigung von Sondertilgungsoptionen

Beim Abschluss eines Immobiliendarlehens ist es ratsam, Sondertilgungsoptionen zu vereinbaren. Diese ermöglichen es Darlehensnehmern, außerplanmäßige Zahlungen zu leisten, ohne eine Vorfälligkeitsentschädigung befürchten zu müssen. Durch die Integration von Sondertilgungsoptionen in den Darlehensvertrag kann die Flexibilität erhöht und potenzielle zukünftige finanzielle Belastungen reduziert werden.6.6 Auswahl der richtigen Zinsbindungsdauer

Die Wahl der passenden Zinsbindungsdauer ist ein weiterer wichtiger Aspekt der strategischen Planung. Eine kürzere Zinsbindung bietet mehr Flexibilität, kann aber zu höheren Zinssätzen führen, während eine längere Bindung niedrigere Zinsen bietet, jedoch weniger Flexibilität bei der vorzeitigen Kreditablösung ermöglicht.6.7 Nutzung von Tilgungssatzänderungen

Eine weitere Möglichkeit zur Minimierung zukünftiger finanzieller Risiken ist die Vereinbarung einer Tilgungssatzänderung. Diese ermöglicht es, die Tilgungsrate während der Laufzeit des Darlehens anzupassen. Eine höhere Tilgungsrate kann die Darlehenslaufzeit verkürzen und somit die mögliche Vorfälligkeitsentschädigung verringern. Es ist wichtig sicherzustellen, dass diese Flexibilität im Darlehensvertrag verankert ist, um von potenziellen Zinsänderungen oder Veränderungen in der persönlichen Finanzsituation zu profitieren.

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7. WARUM SCHNELLES HANDELN BEI VERZÖGERUNGEN ODER VERWEIGERUNG DER VORZEITIGEN DARLEHENSABLÖSUNG

7.1 Verzögerung des ImmobilienverkaufsDie Verzögerung der vorzeitigen Ablösung von Darlehen durch Banken wie die DSL-Bank kann den Prozess des Immobilienverkaufs erheblich stören. Verkäufer geraten in Schwierigkeiten, wenn sie ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können, was zu Verzögerungen beim Abschluss des Verkaufs führt. Die Beauftragung eines Anwalts im Bankrecht kann entscheidend sein, um die Bank zur Bereitstellung der erforderlichen Dokumente für die Darlehensablösung zu bewegen.

7.2 Finanzielle Belastungen durch anhaltende ZinszahlungenOhne rechtzeitige Darlehensablösung muss der Darlehensnehmer weiterhin Zinsen für das bestehende Darlehen zahlen, was zu unnötigen finanziellen Belastungen führt. Ein Anwalt im Bankrecht kann strategische Schritte unternehmen, um die Bank zu einer zügigeren Bearbeitung zu bewegen und Möglichkeiten zur Umgehung oder Reduzierung der Vorfälligkeitsentschädigung aufzuzeigen.

7.3 Schwierigkeiten bei der NeufinanzierungDarlehensnehmer, die aufgrund von Verzögerungen bei der Darlehensablösung Schwierigkeiten bei der Neufinanzierung oder beim Erhalt eines neuen Darlehens haben, können von der Expertise eines Anwalts im Bankrecht profitieren. Der Anwalt kann dabei helfen, die Blockade der Bank zu überwinden und den Weg für zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten zu ebnen.

7.4 Rechtliche Beratung zur Durchsetzung von AnsprüchenWenn die Verzögerung der Darlehensablösung zu finanziellen Verlusten führt, kann der Darlehensnehmer Anspruch auf Schadensersatz haben. Ein Anwalt im Bankrecht kann eine entscheidende Rolle spielen, indem er die Ansprüche des Darlehensnehmers bewertet und bei der Durchsetzung gegenüber der Bank unterstützt.

7.5 Stress und Unannehmlichkeiten für den DarlehensnehmerDie Unsicherheit und der zusätzliche Verwaltungsaufwand, der mit Verzögerungen bei der Darlehensablösung einhergeht, können für den Darlehensnehmer stressig und zeitaufwendig sein. Ein erfahrener Anwalt im Bankrecht kann diesen Stress minimieren, indem er den Prozess effektiv steuert und den Darlehensnehmer umfassend berät.

7.6 Unterstützung bei der Durchsetzung der LöschungsbewilligungEin Anwalt im Bankrecht kann wertvolle Unterstützung bieten, indem er komplexe Bankverfahren navigiert und sicherstellt, dass die Rechte der Darlehensnehmer gewahrt bleiben. Ob es darum geht, die DSL-Bank zur Erteilung einer Löschungsbewilligung zu bewegen oder Alternativen zur Vermeidung von Vorfälligkeitsentschädigungen zu finden, die Fachkenntnis des Anwalts ist von unschätzbarem Wert.

8. HANDELN SIE SCHNELL 

Die vorzeitige Ablösung eines Immobiliendarlehens kann eine finanziell kluge Entscheidung sein, wenn sie sorgfältig und gut informiert getroffen wird. Nutzen Sie verfügbare Ressourcen und ziehen Sie bei Bedarf professionelle Beratung hinzu, um die besten Entscheidungen für Ihre finanzielle Zukunft zu treffen.

Wenn Sie Probleme bei der Durchsetzung Ihres Rechts auf vorzeitige Darlehensablösung haben, stehen Sie nicht allein da. Viele Immobilieneigentümer und Darlehensnehmer sehen sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Das Zögern kann nicht nur zu weiteren Verzögerungen führen, sondern auch zu zusätzlichen Kosten. Ein spezialisierter Anwalt kennt die rechtlichen Hürden und kann Sie effektiv durch den Prozess führen. Gerne können Sie sich an unsere Kanzlei wenden, um eine unverbindliche und kostenlose telefonische Erstberatung zu erhalten.

1. VERSTEHEN SIE IHRE RECHTE

1.1 Was bedeutet eine Löschungsbewilligung?

Nach vollständiger Rückzahlung Ihres Immobiliendarlehens haben Sie das Recht, von Ihrer Bank eine Löschungsbewilligung zu erhalten. Diese Bewilligung ist erforderlich, um die Grundschuld oder Hypothek aus dem Grundbuch zu entfernen. Das Verständnis Ihrer Rechte ist der erste Schritt, um sicherzustellen, dass Ihre Bank Ihren Ansprüchen gerecht wird.

Eine Löschungsbewilligung ist ein Dokument, das von Ihrer Bank ausgestellt wird, nachdem Sie Ihr Immobiliendarlehen vollständig zurückgezahlt haben. Es dient als Nachweis dafür, dass die Sicherheit, die im Grundbuch eingetragen ist – normalerweise eine Grundschuld oder Hypothek –, gelöscht werden kann. Dieses Dokument ist wesentlich für die Löschung des Eintrags im Grundbuchamt.

1.2 Ihre rechtliche Position

Nach vollständiger Tilgung Ihres Darlehens haben Sie einen rechtlichen Anspruch auf die Erteilung der Löschungsbewilligung durch Ihre Bank. Die Bank ist verpflichtet, Ihnen diese Bewilligung ohne unnötige Verzögerungen auszustellen. Sollte die Bank diesen Prozess unbegründet verzögern, stehen Ihnen rechtliche Mittel zur Verfügung.

1.3 Die Bedeutung für Ihr Eigentum

Durch die Löschung der Grundschuld oder Hypothek aus dem Grundbuch wird Ihre rechtliche Position geklärt. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie planen, die Immobilie in Zukunft zu verkaufen oder zu beleihen. Ohne die Löschung könnten potenzielle Käufer oder Kreditinstitute zögern, da der Eintrag auf eine belastete Immobilie hinweist.

2. KOMMUNIKATION MIT IHRER BANK

2.1 Erster Schritt: Die Anfrage

Beim ersten Kontakt mit Ihrer Bank ist es wichtig, formell die Löschungsbewilligung anzufordern. Dies sollte idealerweise schriftlich erfolgen, sei es per Brief (mit Einwurf-Einschreiben oder Einschreiben-Rückschein), E-Mail oder über das Online-Kundenserviceportal, sofern verfügbar. In Ihrem Schreiben sollten Sie deutlich machen, dass Ihr Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde und Sie nun die Ausstellung der Löschungsbewilligung erwarten. Vergessen Sie nicht, Ihre Darlehensnummer und andere relevante Details anzugeben, um den Prozess zu beschleunigen.

2.2 Dokumentation der Korrespondenz

Es ist von großer Bedeutung, alle Kommunikationswege mit der Bank zu dokumentieren. Behalten Sie Kopien aller Briefe, E-Mails oder anderer Formen der Kommunikation. Falls es zu Telefonaten kommt, notieren Sie sich Datum, Uhrzeit, den Gesprächspartner und die wesentlichen Punkte des Gesprächs. Diese Dokumentation kann später als Nachweis dienen, insbesondere wenn es zu Unstimmigkeiten oder rechtlichen Maßnahmen kommt.

2.3 Festlegung von Fristen und Nachverfolgung

Setzen Sie in Ihrer Anfrage eine angemessene Frist für die Ausstellung der Löschungsbewilligung. Eine solche Frist drängt die Bank dazu, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu handeln, und gibt Ihnen einen klaren Zeitpunkt für ein Follow-up, falls keine Antwort erfolgt.

Sollte die Bank die Frist verstreichen lassen, ohne zu reagieren, nehmen Sie erneut Kontakt auf, um Ihre Anfrage zu bekräftigen und zu zeigen, dass Ihnen eine zügige Lösung wichtig ist.

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3. IDENTIFIZIERUNG VON BLOCKADEN

3.1 Analyse der Hauptprobleme

Ein wesentlicher Schritt zur Bewältigung von Hindernissen ist deren genaue Identifizierung und Verständnis. Typische Problempunkte bei der Beschaffung einer Löschungsbewilligung können unklare Kommunikation seitens der Bank, unerwartete Verzögerungen im Prozess und mangelnde Transparenz bezüglich erforderlicher Dokumente oder Schritte sein (zum Beispiel die noch ausstehende Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung). Indem Sie diese Hindernisse erkennen, können Sie gezielter nach Lösungen suchen und die Bank gegebenenfalls auf spezifische Probleme hinweisen.

3.2 Bewältigung von Verzögerungen

Verzögerungen können besonders frustrierend sein, insbesondere wenn Sie darauf warten, Ihre Immobilie zu verkaufen oder weitere finanzielle Schritte zu planen. Wenn Sie feststellen, dass die Bearbeitung Ihrer Löschungsbewilligung ungewöhnlich lange dauert, ist es wichtig, proaktiv zu handeln. Fragen Sie bei der Bank nach dem Status Ihrer Anfrage und bestehen Sie auf einem klaren Zeitplan für die Fertigstellung. Dokumentieren Sie alle Interaktionen, um Ihre Bemühungen und die Reaktionszeiten der Bank bei Bedarf nachweisen zu können.

3.3 Klärung und Erfüllung von Bankanforderungen

Es kann sein, dass zusätzliche Dokumente oder Schritte erforderlich sind, von denen Sie zunächst nichts wussten. Klären Sie mit Ihrer Bank, ob alle erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden und ob es weitere Anforderungen für die Ausstellung der Löschungsbewilligung gibt. Dies kann helfen, Missverständnisse zu beseitigen und den Prozess zu beschleunigen.

4. WIE EIN ANWALT FÜR BANKRECHT HELFEN KANN

4.1 Analyse Ihrer Situation durch Experten

Ein Anwalt für Bankrecht kann Ihre Situation aus juristischer Sicht analysieren und feststellen, ob die Bank Ihre Rechte möglicherweise verletzt hat. Durch eine eingehende Prüfung Ihres Falls kann der Anwalt beurteilen, ob die Bank angemessene Fristen einhält, die erforderlichen Dokumente ordnungsgemäß bearbeitet und Ihre Anfragen mit gebotener Sorgfalt behandelt. Diese fachkundige Bewertung ist entscheidend, um zu verstehen, welche weiteren rechtlichen Schritte Sie unternehmen können.

4.2 Professionelle Unterstützung bei der Kommunikation

Ein Anwalt kann als Ihr Vertreter fungieren und direkt mit der Bank kommunizieren. Dies ist besonders hilfreich, wenn bisherige Kommunikationsversuche nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt haben. Der Anwalt kann sicherstellen, dass Ihre Anfragen klar und eindeutig formuliert sind und dass die Bank diese ernst nimmt. Eine formelle und professionelle Kommunikation durch einen Anwalt kann oft dazu beitragen, den Prozess zu beschleunigen.

4.3 Einleitung rechtlicher Schritte

Wenn erforderlich, kann ein Anwalt für Bankrecht rechtliche Schritte ergreifen, um die Erteilung der Löschungsbewilligung zu erzwingen. Dies kann von der Einreichung einer förmlichen Beschwerde bis hin zur Einleitung gerichtlicher Maßnahmen reichen, je nachdem, wie die Bank auf frühere Anfragen reagiert hat. Der Anwalt kann auch dabei helfen, mögliche Schadensersatzansprüche zu bewerten und durchzusetzen, falls die Verzögerung der Bank Sie finanziell oder anderweitig beeinträchtigt hat.

5. ERGREIFEN RECHTLICHER SCHRITTE BEI BEDARF

5.1 Evaluierung der rechtlichen Möglichkeiten

Wenn die Bank weiterhin nicht kooperiert und die Löschungsbewilligung verweigert, ist es wichtig, Ihre rechtlichen Optionen zu prüfen. Ich kann Ihnen dabei helfen, die potenziellen Schritte zu verstehen, die Sie unternehmen können, um Ihre Rechte durchzusetzen. Dazu gehören möglicherweise die Einleitung eines Klageverfahrens oder die Beantragung einer einstweiligen Verfügung. Diese rechtlichen Schritte können Druck auf die Bank ausüben, um Ihren Fall priorisiert zu behandeln.

5.2 Vorbereitung und Einreichung rechtlicher Unterlagen

Sollten rechtliche Maßnahmen erforderlich sein, ist eine gründliche Vorbereitung und Einreichung der notwendigen Dokumente unerlässlich. Ihr Anwalt wird alle erforderlichen Unterlagen zusammenstellen, um Ihre Forderungen zu stützen, und sicherstellen, dass sie korrekt und fristgerecht bei den entsprechenden Behörden eingereicht werden.

5.3 Vertretung vor Gericht

Wenn Ihr Fall vor Gericht geht, ist eine professionelle Vertretung von entscheidender Bedeutung. Ein spezialisierter Anwalt wird Sie vor Gericht vertreten, Ihre Argumente präsentieren und Ihre Rechte verteidigen. Rechtsstreitigkeiten können komplex sein, und ein erfahrener Anwalt wird Strategien entwickeln, um ein positives Ergebnis für Sie zu erzielen. Dabei berücksichtigt er sowohl die rechtlichen Aspekte als auch die spezifischen Umstände Ihres Falls, um Ihre Erfolgsaussichten zu maximieren.

6. HANDELN SIE SCHNELL!

Wenn Sie Probleme bei der Erlangung Ihrer Löschungsbewilligung haben, sind Sie nicht allein. Viele Immobilieneigentümer und Darlehensnehmer stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Das Zögern kann nicht nur zu weiteren Verzögerungen führen, sondern auch zusätzliche Kosten verursachen. Ein spezialisierter Anwalt kennt die rechtlichen Hürden und kann Sie effektiv durch den Prozess führen. Zögern Sie nicht, sich an unsere Kanzlei zu wenden, um eine unverbindliche und kostenfreie telefonische Erstberatung zu erhalten.

KONTOSPERRE - EINE KNIFFLIGE SITUATION

In meiner langjährigen Tätigkeit als Rechtsanwalt im Bereich Bankrecht bin ich bestens vertraut mit den Herausforderungen und dem Stress, der mit einer unerwarteten Kontosperre einhergeht. Dieser Artikel dient als Leitfaden für alle, die sich mit der schwierigen Situation einer gesperrten Bankverbindung konfrontiert sehen. Wir erläutern, wie Sie mithilfe rechtlicher Unterstützung wieder Zugriff auf Ihr Konto erhalten können und welche Schritte Sie unternehmen können, um die Kontrolle über Ihre finanziellen Angelegenheiten zurückzuerlangen. Wenn Sie persönlich von dieser Situation betroffen sind, zögern Sie nicht, sich an unsere Kanzlei zu wenden, um eine kostenfreie Erstberatung zu erhalten. Des Weiteren übernehmen wir gerne die Kommunikation mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.

1. UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN KONTOSPERRE UND KONTOKÜNDIGUNG

Es ist von großer Bedeutung, den Unterschied zwischen einer Kontosperre und einer Kontokündigung zu klären. Bei einer Kontokündigung wird das Konto nach Ablauf der Kündigungsfrist aufgelöst, während bei einer Kontosperre das Konto weiterhin besteht, jedoch der Kontoinhaber keinen Zugriff darauf hat. Dies bedeutet, dass sämtliche Transaktionen über das Konto blockiert sind. Oftmals erfolgt eine unangekündigte Sperrung des Kontos ohne Angabe von Gründen, was erhebliche Schwierigkeiten für den Kontoinhaber mit sich bringen kann.

2. WIE EIN ANWALT FÜR BANKRECHT BEI DER ERMITTLUNG UND KLÄRUNG DER GRÜNDE FÜR DIE KONTOSPERRUNG BEHILFLICH SEIN KANN

Eine Kontosperrung, oft von der Bank einseitig durchgeführt, kann unerwartet auftreten. Es ist von großer Wichtigkeit, einen Rechtsanwalt für Bankrecht zu Rate zu ziehen, um die Situation zu verstehen und eine rasche Aufhebung der Kontosperrung zu erwirken. Ein Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann hierbei entscheidende Unterstützung leisten.

Beratung bei Kontosperren und Kontopfändungen

Banken handeln in der Regel im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, müssen jedoch gleichzeitig die Rechte der Kontoinhaber wahren. Von Verdachtsmomenten auf Geldwäsche bis hin zu überzogenen Konten – es gibt zahlreiche Ursachen für eine Kontosperrung.

2.1 Automatisierte Sicherheitssysteme und Fehlalarme

Moderne Banken setzen häufig automatisierte Systeme ein, um verdächtige Aktivitäten zu identifizieren. Diese Systeme können jedoch gelegentlich irrtümliche Alarme auslösen, beispielsweise bei ungewöhnlich hohen Transaktionen oder internationalen Überweisungen. Solche automatischen Entscheidungen können zu ungerechtfertigten Kontosperrungen führen, weshalb es ratsam ist, dass ein Anwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht den Fall individuell überprüft.

2.2 Unzureichende Kundeninformationen und Datenschutz

Eine Kontosperrung kann auch auf unzureichende Kundeninformationen zurückzuführen sein. Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, Kundeninformationen regelmäßig zu aktualisieren. Wenn ein Kunde es versäumt, diese Aktualisierungen vorzunehmen, kann dies zur Sperrung des Kontos führen. Datenschutzgesetze können manchmal die direkte Kommunikation der Banken über die Gründe für eine Kontosperrung erschweren, was die Situation für den Kunden zusätzlich verwirrend machen kann.

2.3 Verdacht auf illegale Aktivitäten

Neben Geldwäscheverdacht können auch andere illegale Aktivitäten wie Betrug, Identitätsdiebstahl oder Finanzierung von Terrorismus zu einer Kontosperrung führen. In solchen Fällen muss die Bank den Verdacht den zuständigen Behörden melden, was den Prozess der Kontofreigabe verlängern kann. Professionelle Rechtsberatung ist in diesen Situationen unerlässlich, um die Rechtmäßigkeit der Kontosperrung zu prüfen und deren Aufhebung zu erreichen.

2.4 Gerichtliche Anordnungen

In einigen Fällen kann eine Kontosperrung aufgrund einer gerichtlichen Anordnung erfolgen. Dies kann bei laufenden Gerichtsverfahren der Fall sein, insbesondere in Fällen von Pfändungen oder bei der Beschlagnahme von Vermögenswerten im Rahmen von Scheidungs- oder Erbschaftsstreitigkeiten.

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3. NEGATIVE FOLGEN EINER ANHALTENDEN KONTOSPERRUNG

Eine anhaltende Kontosperrung kann erhebliche finanzielle Auswirkungen haben, die sich negativ auf Ihre finanzielle Stabilität auswirken. Ohne Zugriff auf Ihre Geldmittel können Sie möglicherweise wichtige Rechnungen und Darlehen nicht fristgerecht begleichen, was zu Verzugsgebühren oder sogar zu einem negativen Eintrag in Ihrer Bonitätsauskunft führen kann.

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Dies wiederum kann Ihre Kreditwürdigkeit beeinträchtigen und die Abwicklung zukünftiger finanzieller Transaktionen, wie die Beantragung von Krediten oder die Anmietung einer Wohnung, erschweren.

Wenn Sie Unternehmer oder Selbstständiger sind, kann eine Kontosperrung erhebliche Auswirkungen auf Ihre geschäftlichen Aktivitäten haben. Ohne Zugriff auf Geschäftskonten können Sie möglicherweise Lieferanten nicht bezahlen, Gehälter nicht auszahlen und den täglichen Geschäftsbetrieb nicht aufrechterhalten. Dies kann das Vertrauen von Geschäftspartnern und Kunden beeinträchtigen und im schlimmsten Fall die Existenz Ihres Unternehmens gefährden.

Eine andauernde Kontosperrung kann gravierende finanzielle und persönliche Konsequenzen haben. Aus diesem Grund ist rechtliche Unterstützung bei einer Kontosperrung von entscheidender Bedeutung, um langfristige negative Auswirkungen zu verhindern.

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4. RECHTSLAGE BEI UNGERECHTFERTIGTEN KONTOSPERRUNGEN

4.1 Ungerechtfertigter Verdacht auf Geldwäsche und die Verantwortung der Banken

Oftmals stellt sich heraus, dass anfängliche Verdachtsmomente auf Geldwäsche unbegründet sind. In solchen Fällen ist die Bank gesetzlich dazu verpflichtet, das Konto nach einer gewissen Zeit wieder freizugeben. Eine unnötige Fortführung der Kontosperrung kann als Verletzung der Rechte des Kontoinhabers gemäß dem Zahlungsdienstevertrag gemäß § 675f BGB betrachtet werden.

4.2 Zeitliche Begrenzung von Kontosperrungen bei Verdacht auf Geldwäsche

Banken dürfen Konten nicht übermäßig lange aufgrund eines Verdachts auf Geldwäsche gesperrt halten, wenn sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Es wird erwartet, dass Banken gemäß den Vorgaben des Geldwäschegesetzes handeln und das Konto nach einer angemessenen Prüfungsfrist wieder freigeben. Die Dauer dieser Prüfung sollte angemessen sein, um die Rechte und finanziellen Interessen des Kontoinhabers zu wahren. Die Unterstützung durch einen Anwalt kann entscheidend sein, um die Rechte des Kontoinhabers zu schützen und eine rasche Kontofreigabe zu erreichen.

4.3 Schadensersatzanspruch bei ungerechtfertigter Kontosperrung

Wenn eine Kontosperrung ungerechtfertigt war und der Kontoinhaber dadurch finanzielle Verluste oder andere Schäden erlitten hat, besteht möglicherweise ein Anspruch auf Schadensersatz. Ein Anwalt für Bankrecht kann dabei helfen, die Bank zur Rechenschaft zu ziehen und sicherzustellen, dass sie die gesetzlichen Bestimmungen einhält. Die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen erfordert eine sorgfältige Prüfung des Falls und kann dazu beitragen, dass betroffene Kontoinhaber für ihre Verluste entschädigt werden.

4.4 Wiederherstellung des Zugangs zum gesperrten Konto

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Kontoinhaber bei einer ungerechtfertigten Kontosperrung proaktiv handeln. Durch die rechtzeitige Kontaktaufnahme mit einem spezialisierten Anwalt kann der Prozess zur Wiederherstellung des Kontozugangs beschleunigt werden.

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5. EMPFOHLENE MASSNAHMEN BEI KONTOSPERRUNGEN: SCHRITTE ZUR LÖSUNG DES PROBLEMS

Sobald Sie über die Sperrung Ihres Kontos informiert werden, ist schnelles Handeln von größter Bedeutung.

5.2 Festlegung einer Frist für die Bank

Setzen Sie Ihrer Bank eine klare Frist zur Klärung der Situation oder zur Aufhebung der Kontosperrung. Dadurch zeigen Sie Entschlossenheit, die Angelegenheit zügig zu klären. Ein erfahrener Anwalt kann Ihnen bei der Formulierung einer angemessenen und rechtlich fundierten Fristsetzung behilflich sein. Wenn die Kontosperrung unberechtigt ist, ist die Bank nach Ablauf der Frist verpflichtet, die vorgerichtlichen Anwaltskosten zu tragen.

5.3 Dokumentation und Bereitstellung relevanter Unterlagen

Zögern Sie nicht, umgehend Kopien aller Korrespondenz mit Ihrer Bank anzufertigen. Bereiten Sie alle relevanten Unterlagen und Nachweise vor, die zur Klärung der Situation beitragen können. Dazu gehören Kontoauszüge, Nachweise über die Herkunft von Einzahlungen oder andere Dokumente, die Ihre Transaktionen erklären können.

5.4 Anfordern einer schriftlichen Erklärung von der Bank

Fordern Sie von Ihrer Bank eine schriftliche Erklärung über die Gründe für die Kontosperrung an. Eine solche Erklärung ist nicht nur wichtig für Ihr Verständnis, sondern dient auch als Beweismittel im Falle eines möglichen gerichtlichen Verfahrens.

5.5 Inanspruchnahme eines Anwalts für die Kommunikation mit der Bank

Ein spezialisierter Anwalt kann die Kommunikation mit der Bank übernehmen, um sicherzustellen, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben und die Kommunikation effizient und zielgerichtet verläuft. 

Kontosperre – Was tun?

Dies entlastet Sie nicht nur emotional, sondern stellt auch sicher, dass alle rechtlichen Aspekte angemessen berücksichtigt werden. Diese Empfehlungen sollen Ihnen dabei helfen, proaktiv auf die Kontosperrung zu reagieren und Ihre Chancen auf eine schnelle Lösung zu maximieren.

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6. HÄUFIG BETROFFENE BANKEN BEI KONTOSPERRUNGEN

In unserer anwaltlichen Praxis im Bankrecht begegnen uns regelmäßig Fälle von Kontosperrungen, die bei einer Reihe von führenden in Deutschland tätigen Banken auftreten. Hier ist eine Liste der wichtigsten Banken, bei denen es nach unserer Erfahrung häufiger zu Kontosperrungen kommen kann:

Deutsche Bank AG und DSL-Bank
Commerzbank AG
DZ Bank AG
KfW Bankengruppe
UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank)
Postbank
ING-DiBa AG (Teil der niederländischen ING Gruppe)
Sparkassen
Volksbanken und Raiffeisenbanken
Landesbanken
N26
Klarna Bank AB (Schweden)
Fidor Bank AG
Consorsbank (Teil der französischen BNP Paribas Gruppe)
Targobank AG (Tochter der französischen Crédit Mutuel)
Santander Bank (Teil der spanischen Santander Gruppe)
HSBC Trinkaus (Teil der globalen HSBC Gruppe)
Barclays Bank (UK)
BNP Paribas (Frankreich)

Bitte beachten Sie, dass dies keine abschließende Liste ist, und Kontosperrungen können bei anderen Banken ebenfalls auftreten. Es ist immer ratsam, rechtzeitig rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn Sie mit einer Kontosperrung konfrontiert sind, unabhängig von der Bank, bei der Sie Ihr Konto führen.

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7. WIE EIN ANWALT IHNEN RECHTLICHE UNTERSTÜTZUNG BIETEN KANN

Ein erfahrener Anwalt kann in verschiedenen Bereichen wertvolle Hilfe leisten:

Erfolgreiche Aufhebung einer unberechtigten Kontosperrung bei der Postbank

  1. Erstellung eines Aufforderungsschreibens zur Aufhebung der Kontosperrung: Ihr Anwalt kann ein formelles Schreiben verfassen, das die Bank dazu auffordert, Ihr Konto unverzüglich freizugeben. Dieses Schreiben wird Ihre rechtlichen Argumente klar darlegen und die Bank auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Nichtbefolgung hinweisen.
  2. Übernahme der Kommunikation mit der Bank: Anwälte sind erfahren in der professionellen Kommunikation mit Banken und können in Ihrem Namen auftreten. Dies stellt sicher, dass Ihre Anfragen und Bedenken effektiv kommuniziert und berücksichtigt werden.
  3. Beantragung einer einstweiligen Verfügung in dringenden Fällen: In Situationen, in denen eine sofortige Lösung erforderlich ist, um ernsthafte finanzielle oder persönliche Schäden zu verhindern, kann Ihr Anwalt eine einstweilige Verfügung vor Gericht beantragen. Dies ist eine schnelle Maßnahme, um die Bank zur Aufhebung der Sperre zu zwingen.
  4. Durchsetzung der Aufhebung vor Gericht: Wenn die Bank nicht kooperiert, kann Ihr Anwalt den Fall vor Gericht bringen. Dies umfasst die Einreichung einer Klage und die Vertretung Ihrer Interessen vor Gericht.
  5. Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen bei unrechtmäßiger Kontosperrung: Wenn Sie aufgrund einer ungerechtfertigten Kontosperrung finanzielle Verluste erlitten haben, kann Ihr Anwalt Ihnen helfen, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Diese Ansprüche können direkte finanzielle Verluste und auch indirekte Schäden wie Rufschädigung umfassen.

Ein Anwalt für Bankrecht kann Ihnen dabei helfen, Ihre Rechte zu verteidigen und eine schnelle Lösung für Ihr Kontosperrungsproblem zu erreichen.

8. HANDELN SIE SCHNELL!

Wenn Sie mit einer Kontosperrung Ihrer Bank konfrontiert sind, sollten Sie wissen, dass Sie nicht allein sind. Viele Kontoinhaber stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wenn es darum geht, auf ihre eigenen finanziellen Mittel zuzugreifen. Das Zögern kann nicht nur zu weiteren Verzögerungen bei der Lösung des Problems führen, sondern auch zusätzlichen finanziellen und emotionalen Stress verursachen.

Unsere spezialisierten Anwälte sind mit den rechtlichen Aspekten vertraut und können Sie effizient durch den gesamten Prozess begleiten. Unsere Kanzlei bietet Ihnen gerne eine unverbindliche und kostenfreie telefonische Erstbewertung an, um Ihre Situation zu analysieren und die nächsten Schritte zu besprechen. Zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden, um professionelle Unterstützung bei der Aufhebung Ihrer Kontosperrung zu erhalten.

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2. DIE RECHTLICHEN ASPEKTE

2.1 Rechtsgrundlage für den Anspruch auf Löschung der Grundschuld

Der Anspruch auf Löschung einer Grundschuld entsteht automatisch, wenn die Forderung, die durch die Grundschuld gesichert ist, vollständig beglichen ist. Das bedeutet, dass mit der vollständigen Tilgung des Darlehens der ursprüngliche Zweck der Grundschuld, nämlich die Sicherung der Forderung, entfällt, und der Eigentümer das Recht hat, die Löschung der Eintragung im Grundbuch zu verlangen.

Beratung zu Darlehens-, Kredit-, Bürgschafts- und Sparverträgen

2.2 Bedeutung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken

Neben den gesetzlichen Bestimmungen spielen auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Banken eine bedeutende Rolle. Diese AGB enthalten oft detaillierte Regelungen zur Abwicklung von Darlehensverträgen und zur Verwaltung der damit zusammenhängenden Sicherheiten wie Grundschulden. In diesem speziellen Fall waren die AGB der DSL-Bank relevant, da sie Teile des Verfahrens nach vollständiger Tilgung des Darlehens regeln. Die Befolgung dieser AGB ist für beide Vertragsparteien, die Bank und den Darlehensnehmer, verbindlich und stellt eine wichtige rechtliche Grundlage für die Durchsetzung von Ansprüchen dar.

2.3 Die Rolle der Grundbucheintragung und deren Auswirkungen

Die Eintragung einer Grundschuld erfolgt im Grundbuch des entsprechenden Immobilienobjekts. Diese Eintragung dient als öffentliches Dokument zur Dokumentation der Belastungen auf einem Grundstück. Die Löschung der Grundschuld aus dem Grundbuch nach der vollständigen Darlehensrückzahlung ist daher ein entscheidender Schritt, um die Immobilie von jeglichen Belastungen zu befreien. Die Eintragung oder Löschung einer Grundschuld hat direkte Auswirkungen auf die rechtliche Position des Eigentümers und kann die Verfügbarkeit von Krediten oder die Abwicklung weiterer Immobiliengeschäfte beeinflussen. Daher ist die zeitnahe und korrekte Abwicklung solcher Einträge von erheblicher Bedeutung für Immobilieneigentümer.

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3. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR BETROFFENE

3.1 Überprüfung der Darlehensunterlagen und Bestätigung der vollständigen Rückzahlung

Um sicherzustellen, dass alle Zahlungen ordnungsgemäß erfasst wurden und das Darlehen tatsächlich vollständig zurückgezahlt wurde, sollten betroffene Personen zunächst ihre Darlehensunterlagen sorgfältig überprüfen. Eine schriftliche Bestätigung seitens der Bank über die vollständige Tilgung des Darlehens ist in diesem Zusammenhang von entscheidender Bedeutung. Diese schriftliche Dokumentation fungiert als Nachweis gegenüber der Bank und kann im Falle von Konflikten als Beweismittel dienen.

3.2 Kommunikation mit der Bank und formelle Anforderung der Löschungsbewilligung

Nachdem die vollständige Rückzahlung bestätigt wurde, sollten die Betroffenen die Bank formell auffordern, die Löschungsbewilligung für die Grundschuld auszustellen. Diese Aufforderung sollte schriftlich erfolgen, um eine nachvollziehbare Dokumentation sicherzustellen. Bei der Kommunikation ist es ratsam, klare Fristen zu setzen und die Bank auf ihre rechtlichen Verpflichtungen hinzuweisen.

3.3 Berücksichtigung möglicher Verzögerungen und proaktives Handeln

Es ist von Bedeutung, zu beachten, dass es bei Banken zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen kann. Daher ist es wichtig, dass Betroffene proaktiv handeln und regelmäßig den Status ihrer Anfrage erfragen. Sollten die Verzögerungen anhalten, kann es hilfreich sein, sich an höhere Ansprechpartner in der Bank zu wenden oder die Angelegenheit schriftlich eskalieren.

3.4 Einholung einer vorläufigen Freigabeerklärung für weitere Finanzierungsvorhaben

Wenn die Betroffenen planen, weitere Finanzierungsvorhaben in Angriff zu nehmen, die von der Löschung der Grundschuld abhängig sind, kann es sinnvoll sein, eine vorläufige Freigabeerklärung von der Bank zu erhalten. Diese Erklärung kann bei anderen Kreditinstituten als Nachweis dienen, dass die Löschung der Grundschuld bereits veranlasst wurde, auch wenn die formelle Löschung noch aussteht.

3.5 Einklagung der Löschungsbewilligung mit Hilfe eines Anwalts

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4.  LISTE VON BANKEN , BEI DENEN NACH UNSEREN MANDANTENERFAHRUNGEN STARKE VERZÖGERUNGEN BEI DER ERTEILUNG VON LÖSCHUNGSBEWILLIGUNGEN AUFTRETEN KÖNNEN

Deutsche Bank AG

Postbank – eine Niederlassung der Deutschen Bank AG

DLS-Bank

Commerzbank AG

DZ Bank AG

KfW Bankengruppe

Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)

Bayerische Landesbank (BayernLB)

Norddeutsche Landesbank (Nord/LB)

UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank)

Frankfurter Volksbank

Deutsche Pfandbriefbank AG

TARGOBANK

ING Deutschland

Santander Consumer Bank AG

Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Berliner Sparkasse

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HANDELN SIE ZÜGIG!

Wenn Sie Schwierigkeiten bei der Erlangung einer Löschungsbewilligung von Ihrer Bank erfahren, stehen Sie nicht alleine da. Viele Immobilienbesitzer und Kreditnehmer sehen sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Das Zögern kann nicht nur zu weiteren Verzögerungen führen, sondern auch zusätzliche Kosten verursachen. Ein spezialisierter Anwalt kennt die rechtlichen Hürden und kann Sie effektiv durch den Prozess begleiten. Gerne können Sie sich an unsere Kanzlei wenden, um eine unverbindliche und kostenfreie telefonische Ersteinschätzung zu erhalten. Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, übernimmt diese in der Regel die Kosten

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1. PHISHING-E-MAIL AN COMMERZBANK-KUNDEN

Die Betrüger haben gefälschte E-Mails an Commerzbank-Kunden gesendet. In diesen E-Mails wird zur Aktualisierung der PhotoTAN-App aufgefordert, wobei die Aktualisierung angeblich über das Sicherheitsportal erfolgen soll. Die E-Mail enthält einen Link, der angeblich Zugang zu einem sicheren Online-Portal bietet. Die Fälschung wird offensichtlich durch den Link zu einem falschen Portal und durch die unbekannte Anrede. Bitte verwenden Sie niemals diesen Link, und geben Sie keine Daten auf dieser gefälschten Seite ein!

In diesem speziellen Fall versuchen die Betrüger, über gefälschte E-Mails an sensible Bankdaten zu gelangen. Sie nutzen die Angst der Kunden davor, den Zugang zu ihren Konten zu verlieren, um sie zu täuschen.

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2. SCHUTZ VOR PHISHING UND KONTENLEERUNG

Hier sind einige Schutzmaßnahmen, die Sie ergreifen können:

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3. RECHTSLAGE BEI ONLINE-BANKING-BETRUG UND PHISHING

Falls Sie Opfer eines Phishing-Angriffs geworden sind, ist es wichtig zu verstehen, dass die rechtliche Situation in den meisten Fällen zu Ihren Gunsten als Bankkunde steht. Phishing-Fälle führen in der Regel zu nicht autorisierten Überweisungen, und die Banken sind gesetzlich verpflichtet, den entstandenen Schaden zu erstatten. Diese Regelung stärkt Ihre Position als Verbraucher erheblich.

Weitere Informationen zur rechtlichen Situation bei Online-Banking-Betrug und Kontenleerung finden Sie hier:

Opfer von Phishing-Angriffen? Ihre Rechte im Falle von Online-Banking-Betrug

Warnung: Comdirect-Kunden von Phishing-Angriffen betroffen

Phishing-Alarm bei der deutschen Bank

3.1 GRUNDSÄTZLICH POSITIVE RECHTSLAGE BEI PHISHING-FÄLLEN

Es ist beruhigend zu wissen, dass die Gesetzeslage bei Phishing-Fällen tendenziell zugunsten der Bankkunden ist. Die Kreditinstitute müssen in der Regel die finanziellen Schäden, die durch Phishing-Angriffe verursacht wurden, erstatten. Dies bietet Ihnen als Betroffenem einen gewissen Schutz und die Möglichkeit, Ihre Verluste zurückzufordern.

3.2 AUSNAHMEN BEI GROBER FAHRLÄSSIGKEIT UND BEWEISLAST

Es gibt jedoch eine Ausnahme von dieser Regelung: Wenn Sie grob fahrlässig gehandelt haben, könnten die Erstattungsansprüche entfallen. Allerdings liegt die Beweislast für grobe Fahrlässigkeit bei der Bank, und die Rechtsprechung hat hohe Anforderungen an den Nachweis solchen Verhaltens gestellt.

3.3 MÖGLICHES MITVERSCHULDEN DER BANK

Es kann auch ein Mitverschulden der Bank vorliegen, insbesondere wenn der Missbrauch durch Sicherheitslücken seitens des Kreditinstituts begünstigt wurde. In einem solchen Fall könnte die Bank teilweise oder vollständig für den entstandenen Schaden verantwortlich sein.

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4. UNSERE UNTERSTÜTZUNG FÜR SIE

Betroffene können unsere kostenlose telefonische Erstberatung in Anspruch nehmen. Rechtsanwalt Dr. Michel de Araujo Kurth ist ein erfahrener und kompetenter Anwalt, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat. Er versteht die Komplexität dieser Fälle und kann Ihnen wertvolle Ratschläge und Unterstützung bieten. Zögern Sie nicht, ihn bei Bedarf zu kontaktieren. Ihr finanzielles Wohl und Ihre Rechte sollten nicht aufs Spiel gesetzt werden.

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WAS IST EINE VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG?

Normalerweise wird eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, wenn ein Kreditnehmer sein Darlehen vorzeitig zurückzahlt. Sie dient dazu, den Kreditgeber für den wirtschaftlichen Verlust zu entschädigen, den er aufgrund des entgangenen Zinsgewinns erleidet, der direkt aus der vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens resultiert. Man kann die Vorfälligkeitsentschädigung auch als eine Art „Strafzahlung“ betrachten. Allerdings hat das Kreditinstitut nur dann einen berechtigten Anspruch auf die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung, wenn es bestimmte gesetzliche Vorgaben einhält. Tatsächlich sind die Anforderungen in diesem Zusammenhang oft höher, als man zunächst vermuten könnte.

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DIE HÄUFIGSTEN GRÜNDE FÜR UNBERECHTIGTE ANSPRÜCHE AUF VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Eine der häufigsten Ursachen für eine ungerechtfertigte Vorfälligkeitsentschädigung sind unvollständige Vertragsinformationen.

Achten Sie besonders auf folgende Punkte:

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:

Rechtliche Aspekte von Kreditverträgen

Gesetzliche Vorgaben in Darlehensvereinbarungen

Wenn eine dieser drei Anforderungen von der Bank nicht erfüllt wurde, kann der Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung möglicherweise ausgeschlossen sein. In letzter Zeit wurde vermehrt festgestellt, dass insbesondere Genossenschaftsbanken in ihren Kreditverträgen Formulare verwendet haben, die nach Auffassung der Rechtsprechung einen Anspruch auf Vorfälligkeitsentschädigung ausschließen können. Dieses Problem tritt vor allem bei Verträgen auf, die nach dem 21. Juni 2016 abgeschlossen wurden.

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HÄUFIG FEHLERHAFTE BERECHNUNG DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Es ist tatsächlich keine Seltenheit, dass die von Banken berechnete Vorfälligkeitsentschädigung in vielen Fällen höher ausfällt als die korrekte Summe. Dies ist ein besorgniserregender Befund, der Ihre Aufmerksamkeit erregen sollte. Es ist daher ratsam, sich an einen Anwalt für Bankrecht zu wenden, um zu überprüfen, ob die Vorfälligkeitsentschädigung in Ihrem Fall möglicherweise ungerechtfertigt ist oder zu hoch berechnet wurde.

MÖGLICHKEIT DER RÜCKFORDERUNG DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Wie bereits erwähnt, haben Sie die Möglichkeit, eine eventuell zu Unrecht gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückzufordern. Es ist dabei wichtig, sämtliche Unterlagen und Korrespondenzen mit Ihrer Bank sorgfältig aufzubewahren. Ein Anwalt für Bankrecht kann Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche behilflich sein.

RÜCKFORDERUNG DER VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Gemäß dem deutschen Zivilrecht beträgt die Regelverjährungsfrist für Zahlungsansprüche (unter anderem) drei Jahre. Das bedeutet, dass Sie in der Regel drei Jahre Zeit haben, um eine zu Unrecht gezahlte Vorfälligkeitsentschädigung von der Bank zurückzufordern. Bevor Sie jedoch diesen Schritt unternehmen, sollten Sie die Erfolgsaussichten von einem Anwalt für Bankrecht prüfen lassen. Bei unzureichenden Vertragsinformationen bestehen gute Chancen auf eine Rückzahlung.

ABWEHR EINER UNGERECHTFERTIGTEN VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Sie als Darlehensnehmer über starke rechtliche Mittel verfügen. Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist kein unausweichliches Schicksal. Mit der richtigen Herangehensweise und professioneller Unterstützung durch einen Anwalt für Bankrecht können Sie Ihre Interessen erfolgreich gegenüber dem Kreditinstitut verteidigen.

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KOSTENLOSE TELEFONISCHE ERSTEINSCHÄTZUNG DURCH EINEN ANWALT FÜR VORFÄLLIGKEITSENTSCHÄDIGUNG

Wir bieten Ihnen eine kostenfreie telefonische Ersteinschätzung zur Abwehr von Ansprüchen auf Vorfälligkeitsentschädigung an. In diesem Gespräch werden die Erfolgsaussichten einer eventuellen Vertretung in Ihrem speziellen Fall erörtert. Sollten sich berechtigte Möglichkeiten zur Anfechtung ergeben, stehen wir Ihnen zur Seite, um diese Ansprüche effektiv gegenüber Ihrem Kreditinstitut durchzusetzen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um Ihre Rechte zu wahren und sich in dieser komplexen Angelegenheit professionell beraten zu lassen.

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1. DER UNERWARTETE FALL: KONTO GESPERRT

Viele Personen sind auf ihre Bankkonten angewiesen. Ein gesperrtes Konto kann daher erhebliche finanzielle Auswirkungen mit sich bringen. Es behindert oft essenzielle Überweisungen und kann zu beträchtlichen finanziellen Verlusten führen. Doch es existieren wirkungsvolle Mittel, um gegen solch eine Maßnahme vorzugehen.

2. RECHTE DER KONTOINHABER: INNEN

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) legt bestimmte Rechte für Kontoinhaber: innen fest:

Gemäß § 675f Abs. 2 BGB ist Ihr Geldinstitut verpflichtet, Zahlungsaufträge auszuführen und Ihr Konto korrekt zu verwalten. Eine ungerechtfertigte Kontoblockade könnte gegen dieses Recht verstoßen.

Laut § 675t Abs. 1 Satz BGB müssten eingehende Gelder unverzüglich zugänglich sein.

Durch den § 675j Abs. 1 BGB wird implizit klargestellt, dass Sie die Befugnis besitzen, über Ihr Konto zu entscheiden, indem Sie Zahlungsvorgänge genehmigen.

Falls die Kontoblockierung rechtswidrig war, könnte die Bank eventuell gegen alle oben genannten Rechte aus dem Zahlungsdienstrahmenvertrag verstoßen haben. Dies bietet Ihnen eine solide Basis für eine juristische Argumentation und möglicherweise einen Anspruch auf Schadensersatz.

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3. WEITERE RECHTLICHE ASPEKTE RUND UM DIE KONTOSPERRE 

Auf Basis unserer Erfahrung resultieren die meisten Kontosperren entweder aus Pfändungsmaßnahmen oder Geldwäscheverdachtsmeldungen.

3.1 Kontosperrung aufgrund § 829 Abs. 1 S. 1 ZPO und Pfändung

Eine Kontosperrung aufgrund einer Pfändung gemäß § 829 Abs. 1 S. 1 ZPO erfolgt, wenn ein Gläubiger im Besitz eines vollstreckbaren Titels ist und diesen zur Realisierung seiner Forderung beim Gerichtsvollzieher vorlegt. Für Betroffene ist es essenziell, alle Pfändungsurteile genau zu überprüfen und gegebenenfalls rechtlichen Beistand in Anspruch zu nehmen.

3.2 Geldwäscheverdacht und Obliegenheiten gemäß § 43 GwG 

Das Geldwäschegesetz (GwG) setzt strikte Vorgaben für Finanzinstitute, um Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus zu bekämpfen. Gemäß § 43 GwG sind Banken und andere Finanzinstitutionen verpflichtet, bei einem entsprechenden Verdacht die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen zu informieren und gegebenenfalls Konten zu blockieren. Jedoch sollte man als Kontoinhaber:in die Richtigkeit eines solchen Verdachts stets kritisch betrachten, da sich in vielen Fällen ein solcher Verdacht nicht bestätigt.

3.3 Pflicht zur Aufhebung der Kontosperrung gemäß § 46 Abs. 1 Nr. 2 GwG 

Der Finanzdienstleister ist zur Aufhebung einer Kontosperrung und zur Ausführung der Transaktion verpflichtet, wenn kein legitimer Verdacht besteht oder wenn die zuständigen Behörden innerhalb von drei Werktagen keinen Einspruch gegen die Transaktion erheben.

3.4 Potenzielle Folgen einer unzutreffenden Meldung gemäß § 48 Abs. 1 GwG 

Das GwG hat auch Strafbestimmungen für fehlerhafte oder ungerechtfertigte Meldungen. Laut § 48 Abs. 1 GwG können unkorrekte Meldungen an die regulierenden Behörden mit erheblichen Strafen bestraft werden, besonders wenn diese Meldungen grob fahrlässig oder vorsätzlich getätigt wurden.

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4. EFFEKTIVE KOMMUNIKATION MIT IHRER BANK 

Es ist essenziell, unmittelbar Kontakt zu Ihrem Geldhaus aufzunehmen und die Gründe für die Kontoblockade zu erfragen. Kann die Bank keinen stichhaltigen Grund liefern, könnte dies als rechtswidriges Handeln seitens des Instituts betrachtet werden.

Die Wichtigkeit eines offenen und ehrlichen Dialogs mit der Bank kann nicht genug betont werden. Dies sollte stets als der erste Ansatz bei jeglichen Differenzen angesehen werden. Durch diese Vorgehensweise können oft Missverständnisse unmittelbar geklärt werden, und es unterstreicht zudem Ihre aktive Herangehensweise und Ihren Wunsch nach einer Lösung. Im Folgenden erhalten Sie Tipps für eine konstruktive Kommunikation mit Ihrer Bank:

4.1 Gesprächsvorbereitung 

Bevor Sie das Gespräch suchen, sollten alle relevanten Unterlagen und Fakten bereitliegen. Dazu zählen Kontoauszüge, jegliche schriftliche Korrespondenz sowie etwaige Vertragsdokumente.

4.2 Fester Ansprechpartner 

Versuchen Sie, einen konkreten Ansprechpartner innerhalb der Bank zu haben. Dies macht die Kommunikation effizienter und garantiert, dass Ihre Anfragen stets bei der richtigen Person ankommen.

4.3 Freundlichkeit als Schlüssel 

Selbst wenn der Anlass Ihres Anrufs problembehaftet ist, ist eine höfliche und geduldige Kommunikation förderlich. Ein konstruktiver Ton kann dabei helfen, eine kooperative Lösungsfindung zu begünstigen.

4.4 Schriftliche Dokumentation 

Jedes Gesprächsergebnis sollte protokolliert werden. Dies gewährleistet nicht nur einen besseren Überblick, sondern kann auch in zukünftigen Verhandlungen oder potenziellen rechtlichen Auseinandersetzungen von Vorteil sein.

4.5 Eskalation, wenn nötig 

Erzielen Sie auf der Basisebene keine zufriedenstellenden Lösungen, scheuen Sie sich nicht, höher gestellte Kontaktpersonen oder Abteilungen anzusprechen. Manchmal kann eine höhere Instanz komplexe Themen effektiver adressieren.

4.6 Klare Deadlines setzen 

Ein prägnantes Mittel in der Diskussion mit der Bank, besonders bei strittigen Themen, ist das Festlegen von Deadlines. Ein Hinweis darauf, dass Sie bei Nichteinhaltung rechtliche Maßnahmen in Betracht ziehen, kann die Dringlichkeit Ihres Anliegens betonen. Dabei sollte jede gesetzte Deadline schriftlich fixiert werden.

4.7 Rückgriff auf externe Expertise 

Sollten Ihre Kommunikationsbemühungen ins Leere laufen, könnte es ratsam sein, externe Experten, etwa Rechtsanwälte, zu konsultieren.

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5. AGIEREN SIE UMGEHEND!

Eine unvorhergesehene Kontosperre sollte Sie nicht lähmen. Mit fundiertem Wissen über Ihre Rechte können Fachkräfte im Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht Ihnen zügig und fachkundig zur Seite stehen. Unsere Kanzlei ist bereit, Sie zu unterstützen und Ihnen dabei zu helfen, Ihre Finanzen rasch wieder zu stabilisieren.

Rufen Sie uns an

6. WEITERE INFORMATIONEN ZU DEM THEMA

Um zum Ratgeber Kontosperrung auf unserer Partnerseite Anwalt.org zu gelangen, klicken Sie bitte auf das folgende Logo oder auf den Link.

https://www.anwalt.org/kontosperrung

SO SCHÜTZEN SIE SICH POSTBANKKUNDEN VOR BETRUGSVERSUCHEN

Im digitalen Zeitalter, in dem wir leben, sind die Herausforderungen des Internets manchmal schwer zu erkennen. Gerade Bankkunden werden immer wieder Opfer betrügerischer E-Mails. Uns ist gerade ein neuer Phishing-Angriff bekannt geworden, der Kunden der Postbank betrifft. Doch Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen: Mit dem richtigen Wissen können Sie sich effektiv schützen.

1. WARNUNG VOR PHISHING-BETRUG FÜR KUNDEN DER POSTBANK

Zurzeit erhalten wir eine große Anzahl von Anfragen bezüglich Betrugsversuchen, die speziell auf Kunden der Postbank abzielen. Die betreffende E-Mail trägt den Titel „[Ticket: PBXXX] WARNEN: Aktualisieren Sie Ihr Konto“ und versucht, den Empfänger mit einer unpersönlichen Anrede („Lieber Kunde“) dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken und seine Daten zu aktualisieren.

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2. ANZEICHEN FÜR BETRÜGERISCHE E-MAILS

Es handelt sich allem Anschein nach um eine Form des Online-Banking-Betrugs, bekannt als Phishing (Passwort-Phishing). Die Phishing-Mail gibt vor, dass die Postbank ihre Sicherheitsbestimmungen angepasst habe. Angeblich soll der Kunde sein Konto aktualisieren, um „eventuelle Fehlinformationen und Sicherheitslücken aufzudecken“. Ein wichtiges Warnsignal ist, dass seriöse Banken wie die Postbank niemals per E-Mail darum bitten, sensitive Daten über einen Link zu aktualisieren.

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3. WIE MAN SICH BEI VERDACHT AUF PHISHING RICHTIG VERHÄLT

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4. IHRE RECHTE ALS OPFER VON BETRUG BEIM ONLINE-BANKING

Gute Nachrichten für alle, die trotz aller Vorsicht betroffen sind: Die Rechtslage steht Ihnen zur Seite. In zahlreichen Fällen können Betroffene Ansprüche gegen ihre Bank geltend machen. Dies ergibt sich aus den Vorschriften über Zahlungsdiensteverträge (Kontoverträge) in § 675 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Gemäß diesen Regelungen haben Kontoinhaber einen Erstattungsanspruch gegenüber ihrer Bank, der unabhängig von einem Verschulden besteht. Dadurch können Vermögensschäden ausgeglichen werden.

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5. DECKUNG DURCH DIE RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG BEI BETRUG IM ONLINE-BANKING

Es besteht häufig die Annahme, dass der Geschädigte bei Betrugsfällen im Online-Banking allein für die Kosten aufkommen muss. Dies ist jedoch oft nicht der Fall: Viele Rechtsschutzversicherungen erkennen die Bedeutung solcher Fälle und die damit verbundenen finanziellen und emotionalen Belastungen für die Betroffenen. Daher wird in der Regel für solche Betrugsfälle eine Deckung gewährt, sowohl für die außergerichtliche Vertretung als auch für das gerichtliche Klageverfahren.

Sollten Sie selbst bereits Vermögensschäden aufgrund einer solchen Betrugsmasche erlitten haben, zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Bei uns erhalten Sie eine kostenfreie telefonische Ersteinschätzung mit weiteren Handlungsanweisungen. Wir unterstützen Sie dabei, effektiv Erstattungsansprüche gegenüber Ihrer Bank geltend zu machen und helfen Ihnen bei der Aufarbeitung des Sachverhalts. Darüber hinaus erstatten wir für Sie Anzeige gegen die Betrüger bei der Polizei.

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PHISHING UND PHARMING: SO SCHÜTZEN VOLKSBANK-KUNDEN VOR BETRUGSVERSUCHEN!

Sind Sie in letzter Zeit Inhaber einer E-Mail mit dem Titel „Informationen für Volksbank-Kunden“ gewesen? Seien Sie auf der Hut! Hierbei handelt es sich um eine brandneue und raffinierte Form des Betrugs, die darauf abzielt, Ihre Kontoinformationen zu erschleichen.

Die elektronische Nachricht, über die derzeit zahlreiche Personen klagen, macht auf den ersten Blick einen äußerst professionellen Eindruck. Sie suggeriert, dass sie relevante Informationen im Zusammenhang mit der Sicherheit und Privatsphäre von Volksbank-Kunden enthält. Mithilfe von verlockenden Details und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung wird versucht, Sie dazu zu verleiten, Ihre persönlichen Kontodaten preiszugeben. Der Vorwand dieser E-Mail dreht sich angeblich um die Notwendigkeit, Kontoinformationen der Volksbank-Kunden zu überprüfen. Es ist von größter Wichtigkeit, nicht auf diese E-Mails hereinzufallen. Außerdem sollten Sie sich von Drucktaktiken wie einem „Ablaufdatum“ wie dem 31.07.2023 nicht beeindrucken lassen.

Die E-Mail versucht durch Einbindung eines Links, Sie auf eine gefälschte Website umzuleiten. Hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Betrugsmasche, die auch als Pharming bekannt ist. Hierbei werden Internetnutzer unbemerkt auf gefälschte Webseiten umgeleitet, selbst wenn sie die korrekte URL in ihren Browser eingetippt haben.

EMPFOHLENE SCHRITTE FÜR BETROFFENE:

  1. E-Mail-Adresse und HTTPS überprüfen: Seien Sie aufmerksam. Oft verrät die unseriöse Absenderadresse die wahren Absichten. Achten Sie darauf, dass die Website-Adresse mit „https://“ beginnt.
  2. Vermeiden Sie es strikt, auf E-Mail-Links zu klicken oder den darin enthaltenen Anweisungen zu folgen.
  3. Beweise sichern: Speichern Sie die E-Mail ab und erstellen Sie Screenshots.
  4. Informieren Sie umgehend Ihre Bank über den Betrugsversuch.
  5. Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem, Ihre Software und Ihren Browser regelmäßig, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
  6. Wenn Sie dennoch den Anweisungen in den E-Mails gefolgt sind, halten Sie ein Protokoll des Betrugsverlaufs mit Datum und Uhrzeit fest und veranlassen Sie sofort die Sperrung Ihres Kontos.

Falls Sie bereits finanzielle Verluste aufgrund einer solchen Betrugsmasche erlitten haben, zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir bieten eine kostenfreie telefonische Ersteinschätzung mit weiteren Handlungsanweisungen an.

Unsere Unterstützung umfasst die effektive Geltendmachung von Erstattungsansprüchen gegenüber Ihrer Bank sowie die Begleitung bei der Aufarbeitung des Sachverhalts. Des Weiteren leiten wir eine Anzeige gegen die Betrüger bei der Polizei für Sie ein.

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ANSPRUCH AUF RÜCKERSTATTUNG GEMÄSS § 675U BGB BEI ONLINE-BANKING-BETRUG

Im heutigen digitalen Zeitalter nimmt das Online-Banking einen stetig wachsenden Stellenwert in unserem Alltag ein. Allerdings gehen mit dieser Entwicklung auch Herausforderungen und Risiken einher, insbesondere in Bezug auf betrügerische Aktivitäten. In diesem Artikel möchten wir Sie über die rechtlichen Aspekte und Möglichkeiten aufklären, insbesondere hinsichtlich des potenziellen Anspruchs auf Rückerstattung, den geschädigte Bankkunden gemäß § 675u BGB gegenüber ihrer kontoführenden Bank geltend machen können.

Oftmals sind Betroffene nicht darüber informiert, dass die Bank grundsätzlich dazu verpflichtet ist, den Schaden aus nicht autorisierten Überweisungen dem Kunden zu erstatten. Stattdessen geraten sie in einen Druck seitens ihrer Hausbank, durch Aufforderungsschreiben und Fristen, und geben ohne vorherige Konsultation eines Rechtsanwalts belastende Sachverhalte an oder verzichten voreilig auf ihre Rechte oder übertragen Ansprüche auf unbekannte Schädiger. Dies geschieht häufig aus Unkenntnis der rechtlichen Situation. Die Betroffenen sind sich nicht bewusst, dass ein solches Verhalten ihre Erfolgschancen bei der Durchsetzung ihres Rückerstattungsanspruchs eher mindert. Daher ist es umso bedeutsamer, dass die Betroffenen die rechtliche Lage im Zusammenhang mit Online-Banking-Betrugsfällen verstehen, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Bevor wir genauer auf den Anspruch des Zahlungsdienstnutzers auf Rückerstattung gegenüber dem Kreditinstitut gemäß § 675u BGB eingehen, ist es von Bedeutung, zu verstehen, auf welche Weise Betrüger Zugang zu fremden Konten verschaffen, um daraufhin unberechtigte Überweisungen zum Schaden der Kontoinhaber durchzuführen. Eine der am häufigsten angewandten Methoden ist zweifellos das sogenannte Phishing. Dieser Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „Password“ und „Fishing“ zusammen, was so viel wie „Passwortfischen“ bedeutet.

1. WIE PHISHING FUNKTIONIERT

Phishing erfolgt oft per E-Mail oder auch per SMS. Hierbei gibt sich der Betrüger als vertrauenswürdige Organisation aus, meistens als Ihre Bank, und fordert Sie auf, Ihre Kontodaten zu bestätigen oder zu aktualisieren. Die Nachricht ist häufig äußerst authentisch gestaltet, mit Logos und Formulierungen, die jenen Ihrer Bank ähneln. Dies soll Sie dazu verleiten, Ihre Daten preiszugeben, obwohl es sich lediglich um einen Trick handelt.

a) Die Phishing-E-Mail 

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine E-Mail, die vorgibt von Ihrer Bank zu stammen. In dieser E-Mail wird behauptet, dass aufgrund von Sicherheitsproblemen alle Konten überprüft werden müssen und Sie gebeten werden, Ihre Kontodaten zu bestätigen. Ein Link führt zu einer Webseite, die exakt wie die Ihrer Bank aussieht. Doch wenn Sie dort Ihre Daten eingeben, gelangen diese direkt in die Hände der Betrüger.

b) Social Engineering: Die menschliche Schwachstelle im Online-Banking 

Beim Thema Online-Banking-Betrug denken wir oft an komplexe technische Hacks und ausgeklügelte Betrugssoftware. Tatsächlich gehört eine der häufigsten und wirkungsvollsten Methoden, die Betrüger einsetzen, wenig zur Technologie und viel zur Menschenkenntnis. Diese Methode nennt sich Social Engineering.

Social Engineering, auch als „soziale Manipulation“ bekannt, ist eine Betrugsmethode, bei der Menschen dazu gebracht werden, vertrauliche Informationen preiszugeben oder bestimmte Aktionen durchzuführen. Anstatt auf ausgeklügelte technische Fertigkeiten zu setzen, nutzen Social Engineers menschliche Schwächen wie Vertrauen, Hilfsbereitschaft oder Angst aus.

c) Funktionsweise von Social Engineering 

Social Engineering kann auf verschiedene Weisen erfolgen. Betrüger können sich als vertrauenswürdige Personen ausgeben, erfundene Geschichten erzählen oder Druck ausüben, um ihre Ziele zu erreichen. Im Zusammenhang mit Online-Banking kann dies dazu führen, dass Sie vertrauliche Informationen wie Ihre Kontonummer oder PIN preisgeben.

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Anruf von jemandem, der vorgibt, ein Mitarbeiter Ihrer Bank zu sein. Der Anrufer teilt Ihnen mit, dass es ein Problem mit Ihrem Konto gibt und er Ihre Unterstützung benötigt, um es zu lösen. Er bittet Sie, sich in Ihr Online-Banking-Konto einzuloggen und einige Transaktionen vorzunehmen, während er Sie telefonisch anleitet. Doch statt Ihnen zu helfen, nutzt der Betrüger diese Gelegenheit, um Zugriff auf Ihr Konto zu erlangen oder Sie dazu zu bringen, Geld auf sein eigenes Konto zu überweisen.

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2. ERSTATTUNGSANSPRUCH DES GESCHÄDIGTEN GEMÄSS § 675U SATZ 2 BGB

Nachdem wir nun den Prozess des Betrugsverfahrens und die Methoden, wie Betrüger Zugang zu fremden Konten erlangen, beleuchtet haben, ist es wichtig, uns mit der Struktur des § 675u Satz 2 BGB auseinanderzusetzen. Dieser Paragraph bildet die Grundlage, auf der Kunden ihre erlittenen Schäden gegenüber dem Kreditinstitut geltend machen können.

Für den Anspruch auf Rückerstattung gemäß § 675u Satz 2 BGB sind folgende Bedingungen zu erfüllen:

Erstens muss der Betrug unverzüglich der Bank gemeldet werden (§ 676b Abs. 1 BGB). Dies bedeutet, dass Sie Ihre Bank sofort in Kenntnis setzen müssen, sobald Sie bemerken, dass eine nicht autorisierte Transaktion erfolgt ist. In meiner beruflichen Praxis habe ich leider oft erlebt, dass Banken auf diese Regel verweisen, wenn Zahlungsdienstnutzer zunächst rechtliche Beratung von Anwälten in Anspruch nehmen und erst nach dieser Beratung den Schaden der Bank melden. Diese Vorgehensweise ist verständlich, jedoch sollten Betroffene den Schaden unmittelbar melden, um die Erfolgschancen für die Geltendmachung ihrer Ansprüche nicht unnötig zu mindern. Zwar ist es zu diesem Zeitpunkt noch nicht notwendig, detaillierte Sachverhaltsdarstellungen abzugeben. Diese sollten erst nach Rücksprache mit einem Anwalt erfolgen. Es genügt vorerst, die Transaktion bei der Bank als nicht autorisierte Überweisung zu melden.

Zweitens darf keine Verjährung vorliegen. Gemäß § 676b Abs. 2 BGB muss der Zahlungsdienstnutzer dem Zahlungsdienstleister innerhalb von 13 Monaten nach dem Tag der Belastung über den nicht autorisierten Zahlungsvorgang Bericht erstatten.

Drittens muss ein nicht autorisierter Zahlungsvorgang im Sinne von § 675u Satz 1 und § 675j Abs. 1 Satz 1 BGB vorliegen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Bank die Beweislast für das Vorliegen der Autorisierung trägt.

Die Autorisierung, also die Zustimmung zur Transaktion, kann entweder durch Zustimmung oder Genehmigung erfolgen. Eine Rücknahme der Autorisierung gemäß § 675p Abs. 1 BGB ist nur bis zum Zeitpunkt des Eingangs der Autorisierung möglich, was in der Praxis selten vorkommt.

Die Bezeichnung „Erstattungsanspruch“ in § 675u Satz 2 BGB hat eine besondere Bedeutung: Normalerweise hat die Bank Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen, die durch die Durchführung des Zahlungsauftrags entstehen, wenn die Transaktion ordnungsgemäß autorisiert wurde. Eine Belastungsbuchung auf das Konto des Kunden realisiert diesen Anspruch auf Auslagenerstattung. Jedoch ist diese Belastungsbuchung nicht gerechtfertigt und muss rückgängig gemacht werden, wenn die Transaktion nicht durch den Kunden autorisiert wurde. Hier kommt § 675u Satz 2 BGB ins Spiel, der darauf abzielt, solche ungerechtfertigten Belastungsbuchungen rückgängig zu machen. Diese Zusammenhänge sind rechtlich komplex und für Laien schwer zu durchschauen.

a) Warum liegt in den meisten Fällen von Online-Banking-Betrug eine nicht autorisierte Überweisung vor? Bei den meisten Fällen von Online-Banking-Betrug, wie beispielsweise beim Phishing oder Social Engineering, gibt der Nutzer seine Daten nicht freiwillig und wissentlich an Betrüger weiter. Vielmehr werden diese Informationen durch Täuschung oder Manipulation erlangt. Daher kann argumentiert werden, dass solche Überweisungen in der Regel nicht autorisiert sind, da die Zustimmung des Nutzers nicht unter Kenntnis der tatsächlichen Umstände erteilt wurde.

b) Was passiert, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind? Wenn eine Transaktion nicht autorisiert wurde, ist die Bank verpflichtet, den Betrag sofort zu erstatten bzw. das Konto auf den Stand zurückzuführen, den es ohne die nicht autorisierte Transaktion gehabt hätte (§ 675u Satz 2 BGB).

Die Erstattung muss spätestens bis zum Ende des Geschäftstags erfolgen, der auf den Tag der Meldung der Transaktion an die Bank folgt (§ 675u Satz 3 BGB).

Eine Ausnahme von dieser Regel gilt nur, wenn die Bank der zuständigen Behörde schriftlich begründete Verdachtsgründe für betrügerisches Verhalten des Kunden mitgeteilt hat. In diesem Fall muss die Erstattung sofort erfolgen, sobald sich der Betrugsverdacht nicht bestätigt (§ 675u Satz 4 BGB).

Insgesamt bietet § 675u BGB einen bedeutsamen Schutzmechanismus für Opfer von Online-Banking-Betrug. Um die Erfolgsaussichten für die Geltendmachung des Erstattungsanspruchs zu maximieren, ist es entscheidend, dass die rechtlichen Aspekte von einem spezialisierten Anwalt vor der Bank vertreten werden. Banken (egal ob Großbanken oder Sparkassen) verfügen über erfahrene Rechtsanwälte, denen Laien ohne juristische Unterstützung kaum gewachsen sind.

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3. DER SCHADENSERSATZANSPRUCH DER BANK NACH § 675V ABS. 3 BGB IM FALL VON ONLINE-BANKING-BETRUG

Ein bedeutender Aspekt in Bezug auf Online-Banking-Betrug ist die Regelung in § 675v Abs. 3 BGB. Dieser Paragraph bildet die rechtliche Grundlage, auf der die Bank unter bestimmten Umständen Schadensersatzansprüche gegen den Zahlungsdienstnutzer geltend machen kann. Ist der Schadensersatzanspruch gerechtfertigt, kann die Bank diesen Anspruch mit dem Erstattungsanspruch des Kunden gemäß § 675u Satz 3 BGB verrechnen. Wenn die Bank erfolgreich den Nachweis für diesen Schadensersatzanspruch erbringt, könnte dies bedeuten, dass der Erstattungsanspruch des Kunden entweder gekürzt wird oder im schlimmsten Fall (zumindest aus wirtschaftlicher Sichtweise) ganz verloren geht.

a) Die Voraussetzungen für den Schadensersatzanspruch der Bank 

Um einen Schadensersatzanspruch der Bank geltend zu machen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Entweder muss der Kunde in betrügerischer Absicht gehandelt haben oder eine oder mehrere Pflichten gemäß § 675l BGB oder eventuell mit der Bank vereinbarte Bedingungen für die Ausgabe und Nutzung des Zahlungsinstruments verletzt haben. Dabei muss der Kunde vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben.

Zu den Pflichten des Kunden gemäß § 675l Abs. 1 BGB gehört beispielsweise, angemessene Vorkehrungen zum Schutz personalisierter Sicherheitsmerkmale zu treffen und missbräuchliche Verwendung oder Diebstahl von Zahlungsinstrumenten zu melden. Der Kunde muss auch die von ihm festgelegten Bedingungen für die Verwendung und Ausgabe des Zahlungsinstruments einhalten.

„Personalisierte Sicherheitsmerkmale“ sind einzigartige Daten oder Informationen, die nur dem Zahlungsdienstnutzer, also dem Kunden, zugeordnet sind. Diese dienen dazu, den Kunden eindeutig zu identifizieren und die Ausführung von Zahlungsvorgängen zu autorisieren. Beispiele für solche Merkmale sind Passwörter, PINs (Persönliche Identifikationsnummern), TANs (Transaktionsnummern) oder sogar biometrische Daten wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung, sofern von der Bank bereitgestellt.

Unter „Zahlungsinstrument“ versteht man jegliche Vorrichtung oder Verfahren, das Nutzer verwenden können, um Zahlungsaufträge zu erteilen. Im Kontext des Online-Bankings können dies Kredit- oder Debitkarten, das Online-Banking selbst und auch Mobile-Payment-Lösungen wie Smartphone-Apps sein.

Die Authentifizierung, also die Überprüfung der Nutzung eines Zahlungsinstruments und der personalisierten Sicherheitsmerkmale durch den Zahlungsdienstleister, wird auch als „Authentifizierung“ bezeichnet. Der Nachweis einer Authentifizierung durch das Kreditinstitut reicht normalerweise nicht aus, um die Zustimmung des Kunden zur Transaktion zu beweisen. Dies ist zumindest die Vorgabe in § 675w BGB.

Es ist daher wichtig zu betonen, dass die Hürden für die Bank hoch sind, um tatsächlich einen Schadensersatzanspruch durchzusetzen. Das Vorliegen von grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz muss von der Bank bewiesen werden, was in der Praxis oft schwierig ist.

b) Warum liegt in den meisten Fällen von Online-Banking-Betrug keine grobe Fahrlässigkeit des Kunden vor? 

Im Allgemeinen lässt sich argumentieren, dass in den meisten Fällen von Online-Banking-Betrug keine grobe Fahrlässigkeit der Kunden vorliegt. Betrüger verwenden immer raffiniertere Methoden, um an die persönlichen Informationen ihrer Opfer zu gelangen. Diese Methoden sind oft so ausgeklügelt, dass sie selbst für vorsichtige und gut informierte Nutzer schwer zu durchschauen sind.

Darüber hinaus ist es für die Bank schwierig, grobe Fahrlässigkeit zu beweisen. Die Argumentation der Bank bleibt in der Regel auf einer sehr abstrakten Ebene, da sie nur begrenzte Informationen über den Betrugsfall im Kundenbereich hat. Da die Bank jedoch darlegungs- und beweisbelastet ist, kann sich dieser Umstand im Gerichtsprozess oft zu ihrem Nachteil auswirken.

c) Berücksichtigung des Mitverschuldens der Bank 

Die Gerichte berücksichtigen oft den Einwand des Mitverschuldens gemäß § 254 BGB im Rahmen des Schadensersatzanspruchs der Bank gemäß § 675v Abs. 3 BGB, insbesondere wenn die Sicherheitssysteme der Bank offensichtlich versagt haben. Zum Beispiel, wenn es innerhalb kurzer Zeit mehrere Abbuchungen gibt, die ungewöhnlich hohe Beträge zu ungewöhnlichen Zeiten, wie mitten in der Nacht, aufweisen. In solchen Fällen kann der Schadensersatzanspruch der Bank teilweise um bis zu 50% gekürzt werden. Das bedeutet, dass die Bank nicht in vollem Umfang mit ihrem Schadensersatzanspruch gegen den Erstattungsanspruch des Kunden aus § 675u BGB aufrechnen kann. Es ist daher ratsam, die Situation von einem Anwalt für Bankrecht prüfen zu lassen. Geschädigte sollten keinesfalls voreilig aufgeben, aus Angst vor Konfrontation mit ihrer Bank.

d) Ausnahmen von der Rückwirkung gemäß § 675v Abs. 4 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) für § 675v Abs. 3 BGB

Rückwirkungseinschränkungen gemäß § 675v Abs. 4 BGB hervorzuheben, die die potenzielle Schadensersatzverpflichtung der Bank beeinflussen können. Diese besonderen Umstände gelten beispielsweise, falls der Anbieter von Zahlungsdiensten oder der Empfänger der Zahlung auf die Einhaltung einer ausdrücklichen Kundenauthentifizierung gemäß § 1 Absatz 24 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) verzichtet oder diese nicht angenommen hat.

Der Begriff „starke Kundenauthentifizierung“ umfasst ein Verfahren, bei dem die Identität des Nutzers von Zahlungsdiensten anhand von zwei oder mehr Faktoren aus den Kategorien Wissen (Informationen, die nur dem Nutzer bekannt sind), Besitz (Gegenstände, die nur dem Nutzer gehören) und Inhärenz (biometrische Merkmale des Nutzers) verifiziert wird. Diese Faktoren müssen so gestaltet sein, dass die Vertraulichkeit der Authentifizierungsdaten gewährleistet wird. In zahlreichen Fällen können betrügerische Online-Banking-Vorfälle vermieden werden, indem eine wirksame starke Kundenauthentifizierung seitens der Bank implementiert wird.

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FAZIT

Zusammenfassend ergibt sich, dass die rechtlichen Fragestellungen und Optionen im Kontext des Erstattungsanspruchs bei betrügerischen Online-Banking-Zahlungsvorgängen vielschichtig und oft schwer verständlich sind. Ein Schlüsselaspekt hierbei ist § 675u des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), der den Anspruch auf Erstattung für Geschädigte gegenüber ihrer Bank regelt. Trotz der klaren gesetzlichen Vorgaben scheinen Betroffene in der Praxis häufig auf Schwierigkeiten zu stoßen, vor allem aufgrund unzureichender Kenntnisse und Missverständnisse bezüglich der notwendigen Schritte und der Kommunikation mit den Banken.

Es wird daher nachdrücklich empfohlen, dass Opfer von Online-Banking-Betrug juristische Beratung in Anspruch nehmen. Ein Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin mit Fachwissen im Bank- und Kapitalmarktrecht kann die spezifischen rechtlichen Aspekte des Falls analysieren, die Erfolgsaussichten eines Erstattungsanspruchs einschätzen und die Betroffenen durch den Prozess begleiten. Qualifizierte Rechtsvertreter verstehen die komplexen rechtlichen Zusammenhänge und können die relevanten Argumente gegenüber den Banken präzise formulieren.

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VERZÖGERTE ORDERS UND AUSZAHLUNGSHERAUSFORDERUNGEN BEI BROKERN UND HANDELSPLATTFORMEN: EIN ÜBERBLICK ÜBER IHRE RECHTE

Das digitale Zeitalter hat uns viele Annehmlichkeiten gebracht, einschließlich des einfachen Zugriffs auf globale Märkte. Aber was geschieht, wenn Ihre Handelsplattform genau dann ausfällt, wenn Sie investieren wollen? Oder wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Gewinne auszuzahlen? Hier finden Sie einen umfassenden Überblick und klare Handlungsanweisungen für solche Fälle.

1. HÄUFIG AUFTRETENDE HERAUSFORDERUNGEN BEI BROKERN UND HANDELSPLATTFORMEN

Im Folgenden sind die vier Hauptprobleme aufgeführt, die in Verbindung mit Brokern und Handelsplattformen typischerweise auftreten.

1.1 TEMPORÄRE ODER PERMANENTE TECHNISCHE AUSFÄLLE

In einem digitalen Zeitalter setzen wir voraus, dass unsere Handelsplattformen stets fehlerfrei laufen. Ein kurzzeitiger Ausfall kann ärgerlich sein, aber wiederholte oder dauerhafte Störungen können erhebliche Konsequenzen haben. Solche Ausfälle könnten dazu führen, dass Sie entscheidende Handelsmöglichkeiten übersehen oder nicht zeitgemäß auf Marktveränderungen antworten können. Die finanziellen Einbußen können beträchtlich sein, und das Vertrauen in den Broker oder die Plattform kann leiden.

1.2 VERZÖGERUNGEN BEI DER ORDERAUSFÜHRUNG

Zeit ist im Handelsgeschäft von entscheidender Bedeutung. Bei einem volatilen Markt kann jede Sekunde entscheidend sein. Eine verzögerte Orderausführung durch technische Fehler oder Verwaltungshindernisse kann Ihre Investition negativ beeinflussen. Bedenken Sie: Ein vormals rentabler Kurs kann sich schnell ins Negative wenden, was Ihre Gewinne schmälern oder zu beträchtlichen Verlusten führen kann.

1.3 NICHTBEANTWORTUNG VON AUSZAHLUNGSFORDERUNGEN

Das Erlebnis, dass ein Broker oder eine Plattform auf Auszahlungsanfragen nicht reagiert, geht über bloßen Frust hinaus. Es geht um Ihr mühsam verdientes Geld und Ihr Recht darauf. Zahlungsrückhalte oder das Ignorieren derselben durch Broker können verschiedene Ursachen haben, von administrativen Problemen bis hin zu betrügerischen Absichten. In solchen Situationen ist es wichtig zu wissen, wie man handelt und welche juristischen Optionen es gibt, um sein Geld zurückzuerhalten.

1.4 PLATTFORMABSCHALTUNG AUFGRUND VON LIZENZVERLUST

Ein Lizenzentzug für Broker oder Handelsplattformen ist ernstzunehmen. Dies passiert, wenn erhebliche Verstöße gegen Gesetze oder Regulierungen stattgefunden haben. Falls Ihre Plattform unerwartet heruntergefahren wird, könnten Ihre Investitionen in Gefahr sein. Schnelles Handeln ist in solchen Fällen erforderlich, ebenso wie das Wissen, wie man Zugang zu seinen Investitionen bekommt, welche rechtlichen Schritte zu unternehmen sind und wie man sicherstellt, dass die eigenen Finanzen geschützt bleiben.

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2. RECHTSGRUNDLAGEN IM ONLINE-TRADING: WAS ANLEGER WISSEN SOLLTEN

Die Online-Handelswelt mag für viele ein Labyrinth aus Regelungen und Bestimmungen sein. Doch es ist essenziell für Investoren, sowohl ihre Rechte als auch ihre Pflichten genau zu verstehen.

2.1 VERTRAGLICHE PFLICHTEN DES BROKERS 

Bei der Wahl, mit einem Broker zu arbeiten, schließen Sie in der Regel einen Vertrag, der die beiderseitigen Dienstleistungen und Verpflichtungen definiert. Eine dieser festgelegten Pflichten könnte die prompte Umsetzung von Handelsanweisungen sein. Wenn Ihr Broker dies versäumt, selbst wenn die Ursache bei einem externen Partner liegt, kann dies als Vertragsverstoß angesehen werden. Für Sie heißt das: Sie könnten Ihren Broker für daraus resultierende Verluste zur Rechenschaft ziehen. Es ist daher unerlässlich, die spezifischen Bedingungen Ihres Vertrages zu kennen und bei Nichterfüllung entsprechend zu reagieren.

2.2 GRENZEN DER AGBS BEIM HAFTUNGSAUSSCHLUSS 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) dienen Unternehmen häufig dazu, ihre Angebote zu spezifizieren und eigene Haftungsrisiken zu minimieren. Aber nicht jede AGB-Klausel hat rechtlichen Bestand. Insbesondere Bestimmungen, die einen Broker von der Haftung für verzögerte Orderausführungen befreien wollen, könnten rechtlich angefochten werden. Das bedeutet für Sie als Investor: Sie sollten nicht resignieren, wenn Ihr Broker sich hinter solchen Klauseln versteckt. Eine Überprüfung durch einen juristischen Fachmann kann sich lohnen.

2.3 EVENTUELLE MITSCHULD DES ANLEGERS 

Das Gesetz berücksichtigt nicht nur die Pflichten des Brokers, sondern auch jene des Kunden. Wenn Sie nach einem Vorfall nicht aktiv werden, um Ihre Verluste zu begrenzen oder den Sachverhalt zu klären, könnten Sie mitverantwortlich für entstandene Schäden sein. Daher liegt es in Ihrem Interesse, umgehend zu handeln, sobald Sie Unstimmigkeiten bemerken.

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3. HANDLUNGSANWEISUNGEN FÜR BETROFFENE

Dokumentieren Sie alles und archivieren Sie den Vorfall detailliert. Bildschirmaufnahmen und E-Mail-Verläufe können von unschätzbarem Wert sein!

Beschaffen Sie sich juristische Unterstützung. Ein auf dieses Gebiet spezialisierter Anwalt oder Anwältin kann die Lage evaluieren und Sie bezüglich Ihrer Rechte beraten.

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 4. DER WERT EINER JURISTISCHEN VERTRETUNG

Bei Problemen mit Brokern oder Handelsplattformen kann es entscheidend sein, auf juristische Expertise zurückzugreifen. Hier einige Vorteile, die Ihnen durch einen Anwalt oder eine Anwältin geboten werden:

 Ihr juristischer Vertreter wird sich mit dem Broker oder der Plattform auseinandersetzen, um Ihre Rechte durchzusetzen. Oftmals werden viele Konflikte schon in diesem Stadium beigelegt, ohne vor Gericht zu müssen.

Wenn ausstehende Beträge nicht überwiesen werden oder Verluste auftreten, wird Ihr Anwalt die notwendigen Maßnahmen treffen, um sicherzustellen, dass Ihnen entstandene Schäden kompensiert oder Ihr Kapital zurückgeführt wird.

 Oft liegt es im Interesse beider Parteien, einen Rechtsstreit zu vermeiden. Anwälte sind erfahren im Führen von Vergleichsgesprächen und werden in Ihrem Sinne handeln, um eine gerechte Lösung zu finden.

Falls eine außergerichtliche Lösung nicht erzielt werden kann, sind Anwälte darauf spezialisiert, Ihre Belange gerichtlich zu vertreten.

Zusätzlich zur gerichtlichen Vertretung kann ein Anwalt Sie anleiten, alle für Ihren Fall relevanten Beweismittel zu sammeln. Weiterhin bietet er Ihnen eine umfassende Beratung über Ihre Rechte, Optionen und die bestmögliche Vorgehensweise.

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5. FAZIT

Trotz der vielschichtigen Materie sollten Sie sich bewusst sein: Sie sind nicht hilflos und es existieren deutlich definierte rechtliche Mechanismen, um Ihre Belange zu schützen. Bei Schwierigkeiten, zögern Sie nicht, einen juristischen Experten hinzuzuziehen und sich über Ihre Optionen aufklären zu lassen.

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